Manchmal braucht es nur ein Weihnachtslied, um sich zu verlieben
Musik war alles für die professionelle Sopranistin Charlie Ward, bis ein Schicksalsschlag ihrer Karriere ein abruptes Ende setzte. Als ihre geliebte Großmutter in das Glendale Retirement Village zieht, lässt sich Charlie überreden, dort ehrenamtlich den Chor zu leiten, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den jährlichen Weihnachtswettbewerb zu gewinnen und damit sein Fortbestehen zu sichern. Was für ein Zufall, dass der Aktivitätsmanager des Heims der supersüße Typ ist, mit dem sie einst einen heißen, unverbindlichen Sommer verbracht hat. Julian macht deutlich, dass er Charlie keineswegs vergessen hat, und während Kerzen die Zimmer erleuchten und Weihnachtslieder die Luft erfüllen, fühlt sich auch Charlie wieder zu ihm hingezogen. Es scheint, als könnte die Liebe doch einen ähnlich starken Zauber in ihrem Herzen entfalten wie die Musik. Finden Charlie und Julian inmitten von Mince Tarts, Lebkuchenhäusern und Lichterketten wieder zueinander?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Charlie war einst erfolgreiche Sopranistin, bis ein Schicksalsschlag ihr Leben und ihre Zukunftspläne grundlegend verändert hat. Als ihre Großmutter jedoch in eine Seniorenresidenz zieht, übernimmt Charlie dort die Leitung eines Weihnachtschors. Dort trifft sie zwischen Chorproben, Weihnachtsvorbereitungen und liebenswerten Bewohnern unerwartet auf Julian, einen Mann aus ihrer Vergangenheit, der alte Gefühle wieder aufleben lässt.
Dieses Buch hat eine wunderschöne Weihnachtsstimmung und der chaotische Chor sorgt zwischen Lichterketten und mit Weihnachtsmusik für jede Menge Wohlfühlatmosphäre, gleichzeitig behandelt die Geschichte aber auch Themen wie Verlust, Trauer und Neuanfänge. Charlie ist dabei eine sympathische Protagonistin, deren Unsicherheiten und Schwierigkeiten nachvollziehbar wirken. Gut gelungen ist zudem, wie eng ihre Liebe zur Musik mit ihrer persönlichen Entwicklung verknüpft wird. Aber auch die Second-Chance-Romance mit Julian überzeugt, weil sie nicht nur von romantischen Gefühlen lebt, sondern von den gemeinsamen Erinnerungen, Veränderungen und der Frage, ob man nach Jahren noch einmal zueinanderfinden kann. Ein echtes Highlight sind allerdings die Bewohner der Seniorenresidenz, die mit Humor, Herz und Lebenserfahrung viele schöne Momente schaffen. Der Schreibstil liest sich dabei angenehm leicht, ohne die emotionalen Themen oberflächlich wirken zu lassen.
Eine warmherzige Weihnachtsgeschichte mit viel Musik, liebenswerten Figuren und einer berührenden Botschaft über zweite Chancen, die nicht nur mit ihrer Romantik, sondern auch etwas Tiefgang und emotionale Entwicklung überzeugt.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
26.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Sounds Like Christmas to Me
Das Cover:
Das Cover von Sounds Like Christmas to Me verspricht genau die richtige Mischung aus Weihnachten, Musik und Romance und hat bei mir sofort Lust auf Lichterketten, Weihnachtslieder und eine gemütliche Lesezeit gemacht.
Meine Meinung:
Weihnachtsbücher im August zu lesen fühlt sich vielleicht ein kleines bisschen verrückt an, aber ich bin absolut dafür. Und Sounds Like Christmas to Me hat mir direkt gezeigt, dass der besondere Weihnachtszauber tatsächlich unabhängig von der Jahreszeit funktionieren kann.
Im Mittelpunkt steht Charlie Ward, eine ehemalige professionelle Sopranistin. Musik war ihr ganzes Leben, bis ein Schicksalsschlag ihre Karriere abrupt beendet hat. Als ihre Großmutter in ein Seniorenheim zieht, lässt Charlie sich dazu überreden, dort ehrenamtlich einen Weihnachtschor zu leiten. Der Chor hat ein ziemlich großes Ziel: den jährlichen Weihnachtswettbewerb zu gewinnen und damit den Fortbestand des Chors zu sichern.
Charlie mochte ich richtig gern. Sie ist nach ihrem Schicksalsschlag nicht einfach wieder voller Lebensfreude, sondern muss erst herausfinden, was nach dem Ende ihrer Karriere überhaupt noch für sie übrig bleibt. Musik war ein riesiger Teil ihrer Identität und plötzlich fehlt genau das. Dadurch bekommt ihre Geschichte eine ernstere Ebene, die mir sehr gut gefallen hat.
Und dann taucht Julian auf. Ausgerechnet der Mann, mit dem Charlie einst einen heißen, unverbindlichen Sommer verbracht hat. Jetzt arbeitet er als Aktivitätsmanager im Seniorenheim und macht ziemlich schnell deutlich, dass er Charlie keineswegs vergessen hat. Natürlich ist das ungefähr die ungünstigste Voraussetzung für „Wir bleiben einfach nur Freunde“.
Die Dynamik zwischen Charlie und Julian hat mir richtig gut gefallen. Es ist eine Second-Chance-Romance, bei der beide bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben, aber eben auch an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben stehen. Julian weiß ziemlich schnell, was er möchte, während Charlie erst wieder lernen muss, sich auf Gefühle und auf eine Zukunft einzulassen.
Besonders schön fand ich, dass die Romance nicht völlig losgelöst von Charlies persönlicher Geschichte erzählt wird. Ihre Vergangenheit und der Verlust ihrer Karriere spielen eine wichtige Rolle und geben der Geschichte mehr Tiefe. Dadurch ist es eben nicht einfach nur eine Weihnachtsromance mit hübschen Lichtern und Kuss unter dem Mistelzweig.
Und natürlich ist der Weihnachtschor ein absolutes Highlight. Gemeinsam proben, singen, sich auf den Wettbewerb vorbereiten und dabei immer mehr zusammenwachsen, das hat für mich wunderbar zur Geschichte gepasst. Dazu kommen Lichterketten, Lebkuchenhäuser, Mince Pies und jede Menge Weihnachtslieder. Die weihnachtliche Atmosphäre ist also definitiv vorhanden.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Weihnachtsstimmung und ernsteren Themen. Das Buch darf gemütlich und romantisch sein, ohne so zu tun, als wäre im Leben der Figuren alles perfekt. Gerade Charlies Umgang mit ihrem Schicksalsschlag gibt der Geschichte eine emotionale Ebene, die sehr gut mit den leichteren und humorvolleren Momenten harmoniert.
Der Schreibstil von Elizabeth Hrib liest sich angenehm und leicht, wodurch die Seiten schnell dahinfliegen. Gleichzeitig nimmt sie sich genug Zeit für die Figuren und ihre Entwicklung. Für mich war es genau die richtige Art von Weihnachtslektüre: romantisch und gemütlich, aber nicht oberflächlich.
Mein Fazit:
Sounds Like Christmas to Me hat mir richtig gut gefallen. Die schöne Weihnachtsatmosphäre, die Second-Chance-Romance zwischen Charlie und Julian und vor allem die Verbindung aus gemütlichen Weihnachtsmomenten und ernsteren Themen haben für mich hervorragend funktioniert.
Ein wunderschöner Weihnachtsroman mit Herz, Musik und genau dem richtigen Maß an Gefühl.
Jürg K.
4/5
27.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit
Hier liest man eine zuckersüsse Geschichte, in die man hineingestossen wird.
Charlie ist für mich eine dieser Figuren, die man sofort ins Herz schliesst, weil sie nicht aus Stärke, sondern aus Verletzlichkeit heraus leuchten. Eine Sopranistin, deren Leben einmal aus Klang bestand und dann plötzlich aus Stille. Dieser Bruch, dieser Verlust der eigenen Stimme, ist etwas, das mich tief berührt. Es ist, als hätte sie einen Teil ihrer Identität verloren und müsste nun lernen, sich neu zu hören. Dass sie im Glendale Retirement Village landet, wirkt wie ein stilles Geschenk des Lebens. Ein Ort, der nach Abschied klingt, aber für Charlie zu einem Anfang wird. Der Chor, diese liebenswert chaotische Gruppe, ist nicht nur ein Projekt er ist eine Möglichkeit, wieder Bedeutung zu spüren. Und dass ausgerechnet Julian dort auftaucht, dieser Sommer aus ihrer Vergangenheit, macht alles noch zarter. Er ist nicht nur der supersüsse Typ, sondern jemand, der sie schon einmal gesehen hat, bevor sie zerbrochen ist. Zwischen Mince Tarts, Lebkuchenhäusern und dem warmen Licht der Lichterketten entsteht etwas, das sich nicht wie Nostalgie anfühlt, sondern wie ein vorsichtiges Wiederfinden. Charlie öffnet sich nicht, weil Julian perfekt ist, sondern weil er sie nicht auf ihre Wunde reduziert. Was mich an dieser Geschichte so bewegt, ist die stille Botschaft: dass Liebe manchmal genau dort entsteht, wo man sich am verletzlichsten fühlt. Und dass Musik, selbst wenn sie nicht mehr gesungen wird, im Herzen weiterklingt.
Bewertung
aus Hamburg
4/5
21.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Weihnachtsmusik, alten Gefühlen und einer zweiten Chance – eine Romance mit Herz
Es gibt Weihnachtsbücher, die vor allem gemütlich und leicht sein möchten. Und dann gibt es Geschichten, die zusätzlich ein Thema mitbringen, das ein wenig länger im Kopf bleibt. „Sounds Like Christmas to Me – Eine Zeit für zweite Chancen“ von Elizabeth Hrib gehört für mich eher zur zweiten Kategorie.
Das Buch verbindet Weihnachtsstimmung, Musik, Humor und Romance mit einer emotionaleren Geschichte über Verlust, Vergangenheit und die Frage, ob man nach einem schweren Einschnitt wieder nach vorne schauen darf. Für mich war es deshalb mehr als eine reine Wohlfühl-Weihnachtsromance. Es gibt viele leichte und schöne Momente, aber gleichzeitig begleitet man eine Protagonistin, die erst wieder lernen muss, ihrem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben.
Die Handlung entwickelt sich rund um die Vorbereitungen auf einen weihnachtlichen Chorauftritt. Dabei treffen unterschiedliche Menschen aufeinander, und gerade die Bewohner:innen einer Seniorenresidenz bringen viel Leben in die Geschichte.
Charlie unsere Prota, muss sich nicht nur mit der Aufgabe auseinandersetzen, den Chor zusammenzubringen. Gleichzeitig wird sie durch Julian mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto stärker wird deutlich, dass eine zweite Chance nicht bedeutet, einfach dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Menschen verändern sich.
Erfahrungen verändern Menschen.
Und manchmal muss man sich erst kennenlernen, bevor man herausfinden kann, ob eine Beziehung überhaupt noch eine Zukunft besitzt. Diese Entwicklung hat mir gefallen, weil die Geschichte dadurch nicht nur auf die Frage hinausläuft, ob Charlie und Julian wieder zusammenfinden.
Charlie war für mich eine interessante Figur, gerade weil sie nicht einfach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Ihre Trauer beeinflusst ihr Verhalten und ihre Beziehung zur Musik. Sie trägt Erinnerungen mit sich herum und muss erst lernen, dass ein Neuanfang nicht bedeutet, das Vergangene zu vergessen. Dieser Gedanke hat mich beim Lesen besonders beschäftigt. Manchmal fühlt sich Glück nach einem Verlust fast wie ein schlechtes Gewissen an. Als müsste man sich dafür rechtfertigen, wieder lachen oder sich auf etwas Neues freuen zu können.
Julian bringt eine ganz andere Ebene in die Geschichte. Zwischen ihm und Charlie besteht bereits eine Vergangenheit. Dadurch ist ihre Begegnung nicht mit dem Kennenlernen zweier völlig fremder Menschen vergleichbar.
Es gibt Erinnerungen, alte Gefühle und Dinge, die nie vollständig ausgesprochen wurden.
Gerade deshalb empfand ich ihre Romance als interessant. Beide müssen sich fragen, ob das, was zwischen ihnen noch vorhanden ist, lediglich Nostalgie ist oder ob daraus tatsächlich etwas Neues entstehen kann.
Denn eine zweite Chance bedeutet nicht automatisch, dass eine alte Beziehung wieder genauso funktionieren wird.
An einigen Stellen hätte ich mir für die Romance etwas mehr Raum gewünscht. Gerade weil ihre Vergangenheit so wichtig ist, hätte ich gerne noch intensiver erlebt, wie sie alte Verletzungen aufarbeiten und langsam wieder Vertrauen zueinander aufbauen.
Die musikalische Seite hat mir sehr gut gefallen. Charlie ist Sängerin, und Musik ist eng mit ihrer Vergangenheit und ihrer Identität verbunden. Durch den Chor bekommt sie die Möglichkeit, Musik wieder anders zu erleben.
Es geht nicht nur darum, gut zu singen oder einen Auftritt vorzubereiten. Musik wird zu etwas Gemeinschaftlichem.
Menschen kommen zusammen, obwohl sie völlig unterschiedliche Leben geführt haben. Und Charlie erkennt dadurch nach und nach, dass Musik auch wieder etwas Schönes für sie sein darf.
Die Nebenfiguren aus der Seniorenresidenz haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sie sorgen für Humor und bringen Leichtigkeit in eine Handlung, die an manchen Stellen durchaus emotional und schwer ist.
Gerade dadurch entsteht ein schöner Kontrast. Ich hätte mir teilweise sogar noch mehr Raum für diese Figuren gewünscht.
Elizabeth Hrib schreibt leicht, modern und emotional, ohne die Geschichte unnötig kompliziert wirken zu lassen.
Besonders gut funktioniert für mich die Mischung aus humorvollen Szenen und ernsteren Momenten. Der Schreibstil passt dadurch sehr gut zu einer Weihnachtsromance, die zwar Wohlfühlatmosphäre schaffen möchte, aber gleichzeitig Themen wie Trauer und Neuanfang behandelt.
Das Buch hat bei mir eine Mischung aus Wärme, Melancholie und Hoffnung ausgelöst. Die weihnachtliche Atmosphäre sorgt für Gemütlichkeit, während Charlies Vergangenheit immer wieder daran erinnert, dass die Feiertage für Menschen auch eine schwierige Zeit sein können. Gerade Weihnachten kann Erinnerungen besonders stark machen. Das Buch zeigt für mich sehr schön, dass Trauer und Glück nebeneinander existieren können. Man darf jemanden vermissen und trotzdem wieder glücklich sein.
Man darf an die Vergangenheit denken und gleichzeitig neue Erinnerungen schaffen.
Und man muss einen Menschen nicht vergessen, um das eigene Leben weiterzuführen.
Ich empfehle „Sounds Like Christmas to Me“ allen, die im Winter gerne zu einer emotionalen Second-Chance-Romance greifen und dabei nicht auf Weihnachtsstimmung, Musik und Humor verzichten möchten.
Eine Geschichte über alte Gefühle, neue Wege und die Erkenntnis, dass man wieder glücklich werden darf, ohne die Vergangenheit zu vergessen.
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