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Band 3

Yes or No 3 Mr. and Mr. Smith

Aus der Reihe Yes or No
1

16,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

476

Maße (L/B/H)

19/12/3,3 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-72529-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

476

Maße (L/B/H)

19/12/3,3 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-72529-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Dieses Buch ist ehrlich - reif - intensiv

CleoBe aus Berlin am 25.03.2026

Bewertungsnummer: 3088369

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn aus „Ja“ Verantwortung wird – Manche Liebesgeschichten enden mit einem Versprechen. Andere beginnen genau dort erst richtig. „YES or NO: Mr. & Mr. Smith“ von Nadine Schwager und Yves Flavian ist kein Finale, das auf das große Feuerwerk setzt. Es ist ein Abschluss, der tiefer geht. Einer, der fragt: Was passiert, wenn zwei Menschen sich füreinander entschieden haben und das Leben plötzlich eine ganz neue Entscheidung fordert? Ich habe die ersten beiden Bände dieser Reihe geliebt. Für ihre Intensität. Für ihre Ehrlichkeit. Für Neo und Yannik, die nie glatt oder perfekt waren, sondern immer echt. Und genau deshalb war meine Erwartung an diesen dritten Teil hoch. Nicht, weil ich Drama wollte, sondern weil ich wissen wollte, ob ihr „Ja“ auch im Alltag trägt. Und es trägt. Aber nicht ohne Risse. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich gerne mit auf eine finale Lesereise. Auf geht’s… Zwischen Zweisamkeit und plötzlicher Elternschaft – Neo und Yannik sind angekommen. Endlich nicht mehr im ständigen Kampf um sich selbst oder gegeneinander, sondern miteinander. Sie sprechen über Zukunft. Über Kinder. Irgendwann. Später. Wenn alles ruhiger ist. Doch dieses „später“ wird ihnen aus der Hand genommen. Yanniks kleine Halbschwester verliert von einem Moment auf den anderen ihre Eltern und landet in ihren Armen. Plötzlich gibt es keine theoretischen Gespräche mehr über Verantwortung. Es gibt Windeln, Schlafmangel, Anträge, Anwälte. Und die ganz reale Frage: Wer darf – oder soll – dieses Kind großziehen? Besonders schmerzhaft wird es, als Yanniks Bruder Niklas ebenfalls Anspruch erhebt. Nicht aus Berechnung, sondern aus echter Sorge. Aus Liebe. Und genau das macht diesen Konflikt so intensiv. Hier gibt es kein Schwarz oder Weiß. Kein Richtig oder Falsch. Nur Menschen, die versuchen, das Beste für ein Kind zu tun und dabei an ihre eigenen Grenzen stoßen. Nadine Schwager und Yves Flavian zeichnen diese Situation mit einer beeindruckenden Ruhe. Kein künstliches Drama. Kein überzogenes Pathos. Stattdessen spürt man die Erschöpfung. Die Unsicherheit. Und diese leise Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, die alles verändert. Neo: Zwischen Selbstzweifel und innerer Stärke – Neo ist für mich einer der stärksten Charaktere dieser Reihe. Und in diesem Band wird er noch greifbarer. Während sich im Außen alles überschlägt, beginnt in ihm ein innerer Kampf. Panikattacken. Dysphorie. Die Sorge, in dieser neuen Familienkonstellation keinen festen Platz zu haben. Als Trans Mann trägt Neo ohnehin eine Geschichte mit sich, die ihn sensibel für gesellschaftliche Erwartungen und eigene Körperwahrnehmung macht. In der Rolle eines möglichen Elternteils wird das noch einmal verstärkt. Die Frage, ob er „genug“ ist, ob er mithalten kann, ob er gesehen wird, all das schwingt leise mit. Was mich hier besonders berührt hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der seine Identität erzählt wird. Sie ist wichtig. Sie prägt ihn. Aber sie wird nicht zur einzigen Definition seiner Figur. Neo ist Journalist, Partner, Bruder, Freund und ein Mensch mit Ängsten, die viele nachvollziehen können, unabhängig von seiner Transidentität. Seine Verletzlichkeit wirkt nie inszeniert. Sie ist roh, manchmal unbequem, aber immer glaubwürdig. Und genau dadurch entsteht Nähe. Yannik: Stark, aber nicht unerschütterlich – Yannik war für mich schon immer der ruhige Pol. Der, der trägt. Der, der Verantwortung übernimmt, ohne lange zu zögern. Als ältester von vier Geschwistern kennt er diese Rolle seit Jahren. Doch dieses Mal geht es nicht nur um Schutz. Es geht um Zukunft. Auch er gerät ins Wanken. Zwischen Loyalität gegenüber seinem Bruder, der Bindung zu seiner kleinen Schwester und der Verantwortung gegenüber Neo. Er möchte niemanden verlieren und merkt, dass das vielleicht nicht möglich ist. Was ich an Yannik liebe, ist seine Art, Stärke nicht als Unfehlbarkeit zu definieren. Er macht Fehler. Er ist überfordert. Aber er bleibt. Und dieses Bleiben – gerade in schwierigen Gesprächen mit Neo – zeigt, wie sehr ihre Beziehung gewachsen ist. Familie neu gedacht – Ein zentrales Thema dieses Romans ist Familie. Nicht als romantisierte Einheit, sondern als komplexes Geflecht aus Erwartungen, Schuldgefühlen und Liebe. Blut allein reicht nicht. Und Liebe allein manchmal auch nicht. Entscheidungen müssen getroffen werden. Grenzen gezogen. Kompromisse gefunden. Die kleine Halbschwester wird dabei nie zur bloßen Randfigur. Sie ist spürbar präsent. Mit ihrer Verletzlichkeit, ihrer Bedürftigkeit und ihrer Fähigkeit, Herzen im Sturm zu erobern. Es geht hier nicht darum, wer „gewinnt“. Es geht darum, was ein Kind braucht. Und was zwei Männer bereit sind, zu geben. Schreibstil & Atmosphäre – Nadine Schwager und Yves Flavian schreiben klar, direkt und gleichzeitig feinfühlig. Die Dialoge wirken authentisch, manchmal schmerzhaft ehrlich. Es gibt keine unnötigen Ausschmückungen, aber viel Gefühl zwischen den Zeilen. Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen schweren Themen und zarten Momenten. Es gibt Szenen, die unter die Haut gehen. Und dann wieder diese kleinen Alltagsmomente: ein Blick, eine Berührung, ein leises „Wir schaffen das“, die zeigen, dass Liebe oft im Detail liegt. Die Atmosphäre ist intensiv, ohne erdrückend zu sein. Man fühlt sich nah dran. Fast, als säße man mit ihnen am Küchentisch, während draußen alles unsicher wirkt. FAZIT: Wenn Liebe erwachsen wird – Dieser finale Band der „Yes or No“-Reihe war so genial und bekommt von mir natürlich eine absolute Leseempfehlung. „Yes or No – Mr. & Mr. Smith“ ist ein würdiges, emotional starkes Finale dieser Reihe. Es geht nicht darum, noch einmal alles zu überbieten. Es geht darum, ehrlich zu bleiben. Und genau das gelingt diesem Band. Nadine Schwager und Yves Flavian schaffen es, komplexe Themen wie Transidentität, psychische Belastung und Sorgerechtskonflikte so sensibel zu verweben, dass sie nicht konstruiert wirken, sondern zutiefst menschlich. Man leidet mit, man zweifelt mit, man hofft mit. Dieses Buch ist ein würdiger, bewegender Abschluss einer Reihe, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Dieser dritte Band verbindet große Emotionen mit leisen Zwischentönenund stellt nicht die Frage, ob Liebe existiert – sondern ob sie stark genug ist, Verantwortung zu tragen. Neo und Yannik werden nicht idealisiert. Sie werden geprüft. Als Paar. Als zukünftige Familie. Als Individuen mit eigenen Ängsten und Verletzungen. Und gerade dadurch wirkt ihr „Ja“ stärker denn je. Für mich ist dieser dritte Teil der reifste der Reihe. Er zeigt, dass Liebe kein Ziel ist, das man erreicht, sondern eine Entscheidung, die man immer wieder trifft. Gerade dann, wenn es unbequem wird. Mein persönliches Schlusswort – Diese Geschichte hat mich über drei Bücher hinweg begleitet. Und dieses Finale hat mich ruhig zurückgelassen: nicht überwältigt, sondern bewegt. Ich habe mit Neo gezweifelt. Mit Yannik gehofft. Ich habe ihre Zweifel gespürt. Ihre Nähe. Ihre Angst, zu scheitern. Und ihre unglaubliche Stärke, wenn sie sich – trotz allem – füreinander entscheiden. Und ich habe gemerkt, wie sehr mir diese beiden ans Herz gewachsen sind. Ihre Beziehung fühlt sich nicht perfekt an. Aber sie fühlt sich echt an. Und vielleicht ist genau das das Schönste an dieser Reihe: Dass sie zeigt, wie Liebe aussieht, wenn sie erwachsen wird. Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, dass Liebe nicht bedeutet, dass alles leicht wird. Sondern dass man jemanden hat, mit dem man das Schwere trägt. Und vielleicht ist das die schönste Form von „Ja“, die es gibt. Mir bleibt jetzt nur noch dir eine schöne Lesezeit zu wünschen, denn ich habe das Buch mit einem warmen Herzen geschlossen. Und mit dem Gefühl, zwei Menschen loszulassen, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.

Dieses Buch ist ehrlich - reif - intensiv

CleoBe aus Berlin am 25.03.2026
Bewertungsnummer: 3088369
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn aus „Ja“ Verantwortung wird – Manche Liebesgeschichten enden mit einem Versprechen. Andere beginnen genau dort erst richtig. „YES or NO: Mr. & Mr. Smith“ von Nadine Schwager und Yves Flavian ist kein Finale, das auf das große Feuerwerk setzt. Es ist ein Abschluss, der tiefer geht. Einer, der fragt: Was passiert, wenn zwei Menschen sich füreinander entschieden haben und das Leben plötzlich eine ganz neue Entscheidung fordert? Ich habe die ersten beiden Bände dieser Reihe geliebt. Für ihre Intensität. Für ihre Ehrlichkeit. Für Neo und Yannik, die nie glatt oder perfekt waren, sondern immer echt. Und genau deshalb war meine Erwartung an diesen dritten Teil hoch. Nicht, weil ich Drama wollte, sondern weil ich wissen wollte, ob ihr „Ja“ auch im Alltag trägt. Und es trägt. Aber nicht ohne Risse. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich gerne mit auf eine finale Lesereise. Auf geht’s… Zwischen Zweisamkeit und plötzlicher Elternschaft – Neo und Yannik sind angekommen. Endlich nicht mehr im ständigen Kampf um sich selbst oder gegeneinander, sondern miteinander. Sie sprechen über Zukunft. Über Kinder. Irgendwann. Später. Wenn alles ruhiger ist. Doch dieses „später“ wird ihnen aus der Hand genommen. Yanniks kleine Halbschwester verliert von einem Moment auf den anderen ihre Eltern und landet in ihren Armen. Plötzlich gibt es keine theoretischen Gespräche mehr über Verantwortung. Es gibt Windeln, Schlafmangel, Anträge, Anwälte. Und die ganz reale Frage: Wer darf – oder soll – dieses Kind großziehen? Besonders schmerzhaft wird es, als Yanniks Bruder Niklas ebenfalls Anspruch erhebt. Nicht aus Berechnung, sondern aus echter Sorge. Aus Liebe. Und genau das macht diesen Konflikt so intensiv. Hier gibt es kein Schwarz oder Weiß. Kein Richtig oder Falsch. Nur Menschen, die versuchen, das Beste für ein Kind zu tun und dabei an ihre eigenen Grenzen stoßen. Nadine Schwager und Yves Flavian zeichnen diese Situation mit einer beeindruckenden Ruhe. Kein künstliches Drama. Kein überzogenes Pathos. Stattdessen spürt man die Erschöpfung. Die Unsicherheit. Und diese leise Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, die alles verändert. Neo: Zwischen Selbstzweifel und innerer Stärke – Neo ist für mich einer der stärksten Charaktere dieser Reihe. Und in diesem Band wird er noch greifbarer. Während sich im Außen alles überschlägt, beginnt in ihm ein innerer Kampf. Panikattacken. Dysphorie. Die Sorge, in dieser neuen Familienkonstellation keinen festen Platz zu haben. Als Trans Mann trägt Neo ohnehin eine Geschichte mit sich, die ihn sensibel für gesellschaftliche Erwartungen und eigene Körperwahrnehmung macht. In der Rolle eines möglichen Elternteils wird das noch einmal verstärkt. Die Frage, ob er „genug“ ist, ob er mithalten kann, ob er gesehen wird, all das schwingt leise mit. Was mich hier besonders berührt hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der seine Identität erzählt wird. Sie ist wichtig. Sie prägt ihn. Aber sie wird nicht zur einzigen Definition seiner Figur. Neo ist Journalist, Partner, Bruder, Freund und ein Mensch mit Ängsten, die viele nachvollziehen können, unabhängig von seiner Transidentität. Seine Verletzlichkeit wirkt nie inszeniert. Sie ist roh, manchmal unbequem, aber immer glaubwürdig. Und genau dadurch entsteht Nähe. Yannik: Stark, aber nicht unerschütterlich – Yannik war für mich schon immer der ruhige Pol. Der, der trägt. Der, der Verantwortung übernimmt, ohne lange zu zögern. Als ältester von vier Geschwistern kennt er diese Rolle seit Jahren. Doch dieses Mal geht es nicht nur um Schutz. Es geht um Zukunft. Auch er gerät ins Wanken. Zwischen Loyalität gegenüber seinem Bruder, der Bindung zu seiner kleinen Schwester und der Verantwortung gegenüber Neo. Er möchte niemanden verlieren und merkt, dass das vielleicht nicht möglich ist. Was ich an Yannik liebe, ist seine Art, Stärke nicht als Unfehlbarkeit zu definieren. Er macht Fehler. Er ist überfordert. Aber er bleibt. Und dieses Bleiben – gerade in schwierigen Gesprächen mit Neo – zeigt, wie sehr ihre Beziehung gewachsen ist. Familie neu gedacht – Ein zentrales Thema dieses Romans ist Familie. Nicht als romantisierte Einheit, sondern als komplexes Geflecht aus Erwartungen, Schuldgefühlen und Liebe. Blut allein reicht nicht. Und Liebe allein manchmal auch nicht. Entscheidungen müssen getroffen werden. Grenzen gezogen. Kompromisse gefunden. Die kleine Halbschwester wird dabei nie zur bloßen Randfigur. Sie ist spürbar präsent. Mit ihrer Verletzlichkeit, ihrer Bedürftigkeit und ihrer Fähigkeit, Herzen im Sturm zu erobern. Es geht hier nicht darum, wer „gewinnt“. Es geht darum, was ein Kind braucht. Und was zwei Männer bereit sind, zu geben. Schreibstil & Atmosphäre – Nadine Schwager und Yves Flavian schreiben klar, direkt und gleichzeitig feinfühlig. Die Dialoge wirken authentisch, manchmal schmerzhaft ehrlich. Es gibt keine unnötigen Ausschmückungen, aber viel Gefühl zwischen den Zeilen. Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen schweren Themen und zarten Momenten. Es gibt Szenen, die unter die Haut gehen. Und dann wieder diese kleinen Alltagsmomente: ein Blick, eine Berührung, ein leises „Wir schaffen das“, die zeigen, dass Liebe oft im Detail liegt. Die Atmosphäre ist intensiv, ohne erdrückend zu sein. Man fühlt sich nah dran. Fast, als säße man mit ihnen am Küchentisch, während draußen alles unsicher wirkt. FAZIT: Wenn Liebe erwachsen wird – Dieser finale Band der „Yes or No“-Reihe war so genial und bekommt von mir natürlich eine absolute Leseempfehlung. „Yes or No – Mr. & Mr. Smith“ ist ein würdiges, emotional starkes Finale dieser Reihe. Es geht nicht darum, noch einmal alles zu überbieten. Es geht darum, ehrlich zu bleiben. Und genau das gelingt diesem Band. Nadine Schwager und Yves Flavian schaffen es, komplexe Themen wie Transidentität, psychische Belastung und Sorgerechtskonflikte so sensibel zu verweben, dass sie nicht konstruiert wirken, sondern zutiefst menschlich. Man leidet mit, man zweifelt mit, man hofft mit. Dieses Buch ist ein würdiger, bewegender Abschluss einer Reihe, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Dieser dritte Band verbindet große Emotionen mit leisen Zwischentönenund stellt nicht die Frage, ob Liebe existiert – sondern ob sie stark genug ist, Verantwortung zu tragen. Neo und Yannik werden nicht idealisiert. Sie werden geprüft. Als Paar. Als zukünftige Familie. Als Individuen mit eigenen Ängsten und Verletzungen. Und gerade dadurch wirkt ihr „Ja“ stärker denn je. Für mich ist dieser dritte Teil der reifste der Reihe. Er zeigt, dass Liebe kein Ziel ist, das man erreicht, sondern eine Entscheidung, die man immer wieder trifft. Gerade dann, wenn es unbequem wird. Mein persönliches Schlusswort – Diese Geschichte hat mich über drei Bücher hinweg begleitet. Und dieses Finale hat mich ruhig zurückgelassen: nicht überwältigt, sondern bewegt. Ich habe mit Neo gezweifelt. Mit Yannik gehofft. Ich habe ihre Zweifel gespürt. Ihre Nähe. Ihre Angst, zu scheitern. Und ihre unglaubliche Stärke, wenn sie sich – trotz allem – füreinander entscheiden. Und ich habe gemerkt, wie sehr mir diese beiden ans Herz gewachsen sind. Ihre Beziehung fühlt sich nicht perfekt an. Aber sie fühlt sich echt an. Und vielleicht ist genau das das Schönste an dieser Reihe: Dass sie zeigt, wie Liebe aussieht, wenn sie erwachsen wird. Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, dass Liebe nicht bedeutet, dass alles leicht wird. Sondern dass man jemanden hat, mit dem man das Schwere trägt. Und vielleicht ist das die schönste Form von „Ja“, die es gibt. Mir bleibt jetzt nur noch dir eine schöne Lesezeit zu wünschen, denn ich habe das Buch mit einem warmen Herzen geschlossen. Und mit dem Gefühl, zwei Menschen loszulassen, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.

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Yes or No 3

von Schwager Nadine, Yves Flavian

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