Produktbild: Wir waren Wunder
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Wir waren Wunder Roman - Der 275. Geburtstag von »Nannerl« Mozart im Juli 2026: ein fesselnder Roman über die große Klaviervirtuosin im Schatten ihres kleinen Bruders

10

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6343

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,1 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Messing / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60525-6

Beschreibung

Rezension

»Für alle Mozart-Liebhaber ein unbedingtes Muss!« ("AClemens, LovelyBooks")
»Biografisches mischt sich mit Fiktivem, die Leerstellen werden plausibel gefüllt und es entsteht eine Lebensgeschichte, die historisch präzise recherchiert worden ist.« ("ElliP, LovelyBooks")
»Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt.« ("Syltfreundin, LovelyBooks")
»Stefan Cordes hat ein ebenso sensibles wie intellektuell anspruchsvolles Werk geschaffen, das musikhistorische Präzision, literarische Eleganz und feministische Reflexion miteinander verbindet.« ("WILD Magazin")
»Die eigentliche kulturhistorische Bedeutung des Romans liegt jedoch in seiner feministischen Perspektive.« ("WILD Magazin")
»Eine tief berührende, aufwühlende Geschichte über Narzissmus, Patriarchat und das Schicksal zweier Wunderkinder.« ("Syltfreundin, LovelyBooks")

Produktdetails

Verkaufsrang

6343

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,1 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Messing / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60525-6

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Yernaya

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerung an Mariann Mozart - ein Frauenleben im Patriarchat

    Mariann Mozart war die ältere Schwester von Wolfgang Amadeus. Es wäre tragisch, wenn ihr Leben in Vergessenheit geriete, denn sie war eine begnadete Klaviervirtuosin. Mit Wir waren Wunder hat Stefan Cordes dazu beigetragen, dass dies nicht passiert, und ihr ein literarisches Denkmal gesetzt. Cordes bringt uns die Lebensrealität der Familie Mozart in den frühen Jahren des Komponisten nahe. Im Fokus steht dabei Mariann. Während Sie bereits am Rande der Pubertät steht, ist Wolfgang Amadeus noch ein kleines Kind. Der von Ehrgeiz zerfressene Vater der beiden hadert mit seiner eigenen empfundenen Erfolglosigkeit. Als zweiter Geiger in Salzburg fühlt er sich verkannt. Zur Kompensation unterrichtet er seine Kinder von Anfang an, so dass sie schon früh ein Können vorweisen, was seinesgleichen sucht. Doch der Vater will stets die Kontrolle behalten und als patriarchales Familienoberhaupt bestimmt er autokratisch die Geschicke der Familie. Er strebt nach höheren Ruhm, den er selbst nicht erreichen kann. Deshalb vermarktet er seine Kinder, denen dadurch eine Kindheit verwehrt bleibt. Wie "dressierte Affen" präsentiert er sie an den europäische Höfen. Immer wieder stürzt er dabei über seine egomanische Geltungssucht, gibt mehr Geld aus, als die Kinder einbringen können und lässt skrupellos seine Tochter fallen, als diese kein Kind mehr ist. Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Es ist mitreißend geschrieben und ich habe mit den Kindern und Frauen mitgelitten. Denn nicht nur im Hause Mozart regiert ein Patriarch. Die ganze europäische Fürstenwelt beruht auf rechtlosen Kindern, die als "Handelsware" auf dem Heiratsmarkt verschachert werden. Doch es geht nicht nur düster zu in diesem historischen Roman. Denn es gibt viele freudige Momente und die Liebe zur Musik. Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt hervorragend zum Buch. Ich spreche eine 100%ige Leseempfehlung aus und vergebe voller Überzeugung fünf Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Syltfreundin

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tief berührendes, historisches Meisterwerk

    „Wir waren Wunder“ von Stefan Cordes hat mich so gefesselt, dass ich es an einem einzigen Tag durchgelesen habe. Das Cover ist wunderschön und fängt die Atmosphäre des Buches ein. Stefan Cordes ist hier eine wunderbare und erschütternde Darstellung der historischen Familienverhältnisse rund um das Genie Wolfgang Amadeus Mozart und seine hochbegabte Schwester Mariann gelungen. Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt. Die tiefgründige Recherche und sein packender Schreibstil machen das Buch zu einem Highlight. Im Zentrum steht die toxische Beziehung zum narzisstischen Vater Leopold. Es ist bewegend beschrieben, wie größenwahnsinnig dieser Mann agierte und was er seinen Kindern bereits im zarten Alter von 6 und 12 Jahren abverlangte. Sie funktionierten wie Marionetten seines Erfolgsdrangs. Besonders emotional hat mich das Schicksal der Frauen berührt. Das Buch führt uns schmerzhaft vor Augen, wie rechtlos Frauen zu dieser Zeit waren. Mariann, selbst ein musikalisches Genie, durfte nicht komponieren. Ihre Mutter musste bedingungslos mitreisen, und all ihre berechtigten Einwände gegen die wahnsinnigen Geldausgaben des Vaters wurden einfach ignoriert. Auch das Schicksal von Marianns bester Freundin, die von ihrem eigenen Vater einfach weggesperrt wurde, zeigt die bittere Realität der damaligen Gesellschaft und lässt einen beim Lesen fassungslos zurück. Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt. Eine tief berührende, aufwühlende Geschichte über Narzissmus, Patriarchat und das Schicksal zweier Wunderkinder. Das Buch empfehle ich Menschen, die sich für Mozarts Geschichte interessieren, aber auch Menschen, die sich für die Rolle der Frauen im Wandel der Zeiten interessieren.

  • Feder im Wind

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die vergessene Schwester eines Genies

    Mit seinem Roman „Wir waren Wunder“ widmet sich Stefan Cordes einer Frau, deren außergewöhnliches musikalisches Talent lange hinter dem Ruhm ihres jüngeren Bruders verborgen blieb: Maria Anna Mozart, meist nur „Nannerl“ genannt. Passend zu ihrem 275. Geburtstag im Juli 2026 rückt der Autor die begabte Pianistin nun dorthin, wo sie eigentlich schon längst hingehört: ins Zentrum der Geschichte. Erzählt wird der Roman aus Marianns Perspektive. Dadurch kommt man ihr sehr nahe und erlebt nicht nur ihre Begeisterung für die Musik, sondern auch ihre Enttäuschungen, Hoffnungen und inneren Konflikte unmittelbar mit. Wolfgang Amadeus Mozart spielt zwar ebenfalls eine Rolle, bleibt aus meiner Sicht aber eher eine Randfigur. Im Mittelpunkt steht ganz klar seine ältere Schwester und ihr schwieriger Weg innerhalb einer Familie, in der Talent vor allem dann etwas zählt, wenn es sich gewinnbringend vermarkten lässt. Vater Leopold Mozart hat es als Musiker selbst nie zu größerem Ruhm gebracht. Umso ehrgeiziger verfolgt er das Ziel, seine beiden hochbegabten Kinder als Wunderkinder in ganz Europa bekannt zu machen. Bereits im Alter von knapp vierzehn Jahren wird Mariann in bedeutenden Musikmetropolen wie Wien, Paris und London als herausragende Klaviervirtuosin gefeiert. Doch je stärker sich Leopolds Aufmerksamkeit auf Wolfgang richtet, desto weiter wird seine Tochter an den Rand gedrängt. Schließlich beendet er ihre vielversprechende Karriere und nimmt ihr damit nicht nur die Möglichkeit, sich als Künstlerin weiterzuentwickeln, sondern auch einen wesentlichen Teil ihrer Selbstbestimmung. Besonders eindringlich schildert Stefan Cordes die tragische und zunehmend beklemmende Beziehung zwischen Vater und Tochter. Leopold erscheint als übermächtige, ruhmsüchtige und narzisstische Persönlichkeit, von deren Anerkennung Mariann lange abhängig bleibt. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie sie allmählich beginnt, sich aus diesem Einfluss zu lösen und nach einem eigenen Leben zu suchen. Ihre Freiheit hat jedoch einen hohen Preis: Sie muss den Traum aufgeben, der ihr so viel bedeutet. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, welche Ereignisse historisch belegt sind und wo der Autor erzählerische Freiheiten genutzt hat. Dabei entstand durchgehend der Eindruck, dass Stefan Cordes sehr gründlich recherchiert hat. Die Verbindung aus historischen Fakten und romanhaften Elementen wirkt glaubwürdig und ermöglicht einen lebendigen Einblick in die Familiengeschichte der Mozarts sowie in die gesellschaftlichen Grenzen, denen Frauen im 18. Jahrhundert ausgesetzt waren. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Stefan Cordes erzählt feinfühlig, atmosphärisch und stilistisch sehr ansprechend, ohne die Handlung unnötig zu überladen. Die angenehm kurzen Kapitel sorgen zusätzlich dafür, dass sich der Roman flüssig lesen lässt. Für mich ist „Wir waren Wunder“ mindestens ebenso lesenswert wie Stefan Cordes’ erster Roman „Billie“. Das Buch erzählt nicht nur von einer außergewöhnlichen Musikerin, sondern auch von verlorenen Möglichkeiten, familiärer Abhängigkeit und dem mutigen Versuch, trotz aller Widerstände ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wer mehr über die weniger bekannte Seite der Familie Mozart erfahren möchte und historische Romane mit starken Frauenfiguren schätzt, ist hier genau richtig.

  • Danshi

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historischer Roman mit einer interessanten Perspektive

    Das Cover gefällt mir richtig gut, weil es sofort eine besondere Stimmung ausstrahlt. Ich wusste vorher nur wenig über Maria Anna Mozart und fand es spannend, ihre Geschichte kennenzulernen. Schnell wurde deutlich, dass sie viel mehr ist als nur die Schwester eines berühmten Komponisten. Am meisten haben mich die familiären Beziehungen bewegt. Vor allem der Umgang des Vaters mit seinen Kindern hat bei mir viele Emotionen ausgelöst. Maria Anna war für mich eine Figur, mit der ich sofort mitgefühlt habe. Ihr Talent, ihre Wünsche und die Grenzen, die ihr gesetzt werden, haben mich oft traurig gemacht. Gleichzeitig mochte ich, dass sie nicht eindimensional dargestellt wirkt. Der Schreibstil liest sich angenehm und schafft eine Atmosphäre, in der ich mir die Zeit gut vorstellen konnte. Obwohl es ein historischer Roman ist, fühlte sich die Geschichte nahbar an. Besonders das Thema, wie schwer Frauen damals Anerkennung finden konnten, hat mich beschäftigt. Ich werde dieses Buch bestimmt noch eine Weile im Kopf behalten, weil mich Maria Annas Geschichte wirklich berührt hat.

  • LG

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch

    Mit „Wir waren Wunder“ gelingt es Stefan Cordes nach „Billie“ erneut, eine fast vergessene historische Persönlichkeit so lebendig werden zu lassen, dass sie sich anfühlt wie eine Frau aus der Gegenwart. Der Roman erzählt von der außergewöhnlich begabten Musikerin Mariann Mozart, deren Talent von ihrem eigenen Vater zunächst gefeiert und schließlich systematisch unterdrückt wird. Leopold Mozart erscheint dabei als ein Mann, dessen Ehrgeiz und Geltungsdrang das Leben seiner Kinder bestimmen. Besonders die Vater-Tochter-Beziehung hat mich beim Lesen immer wieder wütend gemacht. Ich habe mit Mariann mitgelitten, ihren Schmerz und ihre Enttäuschung gespürt und ihrem Vater mehr als einmal die Stirn bieten wollen. Gleichzeitig tat mir auch Wolfgang leid, der ebenfalls unter den Erwartungen seines Vaters zu leiden hatte, wenn auch auf ganz andere Weise. Was mir besonders gefallen hat, ist die Art, wie Cordes erzählt. Trotz des historischen Settings wirkt die Sprache leicht, modern und nahbar. Nie hatte ich das Gefühl, einen klassischen historischen Roman zu lesen. Stattdessen war ich ganz in Marianns Gedanken und Gefühlen und habe jede ihrer Entscheidungen mitverfolgt. Toll fand ich außerdem, dass der Roman das tragische Schicksal seiner Protagonistin nie ausschlachtet. Die Geschichte ist bewegend, ohne kitschig oder überdramatisch erzählt zu werden. Für mich ist „Wir waren Wunder“ ein Roman, der einen ganz neuen Blick auf die Familie Mozart wirft. Es ist ein Buch über weibliches Talent, das unsichtbar gemacht wird, und über familiäre Machtverhältnisse. Christian Cordes hat mich auch mit diesem Roman wieder überzeugt. Ich werde auch sein nächstes Buch ganz sicher lesen.

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