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Friedrich der Große Detektiv

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

251 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Frederick the Great Detective

Übersetzt von

Christiane Steen

Sprache

Deutsch

EAN

2710004040602

Beschreibung

Rezension

Noch ein Herzensbuch, das ich auch Erwachsenen gern empfehle. ("Lisa")
«Dieses Buch gehört zu den Top 10 meiner persönlichen Lieblingsbücherliste. Alles daran gefällt mir: das Cover, die Sprache und die Geschichte.» ("Spiegel Online")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

251 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Frederick the Great Detective

Übersetzt von

Christiane Steen

Sprache

Deutsch

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  • Bewertung

    5/5

    11.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super, einfach super!

    Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat eine packende Geschichte, die Illustrationen sind wunderschön und als es um Rostock ging musste ich etwas schmunzeln, da es meine zweite Heimat ist. Wunderbar erklärt und erzählt, immer zu empfehlen!

  • Der Medienblogger

    5/5

    15.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Herausragendes Kinderbuch über den Schrecken der NS-Zeit – und eine liebevolle Hommage zu Erich Kästner.

    Zahlreiche Werke des bis heute durch "Das fliegende Klassenzimmer", "Das doppelte Lottchen" oder auch "Emil und die Detektive" berühmten Schriftstellers Erich Kästner wurden durch die Nationalsozialisten als "undeutsch" bezeichnet, verboten und einige Exemplare sogar im Mai 1933 in Berlin verbrannt. Er blieb als einer der wenigen prominenten Gegner der NSDAP in Deutschland. Der vor zwei Jahren verstorbene britische Autor Philip Kerr präsentiert uns mit "Friedrich der große Detektiv" nicht nur eine liebevolle Hommage an den Autor, sondern gleichzeitig ein auf mehreren Ebenen überzeugendes Lesevergnügen, das begeistert. Das dem Roman zugrunde liegende Szenario ist, und das möchte ich gleich zu Beginn erwähnen, clever gewählt: Zeitlich spielt es nämlich während dem Erstarken der antisemitischen Partei NSDAP und einer sich rasch verbreitenden rechtsradikalen Gesinnung. Somit schafft es der Autor auf geschickte Art und Weise, die Aufmerksamkeit der Lesepublikums zu packen, das sich vergebliche Hoffnungen über einen potenziellen Sieg des Guten macht. Man denkt: Möge dieser furchtbare, menschenverachtende Krieg doch bloß nicht ausbrechen! Somit schafft es "Friedrich der große Detektiv", trotz oder gerade wegen der besorgniserregenden Umstände, der recht jungen Zielgruppe aufklärerische und objektiv richtige Botschaften mit an die Hand zu geben und somit unsere wichtige Erinnerungskultur aufrechtzuerhalten. Adolf Hitler als die letztendliche Personifikation des Bösen und Emil als Fluchtmöglichkeit in eine fiktive Welt, als die kindliche Fantasie, die die Realität retten kann, gerät zwar etwas überspitzt, überzeugt aber durch ihre metaphorische Vielschichtigkeit. Innerhalb der Familie gibt es eine gut ausgearbeitete notwendige Reibungsfläche, die häufig Ursache für politische Auseinandersetzungen zwischen Rolf (Friedrichs Bruder) und dem Vater ist. Somit kann die Leser*in nicht nur die Motive der jeweiligen Streitparteien nachvollziehen, sondern auch ein eigenes Meinungsbild dazu erstellen. Das für ein Kinderbuch zunächst kühl erscheinende Ende schließt die Geschichte realistisch und nicht beschönigend ab. Friedrich erweist sich als sympathischer, junger Protagonist, dessen Lebenstraum, Detektiv zu werden, glaubwürdig dargestellt ist. Er ist ein angenehm unkomplizierter Charakter, der viel Platz zur Identifikation bietet. Der emotionale Konflikt zwischen moralisch richtigen und den durch die Umstände erzwungenen, gehorsamen Taten, dem er sich zunehmend ausgesetzt sieht, wird sehr treffend dargestellt und animiert das Lesepublikum zum Anstellen eigener Gedankenexperimente: Was würde man selbst in der Situation tun? Was könnte man überhaupt bewirken? Neben dem Erwecken politischen Bewusstseins und der Verantwortung zum Handeln ist die vorliegende Lektüre zudem sehr kurzweilig: Die bereits äußerlich durch die Vignetten und die geschickte Veränderung des Covers erzielten Parallelen zu "Emil und die Detektive" machen wirklich Spaß. So ist es aber auch die Freundschaft zu Erich Kästner selbst als zentraler Aspekt des Romans, durch die der Autor seine Liebeserklärung an den Schriftsteller und die Literatur ausspricht. Die Einbindung real existenter Personen (deren Lebenslauf kurz im Nachwort erläutert wird) steigert den Authentizitätsgrad deutlich. Bleibt denn überhaupt ein Wunsch an "Friedrich der große Detektiv" offen? Nun ja, ein wenig mehr Raffinesse in der Ausarbeitung des zu lösenden Kriminalfalls wäre vielleicht wünschenswert gewesen. Die hier präsentierte Auflösung des Moders ist im Vorhinein vorhersehbar – und zudem durch die wenigen Indizien bereits leicht zu durchschauen. Dass ich für das Buch nichtsdestotrotz ob der soeben genannten Argumente eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche, sollte daher keine Überraschung sein. Auch Jugendliche bzw. Erwachsene können mit dieser Lektüre ihre Freude haben. "Friedrich der große Detektiv" ist ein herausragendes Kinderbuch über den Schrecken der NS-Zeit – und eine liebevolle Hommage zu Erich Kästner.

  • Annika Magdalena

    aus Wien

    5/5

    30.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene und erstaunlich lebensbejahende Darstellung einer Kindheit im Berlin der 30. Jahre.

    Friedrich liebt den Roman Emil und die Detektive. Nicht nur weil der Familienfreund und Nachbar Erich Kästner der Autor ist. Wenn er groß ist möchte er auch ein Detektiv werden. Doch Friedrich wächst im Berlin der Dreißiger Jahre auf. So wird seine ansonsten glückliche Kindheit mehr und mehr durch die politischen Einflüsse getrübt. Sein bester Freund Leo muss mit seiner Familie nach England fliehen, seine Lieblingslehrerin erhält Berufsverbot und Zuhause gibt es noch Streit zwischen seinem Vater und seinem Bruder, seitdem dieser Mitglied in der NSDAP ist. Lichtblick sind seine Treffen mit seinen Freunden vom Detektivclub und die spannenden Begegnungen mit Erich Kästner und seinen Künstlerfreunde. Als jedoch auch diese unverschuldet ins Visier der Polizei geraten, entschließt sich Friedrich, dass er einen Unterschied machen will. Informativ, altersgerecht und realistisch. Zum Selberlesen ab 10. Auch toll für Jugendliche oder als Schullektüre geeignet!

  • Bewertung

    5/5

    11.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Detektive und Nazis

    Stell dir vor, Erich Kästner ist dein Nachbar, der Autor von „Emil und die Detektive“, deinem Lieblingsbuch. Und ebendieser Autor wird dein Freund und gibt dir Ratschläge, wie du ein guter Detektiv werden kannst. Das ist Friedrichs Leben in Berlin 1933. Was wie eine tolle Abenteuergeschichte klingt, entwickelt sich für den Leser schon bald in eine Zeitreise ins Nazi-Deutschland der 1930er Jahre. Dieses Buch ist erschreckend authentisch und steigert sich stetig in seiner nahezu kindlichen Ehrlichkeit. Ob schon eine Lektüre für Kinder (11-13), sollte die Thematik unbedingt bedacht werden. Es geht um Freundschaft und Verrat, um Politik und Macht, um Leben und Tod. Auch Jugendliche, die sich für die Geschichte des Nationalsozialismus interessieren, finden in „Friedrich der Große Detektiv“ Antworten.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kinderbuch, das auch Erwachsene lieben werden

    Friedrich hat einen absoluten Lieblingsautor: Erich Kästner, und genau wie dessen Held Emil möchte Friedrich einmal ein großer Detektiv werde. Gemeinsam mit seinen Freunden begibt sich Friedrich auf Verbrecherjagd. Ein tolles Kinderbuch, das einem nebenbei auch noch ein aufregendes Stück Zeitgeschichte vermittelt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Mareike Steinhof

    Mareike Steinhof

    Thalia Laatzen – Leine-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wirklich tolles Kinderbuch zum Thema Nationalsozialismus

    Eine Hommage an den wunderbaren Erich Kästner und eine spannende, kindgerechte Erzählung über die Anfänge des Nationalsozialismus in Deutschland. Ein wirklich tolles Kinderbuch ab 10 Jahren.
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Schuy

    Sebastian Schuy

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Friedrich und sein Freund Erich...

    Friedrich und sein Freund Erich Kästner bekommen im Berlin der 30-er-Jahre zu spüren, dass sich das politische Klima ändert und die Zeiten düster werden. Kann der Junge den Schriftsteller vor der Polizei retten? Eine spannende historische Detektivgeschichte für alle Leser ab 10.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Empfehlung.

    Allerbeste "Fan-Fiction" ist Philip Kerr hier gelungen. Einmal mehr ein Beweis für seine Vielfältigkeit als Autor. Berlin 1933 ist der Schauplatz für eine Geschichte, die auch jungen Lesern einen Eindruck von den geschichtlichen Zusammenhängen vermittelt, ohne mit dem Zeigefinger zu arbeiten. Ganz besonders rührend fand ich, wie es Philip Kerr gelingt, den "Kästnerschen Ton" zu treffen.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an Erich Kästner-authentisch,...

    Eine Hommage an Erich Kästner-authentisch, brilliant geschrieben und auch ein bisschen traurig.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    3/5

    31.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur ein Kinderkrimi

    Friedrich möchte für sein Leben gerne Detektiv werden. Bereits 20 mal hat er seine signierte Ausgabe von "Emil und die Detektive" gelesen. Doch dann verändert sich nach und nach alles in Deutschland. Von diesen Veränderungen sind Friedrichs Familienmitglieder, seine Freunde und Nachbarn betroffen, nicht zuletzt der Autor und Nachbar Erich Kästner. Durch die persönliche Sicht des ehrlichen und Gerechtigkeit suchenden Friedrich in grauenvoller Zeit ist Kerr sowohl ein authentischer Krimi, als auch eine Schilderung der tiefgreifenden politischen Ereignisse, die in das alltägliche Leben der Menschen eingriffen, gelungen. Und wer mag, liest im Anschluss gleich den grandiosen "Emil und die Detektive".

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