Strafrestaussetzung und § 57 Abs. 6 StGB Die Weigerung des Verurteilten zur Preisgabe von Tatvorteilen als überzeugender Versagungsgrund?
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- Deutsch ausgewählt
109,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.04.2026
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
400
Maße (L/B/H)
15,5/23,1/2,2 cm
Gewicht
600 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-19820-7
57 Abs. 6 StGB selbst dann, wenn eine günstige Sozialprognose i. S. des
57 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 StGB gestellt werden kann. Hierdurch soll verhindert werden, dass sich Straftaten lohnen und Anreize für potenzielle Nachahmer geschaffen werden. So nachvollziehbar diese Regelung erscheinen mag, wird hierdurch namentlich die mit
57 Abs. 1 StGB – auch im Interesse der Allgemeinheit – intendierte spezialpräventive Zwecksetzung unterminiert. Da sich
57 Abs. 6 StGB aus Sicht des Autors in der Praxis als ungeeignet zur Abschöpfung inkriminierten Vermögens erweist und die mit der Norm verbundenen Nachteile deutlich überwiegen, plädiert er für deren Aufhebung.
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