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Wer den Wind sät Was westliche Politik im Orient anrichtet

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

145363

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.07.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/1,7 cm

Gewicht

238 g

Auflage

29. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004092090

Beschreibung

Rezension

"Eines der intelligentesten Bücher, das über diesen Zyklus geschrieben wurde."
Robert Braunmüller, Die Abendzeitung, 3. Dezember 2015

"Michael Lüders hat ein kenntnisreiches, pointiertes und packendes Buch geschrieben: eines, das fehlte."
ttt - titel, thesen, temperamente

"Ein wichtiges Buch, das für alle Bibliotheken wärmstens empfohlen wird."
Heinrich Klingenberg, Bibliotheksnachrichten Nr.3, Oktober 2015

"Ehrlich, packend, fundiert."
Grevener Zeitung, 22. Oktober 2016

"Analytisch klarster und medial einflussreichster Nahost-Experte Deutschlands"
Kiefer Sebastian, Falter, 8. April 2015

"Michael Lüders gelingt es [...] die bisweilen sehr verwirrende Geschichte der Region wie einen Politthriller zu präsentieren."
Knuth Krohn, Stuttgarter Zeitung, 24. April 2015

"Ungeschminkt, Klartext, nicht diplomatisch und hat Verve."
Rupert Neudeck, Sonnenseite, 14. März 2015

"Ein Schwarz-Buch der westlichen Politik im Orient, das sich wie ein Polit-Thriller liest."
Neues Deutschland, 3. Dezember 2015

"Ein anregendes Buch, weil es gegen den Strich des media-politischen Mainstream bürstet."
Matthias Friedrich, Gießener Anzeiger, 28. April 2015

"Lüders' Werk eröffnet neue Sichtweisen auf ein vielschichtiges Problem. Wer die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten besser verstehen will, sollte das Buch zur Hand nehmen."
Die Glocke, 6. August 2016

"Liest sich wie ein Polit-Thriller."
Bernd Schekauski, MDR Figaro, 8. April 2015

"Michael Lüders gelingt es, das Pulverfass Orient, das seit der Kolonialzeit schwelt, verständlich zu beschreiben - so, dass es sich liest, wie ein Polit-Thriller. Nur, dass er die Realität beschreibt."
Bild.de, 29. Februar 2016

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

145363

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.07.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/1,7 cm

Gewicht

238 g

Auflage

29. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004092090

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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  • J.K.

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert

    Michael Lüders hat mit „Wer den Wind säht“ ein meiner Meinung nach großartiges Buch geschrieben, das nicht nur jeder, der sich für Nachkriegspolitik Politik interessiert, gelesen haben sollte, sondern auch alle diejenigen, die sich fragen, warum Jahr für Jahr Millionen Menschen auf der Fluch nach Europa sind. Es ist mir leider erst im Jahr 2026 in die Hände gefallen. Ich wünschte, ich hätte es schon im Erscheinungsjahr 2015 entdeckt. Wie oft habe ich ratlos Nachrichten aus Krisengebieten wie Syrien, Irak, Iran, Ägypten, Gaza, Libyen, Afghanistan und vielen anderen Regionen gelesen, ohne wirklich zu verstehen, warum sich die Menschen dort gegenseitig so viele Grausamkeiten antun. Es ist auch nicht einfach, diese Vorgänge zu „verstehen“, falls man das überhaupt so nennen kann. Um nachvollziehen zu können, welche Parteien gegeneinander kämpfen und auf welcher Seite sie stehen, muss man Begriffe wie Schiiten, Sunniten, Wahhabiten, Muslimbrüder, Dschihadisten, Taliban, Al-Quaida, Islamischer Staat, PKK, YPK, Hamas, Hisbollah, „gute/schlechte“ Islamisten, Kalifat und so weiter verstanden haben. Zudem ist ein gewisser historischer Hintergrund nötig. Alles dies wird von Michael Lüders sehr verständlich herausgearbeitet, erklärt und in Kontext gesetzt. Erst nach seiner Lektüre ist mir klar geworden, was - zum Beispiel - in Syrien wirklich passiert ist und welche Parteien beteiligt waren. Oder wer Herr Bin Laden und seine Organisation eigentlich war. Und vieles, vieles mehr. Die Rolle des Westens und seiner Verbündeten wird dabei schonungslos aufgedeckt. Gerade im Jahr 2026, einem Jahr, in dem nach dem Politikwechsel in den USA alle Deckmäntel zu fallen scheinen, umso lesenswerter. Die folgenden Zeilen am Ende des Buches haben mich besonders berührt: „Lernen wir Demut und Bescheidenheit, bei allem Stolz auf unsere eigene Kultur. Je eher wir begreifen, dass Millionen Menschen allein im Nahen und Mittleren Osten einfach nur zu überleben versuchen, umso leichter fällt es uns auch, ihnen beizustehen. Vor allen jeden, die zu uns kommen, als Flüchtlinge.“

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2023

    eBook (ePUB)

    Gut investiertes Geld

    In einer so schnelllebigen Welt ist nur wenig Zeit für Hintergrundwissen. Doch nur damit ist ein sicheres navigieren in einer Demokratie möglich. Die Welt ist leider nicht in schwarz und weiß getrennt.

  • Bewertung

    aus Panketal

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Paperback)

    Wahrheit vs. veröffentlichte Meinung

    Die Wahrheit steht nicht in der Bild-Zeitung und ideologisch sehr eng verwandten täglichen beinahe wie zentral gelenkten Veröffentlichungen! Danke für solche Informationen. Sie sind "dünn gesäht", aber man kann sie finden.

  • kvel

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Paperback)

    „Was westliche Politik im Orient anrichtet“ (Buchuntertitel).

    Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): „Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt, sie zu erzählen. Das iranische Verhältnis zum Westen etwa versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des „Islamischen Staates“ nicht begreifen. Eindrücklich zeigt dieses Buch, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt und wie sich der Westen seine Feinde immer wieder selber schafft.“ Meine Meinung: Der Autor stellt die Verhältnisse der Länder des Nahen Osten in einen größeren Zusammenhang und zeigt somit die Hintergründe auf. Den Schreibstil finde ich sehr gut verständlich, so dass ich als Laie den Schilderungen gut folgen konnte. Zitat (S. 112): „Das Ideal Washingtons ist der „delegierte Krieg“: Europäer oder regionale Akteure, bis hin zu „guten“ Dschihadisten, übernehmen, gewissermaßen im Franchise-Verfahren, Ordnungsaufgaben im Sinne der USA. Deutsche Politik hat diese neue Arbeitsteilung bereitwillig angenommen, am sinnfälligsten zum Ausdruck gebracht in der Formulierung „mehr Verantwortung übernehmen“ - eine rhetorische Chiffre für deutsche Militäreinsätze im Ausland, von Bundespräsident Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 wirksam lanciert.“ Fazit: Lesenswert, da erkenntnisreich!

  • Bewertung

    aus Aschaffenburg

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Paperback)

    Aufklärend und Mutig!

    Vielen Dank Herr Lüders für dieses Buch! Möchte man sich einen Eindruck, fern der einheitlichen deutschen Medienpresse u.a. zum Thema Syrienkonflikt verschaffen, dem sei dieses Buch dringend empfohlen. Dem C.H. Beck Verlag sei hier ebenso gedankt, mit diesem Autor, ein kritisches Buch zur westlichen Politik im Nahen Osten veröffentlicht zu haben. Teilweise hat man den Eindruck, seinen Augen nicht zu trauen, wenn man bisherige Medienberichte und Veröffentlichungen in Konsens zu diesem Buch liest. Insbesonder in Verbindung mit der akteullen Lage in Syrien ist das Buch sehr zu empfeheln, ebenso wie das sehr lesenwerte Buch von Frau Krone Schmalz "Russland verstehen", zum Thema Ukraine Krise. Folgendes Zitat aus dem Buch von Stefan Hell (Nobelpreis für Chemie) soll alle Interessierten ermutigen, sich diesem Buch zu widmen: "Wenn alle dasselbe denken, werde ich misstrauisch".

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