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Band 2

Buberlpartie Ein Anschlag? Eine rechte Verschwörung? Geheime Treffen im Kanzleramt? — Kriminalroman

37

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17918

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit Hochprägung und Glanzfolie

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/3,4 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0048-4

Beschreibung

Rezension

»Mit Buberlpartie legt sie einen Politkrimi vor, der sich zugleich wie eine Bestandsaufnahme der österreichischen Demokratie liest.«
Imogena Doderer, ORF ZIB
»Mit ›Buberlpartie‹ ist Hartlieb eine würdige Fortsetzung gelungen, die die oft unscharfen politischen Verbindungen im Land beleuchtet, inspiriert von aktuellen Personen und Ereignissen.«
Doris Reiserer-Kraus, DIE PRESSE
»Hartlieb verwebt in dem Krimi geschickt tatsächliche Korruptionsfälle, rechte Radikalisierungsentwicklungen […] mit eigentlich nur leichten Zuspitzungen der politischen Realität und viel Lokalkolorit.«
Christina Böck, KURIER
»›Buberlpartie‹ ist ein Krimi, den man gerne liest, weil er gut recherchiert und flüssig geschrieben ist.«
Helmut Atteneder, OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN
»voller Wiener Lokalkolorit und Anspielungen auf die Realpolitik«
Carmen Baumgartner-Pötz, TIROLER TAGESZEITUNG
»Hartlieb […] erzählt pointiert, lebendig und mit viel Wiener Lokalkolorit von gesellschaftlichen Machtstrukturen und politischen Verflechtungen – beklemmend nah am Puls der Zeit.«
Marianne Fischer, KLEINE ZEITUNG
»ein spannender Krimi über Extremismus und die Suche nach der Wahrheit«
Anastasiia Mazurova, BEZIRKSREVUE
»[Petra Hartlieb] wirft erneut einen scharfsinnigen und amüsanten Blick auf die österreichische Politik und die gegenwärtige Hasskultur.«
Angelica Pral-Haidbauer, NIEDERÖSTERREICHERIN Magazin
»Buchhändlerin Hartlieb geht […] mit der Innenpolitik hart ins Gericht.«
Kerstin Wassermann, KRONENZEITUNG
»Der Schauderfaktor ist […] hoch.«
Judith Leopold, OE24.AT

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Verkaufsrang

17918

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit Hochprägung und Glanzfolie

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/3,4 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0048-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und aktuell

    Ein Auto rast in ein beliebtes jüdisches Restaurant am Marktplatz. Die Polizistin, die auch später die Ermittlungen leiten wird ist persönlich auch vor Ort, wird aber nur leicht verletzt. Zu den Toten gehört auch der Fahrer des Wagens. Am liebsten möchten die Oberen alles als Unfall abtun. Alma und ihr Team bleiben jedoch hartnäckig und so kommt eines zum anderen… Ein super spannender authentischer Krimi. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Einflüsse sind und das sich das Geschehen genau so ereignet haben könnte. Großartig finde ich die vielen weiblichen Figuren, die große Rollen spielen. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können.

  • verhei

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert! spannend und aktuell

    Freitagnachmittag vor dem Osterwochenende rast ein Auto auf einem belebten Wiener Markt in ein beliebtes jüdisches Restaurant – gefolgt von einer Explosion. Chefinspektorin Alma Oberkofler, die privat selbst vor Ort ist, rettet einem Restaurantangestellten das Leben und findet sich mit ihrem Team bald in einer ebenso explosiven Ermittlung wieder. War es ein Unfall, war es ein Anschlag? Und wenn letzteres wer war das Ziel des Anschlages und was das Motiv? - der jüdische Restaurantinhaber, seine Schwester kritische Autorin, der linke Investigativjournalist oder die ukrainische Familie die über dem Restaurant wohnt? Alles brisant, war doch auch der Fahrer politisch sehr rechts orientiert und aber auch Sohn einer Bauunternehmerdynastie mit Aussicht auf höhere Ämter. Die versuchte Einflussnahme durch die Politik lässt nicht lange auf sich warten. Das Ermittlerteam um Alma Oberkofler ist charmant und unvoreingenommen, ermittelt man doch in alle Richtungen. Man landet in Sackgassen, kommt oft nur zäh voran und wundert sich im Zuge der Ermittlungen ob so manchem Zufall. Als Leser habe ich jeweils meine eigenen Theorien gebaut. Besonders gelungen fand ich auch die Rolle von Werner Althuber vom DSN, erlaubt er doch so manchen Blick hinter die Kulissen der Macht. Petra Hartlieb präsentiert diese Geschichte trotz aller politischen Einflüsse und unklaren Gemengelage sehr klar, flüssig und nachvollziehbar. Vor allem aber auch mit nötigem Feingefühl im Hinblick auf die Opfer und deren Hinterbliebenen: Die Erzählung wechselt zwischen dem Blick aus Ermittlersicht, hier durch Alma Oberkofler und den Gedanken und Erkenntnissen der Angehörigen der Opfer. Man merkt dabei, wie schnell man diese Perspektive bei so mancher Meldung gerne aus den Augen verliert. Und als Österreicher bzw. mit der österreichischen Politik vertrauter schmunzelt man über so manchen Namen und beschriebenen Szenen, wenn man so an die letzten Jahre denkt, stand doch so oft die Realität Modell. Ich hoffe auf weitere Bände der Autorin. Wirklich lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesenswert

    Schon gleich zu Beginn des Buches werden wir mit dem Bezug des Titels zur jüngsten Vergangenheit bekannt gemacht. Was sich in den neunziger Jahren bildete hat wohl noch immer Aktualität: Buberlpartie In Wien werden mindestens vier Menschen Opfer eines Unfalls oder Attentats. Chefinspektorin Alma Oberkofler wird mit dem Fall beauftragt, denn sie selbst war Augenzeugin als ein Auto in ein jüdisches Restaurant fuhr. Der Fahrer war der Sohn eines der größten Bauunternehmens der Stadt, der sich am politisch rechten Rand bewegte. Die Chefinspektorin und ihr Team verfolgen etliche Spuren, werden aber rasch von einigen „einflussreichen männlichen Persönlichkeiten“ deutlich darauf hingewiesen, dass es sich wohl um einen Unfall handele. Der Autorin ist es gelungen einen Bezugt zur Gegenwart herzustellen und uns Lesenden eine alte Problematik neu bewusst zu machen. Durch den angenehmen sprachlichen Ausdruck wird das Lesen zu einem unterhaltenden Erlebnis. Die Protagonistinnen und Protagonisten werden sehr menschlich geschildert und sind mir durch ihre privaten Situationen und Problematiken sehr nahe gekommen. Der aktuelle Krimi, der die Abgründe der österreichischen Politik benennt, ist leider auch auf andere Gesellschaften übertragbar.

  • Evaki

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toxische Männlichkeit und noch viel mehr

    Buberl Partie, ein wirklich guter Kriminalroman, so wie wir ihn von Petra Hartlieb kennen. Allein schon die unterschiedlichen Typen, im österreichischen Umfeld machen diesen Roman lesenswert. Kleiner Tipp meinerseits: Gönnen Sie sich, neben der Printausgabe, den Hörgenuss des Hörbuchs, gelesen von Johann Nicolussi. Sie werden noch mehr Vergnügen haben und große Sehnsucht nach einer Spritztour in’s benachbarte Österreich. Im Mittelpunkt steht natürlich Alma Oberkofler, Chefinspektorin, die meisterhaft alle Fäden zusammenhält, zusammen mit Ihren Kollegen, die allesamt liebenswerte Charaktere sind. Der Fall beginnt mit einem Unfall am Karfreitag vor und in einem Lieblingscafehaus, der Wiener Promiszene. Alma ist zufällig mit einer Freundin als Gast anwesend und kann so später wichtige Augenzeugenberichte zur Aufklärung beisteuern. Schließlich kommen dabei vier Menschen um’s Leben, die vorderhand zufällig am selben Ort waren und so leider alle gemeinsam in dieses Unglück geraten sind. Viele Wortwitz und österreichischer Charme begleitet uns durch alle Ermittlungen, dass wir am Ende eher betrübt sind, dass 383 Seiten so schnell gelesen sind.

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rechtes Auge – blind?

    Chefinspektorin Alma Oberkofler freut sich auf ihren Urlaub, beobachtet dann aber zufällig, wie ein Auto die Scheiben eines Restaurants durchbricht und explodiert. Alma kann noch eine Person retten, aber der Restaurantbesitzer Amon Cohen, eine Kellnerin und der Journalist Sebastian Schmuck sterben; ebenso der Autolenker. Cohen ist Jude, der Journalist ein Linker, der Autofahrer Albert Schotterer Mitglied einer rechtspopulistischen Partei und über dem Lokal wohnt eine ukrainische Familie. Die Frage lautet also: Anschlag oder Unfall? Keine Frage ist, dass Alma ihren Urlaub verschiebt und mit ihrem Team ermittelt. Auch wenn die Vorgesetzten den Fall schon entschieden zu haben scheinen. Blitzblau das Cover, auf dem sich auch haptisch ein weißer Hirsch hervorhebt. Blau identifiziert man in Österreich auch klar mit einer Partei. Die Kapitel haben aussagekräftige Titel und beleuchten die Ermittlungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Charaktere werden sehr gut vorgestellt, vor allem das Ermittlungsteam angehend, meint man die Handelnden bereits längere Zeit zu kennen. Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut, und den Lesenden stellen sich nicht nur einmal etliche Fragezeichen. Bis zum Schluss rätselt man an den Motiven. Und nicht immer ist alles tatsächlich so, wie es zu sein scheint. Da die Geschichte in Wien spielt, gibt es auch einiges an Lokalkolorit. Überhaupt scheint es eine recht „österreichische“ Geschichte zu sein. Manche Parallelen zu Personen des öffentlichen Lebens sind offensichtlich (nicht nur durch die selbe Endung des Namens). Man sollte aber nicht annehmen, dass das Buch nur in Österreich lebende Personen verstehen können. Leider – denn ein allgemeiner Rechtsruck ist schon seit Jahren in ganz Europa und darüber hinaus zu spüren. Nur bewegen sich die Gruppen eben immer gerade so haarscharf an der Grenze zur Legalität, dass sie schwer zu stoppen sind. Das macht diese brisante Geschichte aktuell und absolut lesenswert.

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