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Ist doch schön hier Roman - SPIEGEL-Bestseller - ein bewegender und humorvoller Debütroman

76

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

621

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/3,5 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-801-0

Beschreibung

Rezension

»Ein Roadtrip in die Vergangenheit. Und obwohl wir dieses Setting schon hatten, hatte ich mit diesem Buch eine richtig gute Zeit, weil die Figuren so stark sind. Man möchte mit im Auto sitzen. Man möchte mit dabei sein Richtung Polen, Richtung Danzig in den Sehnsuchtsort Vergangenheit Ostpreußen.« ("Daniel Kaiser, eat.READ.sleep / NDR Kultur")
»Feinfühliges Familienstück!« ("MEINS")
»Bewegend!« ("Myself")
»Perfekt für eine lauen Sommerabend, der nie enden soll.« ("Stefanie Bertram-Kempf (Buchhandlung am Bach) im Weilheimer Tagblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

621

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/3,5 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-801-0

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roadtrip voller Schmerz, Liebe und Wahrheit

    Wäre ich mit 19 so mutig gewesen wie die Ich-Erzählerin? Wahrscheinlich nicht. Liesel besucht regelmäßig ihre Großmutter Emmi im Altersheim. Emmis Demenz schreitet voran, doch in ihren klaren Momenten spricht sie immer wieder von ihrer Heimat im ehemaligen Ostpreußen. Da beschließt Liesel, Emmis Fluchtstrecke bis in ihr Heimatdorf Kudern zurückzureisen – für Emmi, aber auch für sich selbst, um mehr über ihre Wurzeln zu erfahren. Die Beziehung zwischen Liesel und ihrer Oma ist so zentral, so liebevoll beschrieben. Man spürt, wie wichtig Emmis in Liesels Leben ist – nicht nur als Bezugsperson, sondern als Bindeglied zu ihren eigenen Wurzeln. Ich fragte mich aber auch, wie es dazu kam, dass ihre Mutter Melanie sie derart vernachlässigt und keine Rolle mehr in der dreiköpfigen Familie spielt. Und dann beginnt das Abenteuer: Liesel macht sich mit Emmi und dem Pfleger Jascha auf den Weg nach Danzig – ein tragikomischer Roadtrip mit so vielen starken Momenten, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Es ist Liesels erste Reise, und ihre Aufregung konnte ich nur allzu gut nachfühlen: die Sorge um Emmi, die sie aus der gewohnten Umgebung gerissen hat, die wachsenden Gefühle für Jascha und die Gedanken, die um ihre zurückgelassene Mutter kreisen. Auf dieser Reise erlebt sie Enttäuschungen und Ernüchterungen, aber auch die kleinen, perfekten Momente, die ihr zeigen, was das Leben zu bieten hat. Das allein wäre für mich schon lesenswert gewesen, ohne eine Auflösung zu Emmis Vergangenheit. Doch dann gibt es eine Wendung, die der Geschichte eine völlig neue Dimension verleiht. Ich mochte Liesels lakonischen Erzählton, aber auch die Nebenfiguren wie den Lebenskünstler Jascha, Christine und Dr. Falk. Eine wunderbare, von persönlichen Erlebnissen inspirierte Geschichte über eine junge Frau, die endlich ihre eigene Geschichte versteht, und den Mut hat, neu anzufangen.

  • Bewertung

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Schwerkraft der Dinge "

    Liesel plante eine Reise durch Deutschland und Polen zu dem ehemaligen Heimatdorf ihrer Großmutter Emmi als Art Selbstfindungstrip, von dem sie voller Zukunftspläne zurückkehren würde. Sie dachte dort vielleicht die Antworten auf ihre komplizierte Familiengeschichte zwischen Emmi und Melanie-Liesels Mutter, und ihr selbst finden zu können. Jedoch zeigen sich ganz andere Herausforderungen, als der lebensfrohe Altenpfleger Jascha beschließt sie samt ihrer dementen Oma in seinem Auto mitzunehmen. Dadurch sammelt Liesel indes die Erfahrung, dass es wunderschön sein kann, egal wo man ist, wenn man mit Menschen unterwegs ist, die man liebt. Und sie erlebt das erste Mal, dass jemand nur für Liesel selbst da ist. Sie erfährt außerdem gewissermaßen Heilung für ihre ganze schwierige Lebens- und Beziehungssituation vorallem im Zusammenhang mit Melanie. "Ich bin jemand, mit dem man befreundet sein möchte. Ich bin jemand, der mutig ist. Der diese verrückte Reise macht, mit allem, was dazu gehört. Ich bin jemand, der geliebt wird." Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig gehoben, die zahlreichen Umschreibungen von kleinen Details beleben das Geschehen und bringen eine angenehme Langsamkeit, die geringfügig langatmig wirkte. Es sind Abschnitte, die Leichtigkeit und Freude beim Lesen bringen und dann zahlreiche die sentimental machen, dramatisch und trostlos erscheinen- eben wie das echte Leben. Die Aufarbeitung vom Gefühl der Schuld ist genauso gut gelungen, wie die Auseinandersetzung mit offenen Fragen, die zur richtigen Zeit nicht gestellt wurden und regen zu reflektierenden Gedanken mit dem eigenen Leben an. Zudem war die schwierige Thematik von Demenz bei Angehörigen, genauso wie der Alltag mit diesen sehr lebensnah sowie glaubhaft verpackt und brachte von der Zuseherposition witzige und schräge Situationen mit Emmi. "Das alles hier ist das Ziel. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Moment." Es wurde erst ab 75% richtig emotional und in den letzten Kapiteln habe ich sogar Gänsehaut bekommen, wodurch sich die Gesamtbewertung, trotz kleiner Längen zu Beginn, so positiv auswirkt. Das Wort "schön" kann ich jetzt jedoch einige Zeit nicht mehr lesen, es wurde defintiv genügend oft verwendet. Fazit: Bei diesem Roman lohnt es sich dran zu bleiben, denn das Ende ist ein sehr gefühlvolles Highlight!

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Roadtrip in die Vergangenheit

    Miriam Burdelski präsentiert in „Ist doch schön hier“ einen beeindruckenden Roman über die großen Fragen des Lebens, zugleich ist das Buch sehr kurzweilig und X geschrieben. Im Buch stehen Menschen im Vordergrund, die keine Schlagzeilen machen, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen. Und die uns vielleicht gerade deshalb mehr zu sagen haben als prominente Protagonisten der Zeitgeschichte. Im Fokus stehen die 19jährige Liesel, die nach dem Abi unschlüssig ist, wie es weitergehen soll, und ihre an Demenz erkrankte Großmutter, die mittlerweile in einem Pflegeheim lebt. Aber auch die lethargisch agierende Mutter von Liesel ist zentraler Bestandteil der in diesem Buch erzählten Geschichte. So begibt sich Liesel zusammen mit Emmi und deren Pfleger Jascha auf die Suche nach Antworten. Eine spannende Reise in das ehemalige Ostpreußen beginnt. Auf dieser Reise stehen drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Fokus, und so wird eine vielgestaltige Geschichte erzählt. Deutlich wird, wie in diesen verschiedenen Generationen mit den Themen Herkunft und Heimat (aber auch mit Erkrankungen wie Demenz) umgegangen wird. Der Blick richtet sich in „Ist doch schön hier“ nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart, indem die Frage, wie wir heute leben (wollen), ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt wird. Gerade die Verknüpfung der verschiedenen Ebenen – Flucht und Vertreibung dort, der Roadtrip durch Polen hier – macht das Buch zu einem Leseerlebnis. Entstanden ist auf diese Weise ein Buch, dessen Erzählung noch lange nachhallt. Unbedingte Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer Roman über die Suche nach der eigenen Herkunft

    Ein Roman vom Blessing Verlag über die Suche nach der eigenen der Herkunft und dem Ursprung von vererbten Gefühlen. „Jede Geschichte, denke ich, wird irgendwann unerzählt sterben. Vor allem die kleinen Geschichten. Die der Menschen, die keine Spuren hinterlassen, die keine Politiker oder Schriftsteller geworden sind.“ Worum geht’s? Die 19-jährige Liesel ist ziemlich lost in ihrem Leben. Die Großmutter ist schwer krank und leidet unter Demenz. Mit der Mutter kann sie auch nicht sprechen, von der wird sie nicht geliebt. Und wo ist eigentlich der Vater? Liesel hat wenig Zugang zu ihren Gefühlen, überhaupt zum Leben an sich, dafür umso mehr Fragen über ihre Herkunft über ihre Familie, über die Geschichten ihrer Mutter und ihrer Großmutter, doch sie bekommt einfach zu wenig bis gar keine Antworten von einer Generation, in der man alles lieber totschweigt. So begibt sich Liesel zusammen mit Emmi und deren Pfleger, Jascha, auf die Suche nach Antworten. Eine Reise in das ehemalige Ostpreußen nach Polen beginnt. Eine Reise, die ihr mit Miriam Burdelskis Roman unbedingt ebenfalls machen solltet!

  • Anzi

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dramen der Generationen

    Liesel liebt ihre Großmutter über alles, immerhin hat diese sie aufgezogen. Doch seit Beginn Ihrer Krankheit ist alles anders. Als Liesel ihrer Großmutter eine letzte Fahrt in die alte Heimat ermöglicht wird daraus eine Reise von drei Frauen aus drei Generationen. Voller Erwachen und Erkenntnissen. Diese Geschichte trifft einen tief ins Herz, vor allem wenn man selbst in einem Mehrgenerationenhaus aufgewachsen ist. Das Thema der Generationentraumata ist sehr gut aufbereitet und hilft Verständnis für alle drei Frauen aufzubringen. Es zeigt wie unterschiedlich der Umgang der Generationen ist. Vor allem Emmas Krankheit ist anschaulich erzählt und stimmt traurig für Liesel, die dadurch ihre Bezugsperson verliert. Das Buch ist für jeden empfehlenswert, dem Verständnis für die jeweils ältere oder jüngere Generation fehlt. Auch das Cover ist schön gestaltet.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimat- was ist das wirklich?

    Die 19-jährige Liesel begibt sich kurz nach dem Abitur zusammen mit ihrer an Demenz erkrankten Großmutter und dem polnischen Pfleger Jascha auf eine nicht so geplante Reise in die ehemalige Heimat der Großmutter Emmi in Ostpreußen. Eigentlich wollte Liesel diese Reise allein machen, um sich auf Spurensuche zu begeben und lang gehütete Geheimnisse und das Schweigen der Familie zu ergründen. Dabei möchte sie auch Antworten für ihren eigenen Lebensweg finden. Doch Emmi bleibt stur und besteht darauf, mitzufahren. Zum Glück bietet sich Jascha an, die beiden im Auto mitzunehmen. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip der ganz besonderen Art. Die wunderbare gezeichneten Charaktere lassen uns oft schmunzeln, obwohl die sehr schweren Themen wie Vertreibung, Flucht, Depressionen und Demenz einen Großteil der Geschichte ausmachen. Die Erzählweise ist so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, selbst mit dabei zu sein. Dieser gefühlvolle und packende Roman zeigt uns, dass Heimat nicht an bestimmten Orten festgemacht werden kann, sondern bei den Menschen liegt, die unser Leben begleiten und mit denen wir ganz besonders verbunden sind.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ist doch schön hier von Miriam Burdelski

    Liesel´s Großmutter Emmi leidet an fortschreitender Demenz. Dennoch begibt sie sich mit ihr auf eine Reise ins ehemalige Ostpreußen, um mehr über die Vergangenheit ihrer Großmutter zu erfahren. Ein Roman mit Höhen und Tiefen und unvorhersehbar und auch viel wahre Geschichte. Spannend erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Gensler

    Franziska Gensler

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich denke, Emmi ist mein Zuhause..."

    Eigentlich will Liesel die Reise zur Heimat ihrer Oma Emmi alleine machen. Um herauszufinden, wer sie ist. Dann ist sie ungewollt mit der dementen Emmi und dem polnischen Altenpfleger Jascha auf dem Weg nach Ostpreußen. Ich habe die drei sehr gerne auf ihrer Reise begleitet! Mitgelitten, gehofft und gerätselt. Dieser Roman hat mich tief berührt und die Geschichte von Liesel, Jascha und Emmi wird mich noch lange begleiten!
  • Zum Bewerterprofil von Silke Geldmacher

    Silke Geldmacher

    Thalia Minden

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fragen stellen, solange es noch geht

    Liesels Mutter Melanie funktioniert nicht nach Mutterart, deshalb übernahm Großmutter Emmi diesen Job. Aber ist alles so, wie Liesel es sich in ihrem Kopf zurechtgestrickt hat, oder sind wichtige Fragen offengeblieben? Um mehr über das Leben ihrer Oma zu erfahren, plant sie eine Reise in das ehemalige Ostpreußen. Dass sie auf der Spurensuche von Oma Emmi und Aushilfspfleger Jascha begleitet wird, ist eine grobe Planänderung. Eine echte Entdeckung für alle, die Familienromane lieben. Die Erzählstimme von Miriam Burdelski ist federleicht und tiefgründig gleichermaßen.
  • Zum Bewerterprofil von Mareike Lewin

    Mareike Lewin

    Thalia Cuxhaven

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeheimnisse

    Dieser Roman erzählt die Schicksale von Liesel, ihrer Mutter, die an Depressionen leidet und ihrer Großmutter, die an Demenz erkrankt ist. Eine sehr bewegende Geschichte, die trotz der ernsten Themen nie schwer wird. Ich habe dieses Buch geliebt, es hat mich sehr berührt.

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