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Hass und Versöhnung Ein ehemaliger Neonazi und eine Holocaust-Überlebende begegnen sich

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Cbt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Gewicht

251 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004126818

Warnhinweis

ab 14 Jahre

Beschreibung

Rezension

»Die Authentizität der Geschichte fesselt an diesem Buch[…]. Dadurch wird die Lektüre distanzloser: Man fühlt mit, ist fassungslos und wird wütend.« ("Berliner Morgenpost über »Hass und Versöhnung«")
»Seine Bücher sind keine trockenen Abhandlungen, sie sollen bewegen und berühren.« ("Nahe Zeitung über »Hass und Versöhnung«")
»Ein großes Kompliment möchte ich an den […] richten, der es in diesem Buch schafft zu zeigen, dass es möglich ist ohne Hass zu leben.« ("cinnamon.chapters über »Hass und Versöhnung«")

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Zustand

Gut

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Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Cbt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Gewicht

251 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004126818

Herstelleradresse

cbt
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Nie wieder diese Zeit.

Witch-Journal am 23.03.2024

Bewertungsnummer: 2160952

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie immer wenn ich so ein Buch zur Hand nehme, bin ich sehr aufgeregend. Das Thema ist hochaktuell und das Buch sehr ergreifend. Reiner Engelmann nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Er schreibt so, wie es war. Dennoch schreibt Engelmann sehr sensibel. So kann dieses Buch von fast jeden gelesen werden. Es ist schlimm was wir Menschen uns, gegenseitig antun. Beim Lesen liefen mir die Tränen über das gesicht, doch ich musste weiterlesen. Dieses Buch fesselt und hält den Leser fest in seinem Bann. Die Story ist aufregend und zeigt uns manchmal unsere Grenzen auf. Die Figur der Anne hat mich sehr berührt. Doch sie hat gekämpft. Die Charaktere sind gut gewählt und auch die Beschreibung der Schauplätze ist erstklassig. Reiner Engelmann hat wieder einmal gezeigt, von was für einem Kaliber er ist. Sein Schreibstil ist sehr flüssig, angereichert von einer ausgezeichneten Wortwahl und immer voll Wahrheit. Dieses Buch ist eines von der Sorte, die man mehrfach lesen sollte, denn diese Zeit darf nicht wieder kommen. Danke lieber Reiner.

Nie wieder diese Zeit.

Witch-Journal am 23.03.2024
Bewertungsnummer: 2160952
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie immer wenn ich so ein Buch zur Hand nehme, bin ich sehr aufgeregend. Das Thema ist hochaktuell und das Buch sehr ergreifend. Reiner Engelmann nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Er schreibt so, wie es war. Dennoch schreibt Engelmann sehr sensibel. So kann dieses Buch von fast jeden gelesen werden. Es ist schlimm was wir Menschen uns, gegenseitig antun. Beim Lesen liefen mir die Tränen über das gesicht, doch ich musste weiterlesen. Dieses Buch fesselt und hält den Leser fest in seinem Bann. Die Story ist aufregend und zeigt uns manchmal unsere Grenzen auf. Die Figur der Anne hat mich sehr berührt. Doch sie hat gekämpft. Die Charaktere sind gut gewählt und auch die Beschreibung der Schauplätze ist erstklassig. Reiner Engelmann hat wieder einmal gezeigt, von was für einem Kaliber er ist. Sein Schreibstil ist sehr flüssig, angereichert von einer ausgezeichneten Wortwahl und immer voll Wahrheit. Dieses Buch ist eines von der Sorte, die man mehrfach lesen sollte, denn diese Zeit darf nicht wieder kommen. Danke lieber Reiner.

Das Gespräch zwischen einem ehemaligen Neonazi und einer Holocaustüberlebenden

Bewertung am 25.01.2023

Bewertungsnummer: 1866754

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Hass und Versöhnung geht es um Emil, einen inzwischen Jungen Mann, welcher in seiner Jugend in die rechte Szene abgerutscht ist, und Anna, welche als kleines Kind den Holocaust mitmachen musste. Die beiden treffen sich, und tauschen ihre Erfahrungen aus. Emil, wie er gezwungener Maßen umzog, dadurch sämtliche Motivation verlor und sich auch die Beziehung zu seiner Familie verschlechterte. Aus dieser Situation wurde er von seinem Mitschüler Frankie gerettet- und der rechten Musik, die dieser mitbrachte. Schnell trafen sich die beiden auch zusammen mit einer Gruppe weiterer Jungs, die sich im Keller von einem von ihnen trafen und sich dort gegenseitig in ihren Hass und ihre Aggressionen hineinsteigerten. Emil reicht das jedoch irgendwann nicht mehr und zusammen mit einem seiner Kameraden, wie sie sich gegenseitig nennen, fängt er an sich mehr über die Partei „der III. Weg“ zu informieren und politische Aktionen zu organisieren. Am Ende eskaliert es, und Emil landet im Gefängnis. Anna erzählt die Geschichte davon, wie die Deutschen ihr Leben erst mit kleinen und dann mit immer größer werdenden Änderungen ihr Leben wie sie es kannte zerstörten. Sie hielt sich in Ghettos auf, in unterschiedlichen Gefängnissen, wurde von Familien und einem Waisenhaus versteckt und wird dabei durchgehend von ihren Eltern beschützt, die alles dafür geben, dass ihre Tochter dem Holocaust überlebt. Wow. Ich habe das Buch in maximal zwei Tagen verschlungen und bin… begeistert? Geschockt? Ich kann es nicht ganz ausdrücken. Die Geschichte ist unglaublich erzählt. Der Schreibstil selbst hat mich nicht so unglaublich überzeugt, aber die Geschichten der beiden dafür um so mehr. Gerade Emil hat mich komplett aus den Socken gerissen, denn mir war nicht klar, wie einfach es ist in die rechte Szene einzutauchen und wie wenig dann auch von außen unternommen wird. Gerade bei den Konzerten, bei denen zwischendrin ja auch Polizisten anwesend war, hat niemand was unternommen? Das hat mich schon überrascht und zwar nicht auf gute Weise. Der Spannungsbogen war permanent da. Zwar wird man in den ersten Seiten des Buches schon ein bisschen gespoilert, gerade bei Anne weiß man ja auch, dass sie überlebt, aber das hat ihre Erzählungen nicht weniger spannend gemacht, vor allem weil man bis zum Ende nicht wusste, was mit ihren Eltern sein würde. Auch bei Emil fragt man sich immer mehr, wie er aus dem ganzen wieder rauskommen soll, so überzeugt wie er seine Ansichten vertreten hat. Die anfänglichen Treffen wurden ja schnell zu deutlich mehr, und er war ja auch von niemandem außer seinen rechten Freunden mehr ansprechbar, ohne die Menschen für Lügner zu halten. Da hatte ich die Wendung am Ende nicht mehr wirklich erwartet, beziehungsweise konnte vorher nicht ganz dran glauben, trotz des Wissens, dass sie ja irgendwo geschehen musste. Die Umsetzung dieser Geschichten fand ich auch gut gemacht. Mir hat es sehr gefallen, dass die Charaktere davon selbst erzählen, das hat das ganze zumindest ein bisschen leichter zu ertragen gemacht. Auch hat einem das zwischendrin, wenn die Charaktere Pause gemacht haben, auch selbst die Chance gegeben, das gerade aufgenommene ein bisschen zu verarbeiten. Alles in allem würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen. Ich denke es tut jedem gut, sich über das Thema mehr zu informieren und da es auf wahren Geschichten basiert dürfte es auch keine schlechte Quelle sein. Auch war es angenehm zu lesen, soweit das bei diesem Thema geht. Ich bereue auf jeden Fall nicht, es mitgenommen zu haben, als es mir ins Auge gefallen ist.

Das Gespräch zwischen einem ehemaligen Neonazi und einer Holocaustüberlebenden

Bewertung am 25.01.2023
Bewertungsnummer: 1866754
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Hass und Versöhnung geht es um Emil, einen inzwischen Jungen Mann, welcher in seiner Jugend in die rechte Szene abgerutscht ist, und Anna, welche als kleines Kind den Holocaust mitmachen musste. Die beiden treffen sich, und tauschen ihre Erfahrungen aus. Emil, wie er gezwungener Maßen umzog, dadurch sämtliche Motivation verlor und sich auch die Beziehung zu seiner Familie verschlechterte. Aus dieser Situation wurde er von seinem Mitschüler Frankie gerettet- und der rechten Musik, die dieser mitbrachte. Schnell trafen sich die beiden auch zusammen mit einer Gruppe weiterer Jungs, die sich im Keller von einem von ihnen trafen und sich dort gegenseitig in ihren Hass und ihre Aggressionen hineinsteigerten. Emil reicht das jedoch irgendwann nicht mehr und zusammen mit einem seiner Kameraden, wie sie sich gegenseitig nennen, fängt er an sich mehr über die Partei „der III. Weg“ zu informieren und politische Aktionen zu organisieren. Am Ende eskaliert es, und Emil landet im Gefängnis. Anna erzählt die Geschichte davon, wie die Deutschen ihr Leben erst mit kleinen und dann mit immer größer werdenden Änderungen ihr Leben wie sie es kannte zerstörten. Sie hielt sich in Ghettos auf, in unterschiedlichen Gefängnissen, wurde von Familien und einem Waisenhaus versteckt und wird dabei durchgehend von ihren Eltern beschützt, die alles dafür geben, dass ihre Tochter dem Holocaust überlebt. Wow. Ich habe das Buch in maximal zwei Tagen verschlungen und bin… begeistert? Geschockt? Ich kann es nicht ganz ausdrücken. Die Geschichte ist unglaublich erzählt. Der Schreibstil selbst hat mich nicht so unglaublich überzeugt, aber die Geschichten der beiden dafür um so mehr. Gerade Emil hat mich komplett aus den Socken gerissen, denn mir war nicht klar, wie einfach es ist in die rechte Szene einzutauchen und wie wenig dann auch von außen unternommen wird. Gerade bei den Konzerten, bei denen zwischendrin ja auch Polizisten anwesend war, hat niemand was unternommen? Das hat mich schon überrascht und zwar nicht auf gute Weise. Der Spannungsbogen war permanent da. Zwar wird man in den ersten Seiten des Buches schon ein bisschen gespoilert, gerade bei Anne weiß man ja auch, dass sie überlebt, aber das hat ihre Erzählungen nicht weniger spannend gemacht, vor allem weil man bis zum Ende nicht wusste, was mit ihren Eltern sein würde. Auch bei Emil fragt man sich immer mehr, wie er aus dem ganzen wieder rauskommen soll, so überzeugt wie er seine Ansichten vertreten hat. Die anfänglichen Treffen wurden ja schnell zu deutlich mehr, und er war ja auch von niemandem außer seinen rechten Freunden mehr ansprechbar, ohne die Menschen für Lügner zu halten. Da hatte ich die Wendung am Ende nicht mehr wirklich erwartet, beziehungsweise konnte vorher nicht ganz dran glauben, trotz des Wissens, dass sie ja irgendwo geschehen musste. Die Umsetzung dieser Geschichten fand ich auch gut gemacht. Mir hat es sehr gefallen, dass die Charaktere davon selbst erzählen, das hat das ganze zumindest ein bisschen leichter zu ertragen gemacht. Auch hat einem das zwischendrin, wenn die Charaktere Pause gemacht haben, auch selbst die Chance gegeben, das gerade aufgenommene ein bisschen zu verarbeiten. Alles in allem würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen. Ich denke es tut jedem gut, sich über das Thema mehr zu informieren und da es auf wahren Geschichten basiert dürfte es auch keine schlechte Quelle sein. Auch war es angenehm zu lesen, soweit das bei diesem Thema geht. Ich bereue auf jeden Fall nicht, es mitgenommen zu haben, als es mir ins Auge gefallen ist.

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Hass und Versöhnung

von Reiner Engelmann

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