Verwertung von Ernterückständen und Hofdünger in Tunesien DE
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75,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.03.2026
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
140
Maße (L/B/H)
22/15/0,9 cm
Gewicht
227 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-9-75543-9
Die Intensivierung der Anbaumethoden in den letzten Jahrzehnten hat viele Fragen hinsichtlich der Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit aufgeworfen. Der Monokulturanbau von Getreide und die intensive Bodenbearbeitung haben zu einem Rückgang der organischen Substanz im Boden geführt, gefolgt von einer Verringerung der Mineralisationskapazität. Die Verwendung von Bioressourcen (Pflanzenreststoffe, Hofdünger...) als Bodenverbesserungsmittel wird zu einer notwendigen biologischen Sanierungstechnik für degradierte Böden. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss der Qualität von Ernterückständen und Stallmist auf die Kohlenstoff- und Stickstoffmineralisierung sowie auf die Entwicklung der chemischen Eigenschaften der beiden Bodentypen in den Trockengebieten Tunesiens zu bestimmen. Raps wies die höchsten CO2-Emissionswerte auf, gefolgt von Hartweizen, während Ackerbohnen und Sulla die niedrigsten Werte aufwiesen. Was den Rindermist betrifft, so setzte er in sandigen und lehmigen Böden nur sehr langsam CO¿ frei. Darüber hinaus wiesen Rindermist und Hülsenfrüchte (Sulla Bikra 21 und Ackerbohne) insgesamt die höchsten Gehalte an Stickstoff, CEC, SBE und TSB auf (P < 0,05).
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