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Das nomadische Jahrhundert Wie die Klima-Migration unsere Welt verändern wird | Realistischer Blick auf Migration als Antwort auf Umweltveränderungen und die damit verbundenen Chancen.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,4 cm

Gewicht

248 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Nomad Century

Übersetzt von

Helmut Dierlamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710004145796

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,4 cm

Gewicht

248 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Nomad Century

Übersetzt von

Helmut Dierlamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710004145796

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Warnungen MIT Lösungsansätzen...

Bewertung am 15.04.2024

Bewertungsnummer: 2178218

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warnungen MIT Lösungsansätzen sind allemal besser als Panikmache à la "Die Fremden kommen !" Frei nach dem Motto: Alle die in Ruh' woll'n leben müssen auch für's Klima geben.

Warnungen MIT Lösungsansätzen...

Bewertung am 15.04.2024
Bewertungsnummer: 2178218
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warnungen MIT Lösungsansätzen sind allemal besser als Panikmache à la "Die Fremden kommen !" Frei nach dem Motto: Alle die in Ruh' woll'n leben müssen auch für's Klima geben.

Wichtiger Kern, mäandernd auf "Schulaufsatz"-Niveau

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3018854

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Migration wird in diesem Werk nicht als Problem, sondern als Lösung beschrieben. Begründet wird dies mit der Menschheitsgeschichte (wir waren immer Umherziehende); Widerstände werden u. a. in heutigen, dem entgegenstehenden Konzepten wie Grenzen und Nationalstaaten gesehen, welche indes erst in den letzten grob zwei bis drei Jahrhunderten geschaffen wurden. Tatsächlich haben alle industriell und wirtschaftlich entwickelten Staaten in der Neuzeit ein massives Problem, das nach wie vor kaum breit diskutiert wird: den demografischen Wandel. Würde also, wie in dem Buch gefordert, Migration eher als Chance denn als Problem betrachtet, wäre schon viel gewonnen. Würde sich das Buch auf dieses Kernthema konzentrieren sowie Probleme und Lösungen detailliert ausarbeiten, hätte es ein gutes Buch werden können. Stattdessen mäandert die Autorin von der Menschheitsgeschichte über Geoengineering ('Einpudern' der Antarktis) bis hin zur Neudefinition von Wachstum, Energiegewinnung (u.a. Atom unter leichtfertiger Ausblendung der Abbau- und Müllthematik) und der Frage, wie wir künftig essen (Insekten) oder wohnen werden. Hierbei kommt das Werk qualitativ kaum über die inhaltliche Tiefe eines Schulaufsatzes hinaus. Konjunktive und Ein-Satz-Lösungen komprimieren hochkomplexe Themen und offenbaren eine gigantische Komplexitätslücke. Das wirkt regelrecht arrogant, mindestens aber intellektuell leichtfertig reduziert gegenüber der tatsächlichen Problematik. Man mag die Konjunktive als Szenarien oder als Vorschläge sehen – oder eben als mangelnde Belegführung, wenn derart weit gefasste Thesen aufgestellt werden. Die Autorin liefert ausdauernd das „Was“ (müsste man machen), das „Wie“ wird meist komplett fallengelassen. Anders gesagt: Die Dringlichkeit der Klimakrise muss als Rechtfertigung für die Radikalität der Ideen ausreichen. Das „Wie“ wird unter dem Deckmantel der Technik versteckt. Wenn z. B. die „Ausbringung von Sulfaten in der Stratosphäre“ zur Kühlung vorgeschlagen und damit begründet wird, dass dieser Prozess „gut verstanden“ sei, dann muss ich an die Erfindung von FCKW durch Thomas Midgley denken: Man erachtete dieses Mittel als komplett harmlos – indes mit dem listigen Nebeneffekt der Zerstörung der Ozonschicht und damit mithin allem Leben, wäre es nicht gestoppt worden. Fazit: Der Grundgedanke, Migration als Chance zu sehen und die Grenzen der Nationen zu überdenken, um angesichts des „Endgegners Klimawandel“ zu einer wirklichen Weltgemeinschaft zu werden, ist hervorragend – indes weder neu noch originell. Es werden viele Disziplinen wie Ökologie, Biologie, Soziologie und Klimatologie gestreift, doch die Tiefe geht vollkommen verloren. Es liest sich wie eine Ideensammlung für Einsteiger; es trägt durch die Utopien jedoch wenig Konkretes bei und verlässt sich zu sehr auf Techno-Optimismus.

Wichtiger Kern, mäandernd auf "Schulaufsatz"-Niveau

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3018854
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Migration wird in diesem Werk nicht als Problem, sondern als Lösung beschrieben. Begründet wird dies mit der Menschheitsgeschichte (wir waren immer Umherziehende); Widerstände werden u. a. in heutigen, dem entgegenstehenden Konzepten wie Grenzen und Nationalstaaten gesehen, welche indes erst in den letzten grob zwei bis drei Jahrhunderten geschaffen wurden. Tatsächlich haben alle industriell und wirtschaftlich entwickelten Staaten in der Neuzeit ein massives Problem, das nach wie vor kaum breit diskutiert wird: den demografischen Wandel. Würde also, wie in dem Buch gefordert, Migration eher als Chance denn als Problem betrachtet, wäre schon viel gewonnen. Würde sich das Buch auf dieses Kernthema konzentrieren sowie Probleme und Lösungen detailliert ausarbeiten, hätte es ein gutes Buch werden können. Stattdessen mäandert die Autorin von der Menschheitsgeschichte über Geoengineering ('Einpudern' der Antarktis) bis hin zur Neudefinition von Wachstum, Energiegewinnung (u.a. Atom unter leichtfertiger Ausblendung der Abbau- und Müllthematik) und der Frage, wie wir künftig essen (Insekten) oder wohnen werden. Hierbei kommt das Werk qualitativ kaum über die inhaltliche Tiefe eines Schulaufsatzes hinaus. Konjunktive und Ein-Satz-Lösungen komprimieren hochkomplexe Themen und offenbaren eine gigantische Komplexitätslücke. Das wirkt regelrecht arrogant, mindestens aber intellektuell leichtfertig reduziert gegenüber der tatsächlichen Problematik. Man mag die Konjunktive als Szenarien oder als Vorschläge sehen – oder eben als mangelnde Belegführung, wenn derart weit gefasste Thesen aufgestellt werden. Die Autorin liefert ausdauernd das „Was“ (müsste man machen), das „Wie“ wird meist komplett fallengelassen. Anders gesagt: Die Dringlichkeit der Klimakrise muss als Rechtfertigung für die Radikalität der Ideen ausreichen. Das „Wie“ wird unter dem Deckmantel der Technik versteckt. Wenn z. B. die „Ausbringung von Sulfaten in der Stratosphäre“ zur Kühlung vorgeschlagen und damit begründet wird, dass dieser Prozess „gut verstanden“ sei, dann muss ich an die Erfindung von FCKW durch Thomas Midgley denken: Man erachtete dieses Mittel als komplett harmlos – indes mit dem listigen Nebeneffekt der Zerstörung der Ozonschicht und damit mithin allem Leben, wäre es nicht gestoppt worden. Fazit: Der Grundgedanke, Migration als Chance zu sehen und die Grenzen der Nationen zu überdenken, um angesichts des „Endgegners Klimawandel“ zu einer wirklichen Weltgemeinschaft zu werden, ist hervorragend – indes weder neu noch originell. Es werden viele Disziplinen wie Ökologie, Biologie, Soziologie und Klimatologie gestreift, doch die Tiefe geht vollkommen verloren. Es liest sich wie eine Ideensammlung für Einsteiger; es trägt durch die Utopien jedoch wenig Konkretes bei und verlässt sich zu sehr auf Techno-Optimismus.

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Das nomadische Jahrhundert

von Gaia Vince

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