Das Kami-Verständnis im "Westen" und in Japan Am Beispiel von Nelly Naumann, Ueda Kenji und Fujitani Mitsue
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- Deutsch ausgewählt
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.03.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-18454-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Japanologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Japanzentrum), Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit den Gesellschaftsstrukturen oder als religiös wahrnehmbaren Aspekten Japans, so sind der Shinto und die Kami, ¿ ("Gott"/"Gottheit") als wichtige Figuren desselben, zentrale Themenbereiche der japanischen Kultur und Gesellschaft. Dabei scheinen auch "außenstehende", nicht in Japan sozialisierte Menschen Shinto und Kami typischerweise als gegebene Konzepte hinzunehmen, ohne sich über die Hintergründe und tieferliegenden Aspekte dieser Begriffe Gedanken zu machen und sich über ein oberflächliches Verständnis hinweg damit vertraut zu machen. Derartige Begriffe sind jedoch immer auch mit einem individuellen kulturellen und sozialen Vorverständnis verbunden, das die Assoziationen und Bedeutungen hinter einem Wort beeinflusst. Auch in der Japan-Forschung spielt der Shinto als zentrales Kulturelement eine tragende Rolle. Im Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses stehen jedoch vielmehr die historischen Entwicklungen und Politisierung des Shinto, sowie Vergleiche, Abgrenzungen und Verbindungen zum Buddhismus in Japan. Das tieferliegende Verständnis und historisch gewachsene Bedeutungsebenen zentraler shintoistischer Begriffe, wie das Kami-Verständnis, blieben bislang dagegen meist Randfiguren der wissenschaftlichen Betrachtung. Dadurch stellt sich die Frage: Was sind "Kami" überhaupt und was wird unter diesem Begriff vor dem Hintergrund verschiedener kultureller Prägungen verstanden? Dieser Frage möchte ich in den folgenden Kapiteln der vorliegenden Arbeit nachgehen. Im Zuge dessen soll ein westlich sozialisiertes, monotheistisch geprägtes Kami-Verständnis stark japanisch geprägten Kami-Vorstellungen gegenübergestellt werden. Dazu werde ich zunächst verschiedene Übersetzungen des Begriffs beleuchten und mögliche kulturelle Hintergründe zu den verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten aufzeigen. Anschließend werde ich ausgewählte Schriften der deutschen Japanologin Nelly Naumann zu japanischen Mythen und zentralen Götterfiguren in Japan heranziehen, um einen tieferen Eindruck des "westlichen" Verständnisses von Kami unter einem monotheistisch geprägten Kulturhintergrund zu gewinnen.
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