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Laura Clark ist dann mal weg Roman. Ein einfühlsamer Roman über Familie, Freundschaft und Selbstfindung - voller Wärme, Tiefe und Humor

31

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8522

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,7 cm

Farbe

Altrosa / Kobaltblau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Laura Clark is Away From Her Desk

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0276-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8522

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,7 cm

Farbe

Altrosa / Kobaltblau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Laura Clark is Away From Her Desk

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0276-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Nourea

    aus Straubing

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, da kann man ja nur verschwinden.

    Also ehrlich, dass Laura Clark von einem Tag auf den anderen weg ist, nimmt nicht wunder, sondern freut den Leser sogar. Verständnislos zurückbleiben ihr Mann Mark, ein mittelmäßiger Golfprofi, der vergessen hat, erwachsen zu werden; ihre Tochter Sian, deren Sabbatjahr nach der Schule fast zu Ende ist, ohne dass sie weiß, was sie nun machen könnte; ihre Arbeitskollegen im Personalbüro einer Firma, die sich fragen, wie die Kaffeemaschine funktioniert. Da Laura Clark für jeden von ihnen eine feste Bank ist, wenn es darum geht, alles zu regeln, den Haushalt alleine zu schmeißen, alle Arbeiten, die niemand machen will, zu übernehmen, jedem zuzuhören, keinen Geburtstag zu vergessen usw., können es sich alle Beteiligten gar nicht vorstellen, dass Laura verschwunden ist. Somit wähnt sie ihre Familie auf der Beerdigung einer Tante, wogegen die Arbeitskollegen glauben, dass sie – wie üblich – den anstehenden Betriebsausflug vor Ort vorbereitet. Als Laura aber nicht mehr auftaucht, ist die Ratlosigkeit groß. Laura ist im gesamten Roman sehr präsent, obwohl sie ja nicht direkt in Erscheinung tritt. Man muss gar nicht den einzelnen Leuten in ihrer Familie oder ihrem Umfeld zuhören, um nicht zutiefst Sympathie für ihr Verschwinden zu empfinden. Auch wenn man das Gefühl hat, dass Laura durchaus aus dem Verborgenen agiert, ist es schön zu sehen, dass einzelne Menschen in der Lage sind, ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln und Kräfte zu mobilisieren, durch die sie längst überfällig über sich selbst hinauswachsen. Es hat mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen, das auch sprachlich gut geschrieben ist. Ich werde es sehr gerne empfehlen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abrechnung mit dem modernen Leben

    Das Buch hat mich ab der ersten Seite gepackt. Laura ist weg, sie fehlt an allen Ecken und Enden. Aber weil ihr niemand die Flucht zutraut, finden ihre Kollegen und Familie mögliche Gründe für ihre Abwesenheit, die mit irgendeiner Art von Pflichterfüllung zu tun haben. Mir hat gut gefallen, wie die verschiedenen Charaktere vorgestellt werden, ich fand sie sehr gut beschrieben und vor allem Lauras fordernde, passiv-aggressive Mutter hat mich fasziniert. Da die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bekommt man einen Blick auf Laura in all ihren Rollen. Natürlich gibt es auch Klischees, aber ich fand sie wohldosiert verwendet. Man erlebt Lauras Konditionierung durch Mutter, Ehemann, Kollegen, die immer nur Erwartungen stellen und so hofft man, dass ihr nichts passiert ist, sondern dass sie ausgebrochen ist. Der Roman ist sehr gut geschrieben und richtig spannend. Ich fand es gut gemacht, wie sich manche Charaktere durch Lauras Abwesenheit weiterentwickeln, das war glaubhaft und realitätsgetreu. Lauras Situation könnte die vieler Frauen sein, die in der modernen Tretmühle gefangen sind, die noch weit entfernt ist von Gleichberechtigung. Es gelingt Helen Russell, das Thema mit Leichtigkeit und Humor zu behandeln und so macht das Buch Mut, selbst auch einfach mal weg zu sein... Ich könnte mir eine Fortsetzung gut vorstellen und würde sie gerne lesen.

  • Dani B

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich gehe dann mal offline

    Eine Geschichte wie aus dem wirklichen Leben. Wer kennt es nicht, irgendwann im Leben einer Frau verliert sie sich selbst, meist wenn sie eine Familie gründet und fortan in den Funktionsmodus verfällt. Doch Laura Clark bricht aus diesem Rad aus, indem sie einfach verschwindet und erstmal keiner weiß, wo sie ist. Doch bis dem Umfeld dies auffällt, dauert es eine Weile und es spiegelt die Situation des Funktionieren sehr gut wieder- fehlendes Essen, leerer Kühlschrank und Büroarbeiten bleiben liegen., nun muss jeder selbst ran und somit fällt das „Fehlern“ von Laura auf, die Putzfrau, Familienmanagerin und Mädchen für alles der Familie ist. Was ich etwas schade finde, ist die wenig vorhandene Geschichte von Laura und wie es zu dem alles gekommen ist, es wird eher humorvoll aber auch authentisch beschrieben, wie nun das Umfeld ohne sie klar kommen muss, was für manche eine große Herausforderung ist, aber sie auch weiterbringt in der persönlichen Entwicklung. Ich hätte mir mehr „Laura“ als die Bewältigung ihres Wegbleibens des Umfeldes gewünscht Kurze Kapitel, lassen so manches dadurch schneller überfliegen. Trotz dem anderen Fokus, als was ich erwartet hätte, ist es ein gutes Buch und kann es gut weiterempfehlen.

  • DaniLisbeth

    aus NRW

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvolle Selbstfindung durch Abwesenheit

    Laura Clark ist Ende 40 und Mutter, Ehefrau, Tochter, Freundin, Büroangestellte, Nachbarin, Gassigeherin, Kuchenbackende und Geschenkeorganisatorin und immer für alle da. Sie denkt an alles und an jeden. Nein, nicht an jeden, denn nicht an sich selbst. Der Roman zeigt das Leben der Menschen um Laura herum, wie es weitergeht, wenn Laura plötzlichF nicht mehr da ist. Und wie alle merken, was sie vorher für selbstverständlich genommen haben. Und was nun fehlt. Und vielleicht auch, was Laura gefehlt haben könnte! Mich hat das Buch anfangs etwas gefordert. Die außergewöhnliche Erzählsicht aus allen möglichen Perspektiven der Menschen, die nun ohne eine Laura Clark auskommen müssen, war für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber ich habe mich gewöhnt. Und zwar schnell! Offenbar ist Laura Clark nicht nur einfach verschwunden, sie hatte gute Grund dazu. Und sie hat Spuren hinterlassen. Nicht nur metaphorische, sondern auch ganz reale und die sind überaus witzig zu lesen. Sie wird mit der Zeit als Charakter immer greifbarer und das, obwohl sie abwesend ist und bleibt. Helen Russel erzählt ehrlich von den Problemen einer Frau in der Lebensmitte, die sich fragt, ob das nun wirklich alles war. Ob das Leben, das sie bisher führte und das nun einmal das einzige ist, dass sie hat, sie überhaupt glücklich macht. Und es bringt auch alle anderen dazu, darüber nachzudenken, welches Glück sie hatten mit Laura, aber auch, ob diese vielleicht nicht glücklich war. Dabei bleibt der Stil von Helen Russel unerbittlich ehrlich, aber auch sehr lustig! Laura Clark ist dann mal weg ist das perfekte Buch für Menschen, die sich für andere aufopfern und sich selbst dabei zu kurz kommen lassen. Es wird mit einem großen Augenzwinkern erzählt und mit viel Humor. Aber gleichzeitig regt es auch sehr zum Nachdenken an. Es behandelt mit Leichtigkeit sehr ernste Themen. Für mich ein absolutes Lese-Highlight in diesem Jahr!

  • bine525

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Winke-winke und bybyyyyyyy

    So, die letzten Buchseiten sind nun nur so an mir vorbeigeflogen. Dieses Buch war für mich fast wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Anfangs wirkte die Geschichte ungewöhnlich, gleichzeitig aber auch vertraut, denn dieses Gefühl der Unsichtbarkeit ist mir selbst nicht fremd. Durch mangelnde Wertschätzung bin ich bestimmt nicht die Einzige, die manchmal am liebsten alles hinwerfen würde. Laura Clark ist dann mal weg – treffender könnte ein Buchtitel kaum sein. Die Leere, die sie hinterlässt, wird den Menschen in ihrem Umfeld erst nach und nach bewusst.Nach meinem ersten Lesetag kam allerdings zunächst etwas Langeweile auf, da sich die Handlung meiner Meinung nach zu sehr um die vielen anderen Figuren drehte und zu wenig um die Protagonistin Laura. Dennoch regte mich das Buch immer wieder zum Nachdenken an. Während des Lesens fragte ich mich oft, wie mein eigenes Umfeld wohl reagieren würde, wenn auch ich plötzlich verschwunden wäre. Vermutlich würde auch bei mir zunächst ein ziemliches Chaos entstehen.Zu lesen, wie egoistisch die Tochter ist und wie wenig Wertschätzung ihr untreuer Ehemann ihr entgegenbringt, hat mich manchmal traurig gemacht. Gleichzeitig gibt es aber auch viele humorvolle Szenen, die den Roman angenehm auflockern. Besonders deutlich wird, wie selbstverständlich Laura für alle geworden ist. Die mangelnde Anerkennung für ihre tägliche Hausarbeit und ihre Fürsorge zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Doch nicht nur zu Hause bleibt ihre Leistung unbeachtet – auch in ihrem Bürojob wird sie kaum wahrgenommen oder geschätzt. Eigentlich kann man sagen, dass sie erst wirklich gesehen wurde, als sie nicht mehr da war. Und genau das ist wohl eine der wichtigsten Botschaften dieses Buches: Oft wird uns der wahre Wert eines Menschen erst bewusst, wenn er plötzlich fehlt.Gegen Ende war ich dann jedoch wieder regelrecht hin und weg von diesem außergewöhnlichen Roman. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und musste unbedingt weiterlesen, bis schließlich das Geheimnis um Lauras Verschwinden aufgedeckt wurde. Das Ende hat mich noch einmal richtig gepackt und den zwischenzeitlichen Durchhänger mehr als wettgemacht. Auch das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Die Winkekatzen und die fröhliche pinke Farbgestaltung wirken auf den ersten Blick leicht und unbeschwert und passen hervorragend zum Titel. Gleichzeitig steckt darin eine gewisse Ironie: Man bekommt direkt Lust, selbst den Koffer zu packen, allem den Rücken zu kehren und einfach einmal zu verschwinden – genau wie Laura. Für mich ist dieser Roman eine berührende Geschichte über Wertschätzung, Selbstfindung und die Frage, was passiert, wenn jemand, den alle für selbstverständlich halten, plötzlich nicht mehr da ist.

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