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Adama Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thrillers »Maror« | Deutscher Krimipreis 2025

111

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2027

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B)

19/11,8 cm

Auflage

1

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47570-6

Beschreibung

Rezension

»Ein zeithistorischer Thriller, tabulos und rasend spannend erzählt.« ("wochentaz")
»Atemberaubend aktuell.« ("FOCUS")
»Das Panorama von Adama ist weit. ... Lavie Tidhar erzählt von Menschen, die gehärtet wurden in der Geschichte des Landes, das heute Israel heißt. Nicht alle haben ihre Ideale verloren, doch sie fühlen sich im Recht, ihr ›altes Land‹, Palästina, zurückzuholen. Mit Gewalt. Und er erzählt von den Nachkommen jener ersten Siedler und Siedlerinnen, die von einem anderen Land träumen, einem, das sie nicht permanent verteidigen müssen.« ("Frankfurter Rundschau")
»In Lavie Tidhars Thriller bekommt jeder, was er verdient ‒ ein Roman, den alle israelischen Politiker lesen sollten.« ("The Jewish Chronicle")
»Tidhar ist der Thriller des Jahres gelungen.« ("Rolling Stone")
» Adama regt zum Nachdenken an: ein Roman, in dem sich Opfer- und Gewaltbereitschaft die Waage halten.« ("Die Presse")
»Lavie Tidhar verwebt in Adama Staatsgründungsmythos, Kibbuz-Leben und historische Grauzonen zu einem schonungslosen politischen Roman.« ("der Freitag")
»Ein großer Gesellschaftsroman und zugleich auch noch ein fesselnder Thriller.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Lavie Tidhar hat mit Adama einen imposanten Roman geschrieben, der die komplizierte Gegenwart Israels aus seiner Vergangenheit heraus erklärt.« ("Die Presse")
»Umwerfend.« ("Jury der Krimibestenliste")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2027

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B)

19/11,8 cm

Auflage

1

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47570-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kibbuz Inside

    Wow … ein Buch, das lange nachhallt. Und dieses Mal bin ich begeistert, auch wenn der Inhalt wieder sehr bedrückend ist. Eine eindrückliche Geschichte, die immer wieder die Szene wechselt, das Jahr, den Protagonist, die Protagonistin. Und der rote Faden ist in diesem Buch Ruth. Mit ihr als “Herz des Kibbuz” (besser vermag ich es nicht zu beschreiben, als einfach aus der Inhaltsangabe zu zitieren) bekommen wir sehr viel mit, was sich in dieser Gemeinschaft abspielt - und das sind eben nicht nur schöne Dinge. Der Grundgedanke, dass jedem alles gehört, man teilt und nie allein ist, finde ich schön - jedoch gibt es - wie überall - eben auch die dunklen Seiten. Mich hat es sehr beeindruckt, wie so ein Kibbuz funktioniert und entsteht. Und zusätzlich bekommen wir einen Einblick in Israels Geschichte, die Religion und das “Adama”. Auch treffen wir im Buch auf Cohen, den rote Faden in Maror (das ich jetzt sogar nochmals lese, weil ich wissen will, ob sich noch andere Personen im Buch überschneiden). Vielleicht ging ich mit wenig Erwartung an dieses Buch heran, weil ich Maror sprachlich echt anstrengend fand. Und auch wenn sich inhaltlich ebenfalls wieder sehr viel Grauen abzeichnet, fand ich Adama sehr viel flüssiger und spannender geschrieben. Auf jeden Fall bekommt man eine eindrückliche Sicht auf das Kibbuz und auf die Geschichte Israels. Schonungslos ehrlich. Wir wollen nämlich einfach alle nur leben. Nichts für Zartbeseitete, jedoch für mich ein lesenswerter Thriller, der mich sehr positiv überrascht hat. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der “Maror”-Trilogie auf Deutsch übersetzt wird.

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit sehr viel Tiefe und Kraft

    Mit Adama legt Lavie Tidhar einen vielschichtigen Roman vor, der sich nicht eindeutig einordnen lässt – Familiengeschichte, Generationenporträt und politischer Thriller greifen hier ineinander. Schon das Cover ist sehr stilvoll und zugleich kraftvoll gestaltet. Es greift die Thematik von Herkunft, Land und Geschichte visuell auf und stimmt auf die Atmosphäre des Romans ein. Die reduzierte, klare Gestaltung passt sehr gut zum Ton des Buches und macht neugierig auf die Geschichte dahinter. Der Einstieg verlangt etwas Geduld. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel machen es nicht ganz leicht, sofort in die Geschichte hineinzufinden. Doch je weiter man liest, desto klarer fügen sich die einzelnen Fäden zusammen. Aus den Fragmenten entsteht das Bild einer Familie, deren Schicksal eng mit der Entstehung und Entwicklung Israels verwoben ist. Private Hoffnungen, Ideale und Enttäuschungen stehen dabei immer im Spannungsfeld historischer Umbrüche. Besonders beeindruckt hat mich die nüchterne, beinahe sachliche Sprache. Tidhar verzichtet auf Pathos und große Emotionen – gerade dadurch entfaltet der Roman eine starke Wirkung. Gewalt, politische Konflikte und persönliche Verluste werden ungeschönt geschildert. Das wirkt stellenweise hart, aber auch ehrlich. Einige Szenen haben mich dabei wirklich betroffen gemacht und mich berührt, gerade weil sie so klar und direkt erzählt sind. „Adama“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es fordert Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich auf komplexe Zusammenhänge einzulassen. Gleichzeitig ist es hochaktuell, weil es Fragen nach Identität, Herkunft und politischer Verantwortung aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Ein anspruchsvoller, vielschichtiger Roman, der nachhallt – auch wenn man ein wenig braucht, um ganz in ihm anzukommen.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Thriller

    Adama von Lavie Tidhar hat mich als Roman über Israel und gleichzeitig als harter Thriller mit zarten Untertönen beeindruckt. Dabie werden verschiedene Figuren über unterschiedliche Zeitebenen begleitet. Ihre privaten Entscheidungen sind eng mit zentralen Momenten der israelischen Geschichte verbunden. Staatsgründung, Krieg und gesellschaftlicher Wandel greifen direkt in ihre Leben ein. Daraus entsteht ein vielstimmiges Bild eines (bis heute) zerrissenen Landes. Besonders gelungen finde ich, wie sich Geschichte im Schicksal der Charaktere manifestiert statt erklärt zu werden. Die immer wieder durchscheinende Grausamkeit und Gewalt ist hart und verleiht dem Roman große Intensität. Gleichzeitig habe ich viel über Alltag, Ideale und Konflikte des Lebens im Kibbuz gelernt. Ein anspruchsvoller Roman, der nachwirkt.

  • anne

    aus Schweighofen

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In dem Roman „Adama“ wird die…

    In dem Roman „Adama“ wird die leidgeprägte Geschichte Israels erzählt. Die Hauptperson ist Ruth, eine Zionistin die wir über viele Jahrzehnte von der Gründung des Staates nach dem 2. Weltkrieg bis in die 2000er Jahre zu ihrem Tod begleiten. „Adama“ würde ich als einen historischen Roman bezeichnen, nicht als Thriller, wie auf dem Cover vermerkt. Viele historische Ereignisse wurden in dem Roman verarbeitet. Gewalt und Brutalität ist dabei allgegenwärtig, vor allem während des Nakba. Vertreibungen, Morde und Vergewaltigung sowie sozialistisch geführte Kibbuze, in denen den Eltern die Kinder entzogen und in Kinderhäusern betreut werden, prägen insbesondere die Anfangszeit des Staates. Zum Verständnis des Buches ist es hilfreich sich über die historischen Ereignisse zu informieren. Hilfreich wären einige Begriffserklärungen am Ende des Buches gewesen, die leider fehlen. Während das zweite Kapitel im Vergleich zu den darauffolgenden, sehr lang und etwas schleppend ausgefallen ist, sind die weiteren Kapitel eher kompakt und auch deutlich interessanter. Optisch ist das Cover ansprechend und passend. Die rote Hand erinnerte mich an den Sozialismus, mit dem der junge Staat Israel in enger Verbindung stand sowie das viele Blut, das die Menschen in Konflikten vergossen haben und dabei ihr Leben verloren haben. Die Halme mit dem Getreide kann man mit einem Neuanfang und großen Erwartungen an die neue Heimat assoziieren. Gut gefallen hat mir, dass das Buch keinen Umschlag enthalt, sondern das Cover direkt auf den Buchdeckel gedruckt ist, was ich sonst nur von Kinder- und Jugendbüchern kenne. Insgesamt handelt es sich bei „Adama“, wie bereits auf dem Cover erwähnt, um ein Meisterwerk. Es ist kein Roman zur Unterhaltung – wobei die Spannung keineswegs zu kurz kommt und sich das Buch leicht lesen lässt – sondern ein aufwühlender, schonungsloser Bericht über historische Ereignisse der Region. Leider sind diese Ereignisse keinesfalls ein Ruhmesblatt für Israel.

  • Bewertung

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert!

    "Adama" von Lavie Tidhar ist keine einfache, aber eine umso mehr zu empfehlende Lese-Lektüre. Ich habe sehr schnell Zugang zu der Geschichte gefunden und konnte das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache ist klar und teils etwas kühl, sie nimmt den Leser aber direkt mit in die Geschichte hinein. Tidhar verwebt Biografien einer jüdischen Familie – vor allem der Figur Ruth – mit Krieg, Vertreibung und den Traumata der Judenverfolgung. Themen sind Familie, Nationalgeschichte, Siedlungspolitik und Krieg. Es geht um Zugehörigkeit, Freiheit und den Aufbau eines neuen Lebens in Israel, inklusive der Narben der Vergangenheit. Sachbuchelemente lockern die Erzählung, ohne belehrend zu wirken, und fordern Reflexion über komplexe historische Folgen. Das Buch war ein absoluter Glücksgriff und ich bin froh, es gelesen zu haben.

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    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

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    5/5

    10.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk

    Wie in "Maror" streift Tidhar durch die Geschichte Israels, setzt diesmal jedoch früher ein. Wir begleiten seine Figur Ruth und ihrer Familie durch die Jahrzehnte, vom Aufbau einer Steinwüste auf blutgetränktem Boden zum Kibbuz bis zu dessen moralischem Verfall. Das Land und die Arbeit haben Ruth hart gemacht, stets stellt sie ihre Ideologie über ihre Familie. Eine große, erschütternde Geschichte und wie bereits in Maror eine Geschichte untrennbar verbunden mit der Gewalt im Nahen Osten.

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