Produktbild: 1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit
Gebraucht Band 5

1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit Sachbuch.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.03.2025

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22/14,6/2,9 cm

Gewicht

454 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004248602

Warnhinweis

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Gut

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.03.2025

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22/14,6/2,9 cm

Gewicht

454 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004248602

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: office@ggverlag.at

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  • Bewertung

    aus Mannheim

    5/5

    18.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert

    Leseeindruck: In dem Buch „1945: Schwerer Start in eine neue Zeit“ von Herbert Lackner werden alle Monate des letzten Jahres des 2. Weltkriegs dargestellt, wobei man Einblicke in viele Einzelschicksale, aber auch den weiteren Kriegsverlauf und die Nachkriegsordnung. Dabei erleben wir diese Zeit aus der Perspektive Österreichs - ein Perspektivwechsel, da sich die Nachkriegsforschung häufig eher auf Deutschland fokussiert. So erleben wir die Schicksale vieler prominenter Österreicher wie Leopold Figl, Verurteilungen österreichischer NS-Straftäter, aber auch skurrile bis heitere Geschichten. Parallel verfolgt jedes Kapitel die Schicksale von Anni Bäuml und Hansi Lackner, deren neuen Alltag und Fluchtbewegungen wir verfolgen. Interessant ist hierbei nicht nur, wie Österreich sich nach dem 2. Weltkrieg weiterentwickelt und wie es mit dem Land weitergeht, sondern auch, wie der österreichische Dialekt im Text hervorsticht, was mir sehr gefällt. Man lernt also nicht nur etwas über Geschichte, sondern auch etwas über Linguistik. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es mir einen neuen Einblick in die Geschichte des 2. Weltkriegs in Österreich geben konnte.

  • Loreley

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderes historisches Buch

    Das Buch "1945 - Schwerer Starr in eine neue Zeit " ist ein sorgfältig recherchiertes Sachbuch, liest sich jedoch spannend wie ein Roman. Es beinhaltet die Monate Januar 1945 bis Dezember 1945 und veranschaulicht die politischen Lage in Österreich, die Stimmung der Bevölkerung, ihre Ängste und Nöte, aber auch Kriegsverbrechen und Helden dieser Zeit. Es ist unglaublich, wieviele Schreckensszenarien sich noch kurz vor Kriegsende abgespielt haben und wieviele Kriegsverbrecher durch Lüge und Verschleierung flüchten konnten oder nach Kriegsende sogar wieder öffentliche Posten bekleidet haben. Die Zeit nach dem Krieg ist gekennzeichnet von Elend und Verzicht und verlangt der Bevölkerung einiges ab. Herbert Lackner hat da viel Material gesammelt und zusammen getragen, um diese Zeit vor und nach Kriegsende wieder aufleben zu lassen. Jedes Kapitel endet mit einem Tagebucheintrag seiner Eltern, die in dieser Zeit für sie wichtige Ereignisse in einem Büchlein notiert haben. Diese authentischen Einträge machen das Buch besonders wertvoll. Es ist schwer vorstellbar, wie die damals noch jugendlichen Leute Hunger, Grausamkeiten, Rationierungen und Kriegsgefangenschaft überlebt haben. Das ist die Generation unserer Eltern und Großeltern, die sich schuldig gemacht haben, ohne Schuld zu sein, die Entsetzliches erlebt haben und wir alle leiden noch heute unter den Folgen, die dieser Krieg angerichtet hat. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es die historischen Aspekte anschaulich und lebendig dargestellt hat.

  • Bewertung

    aus Wesel

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ergreifende Zeitreise in das Jahr 1945

    Das Buch war in 13 Kapitel unterteilt. Jeder Monat hatte ein Kapitel, nur der April wurde verständlicherweise in zwei Kapitel unterteilt. Am Ende jedes Kapitel gab es vorwiegend von der Mutter des Autors, Anni Bäuml, kurze Geschichten, die anhand damaliger Kalendereinträge entstanden sind. Aber auch von seinem Vater Hansi Lackner gab es einige Beiträge. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Allerdings wurden so viele Namen genannt, wovon einige auch später wieder auftauchten, sodass ich diese manchmal nicht sofort wieder zuordnen konnte. Auch flossen einige berühmte Personen in die Geschichten ein, die noch bis heute bekannt sind wie z. B. Marlene Dietrich, Hans Albers, berühmte Schriftsteller und viele mehr. Die Kalendereinträge mochte ich sehr, da man so erfuhr, wie manche Menschen trotz des Krieges ihren Alltag bewältigten. Verständlicherweise waren auch sehr viele schreckliche Taten geschildert. Besonders eine Stelle des Buches hatte mich zutiefst erschüttert und mir liefen die Tränen. Ich habe auch aus diesem Buch viele neue Kenntnisse mitgenommen, die mir bis dato gar nicht bekannt waren. Bücher dieser Art sind so wichtig, damit man begreift, wie bestialisch ein Krieg ist und vor allem, dass man alles versuchen muss, damit so ein Hass auf andere Menschen, Völker und Religionen erst gar nicht entsteht. Fazit: Eine bewegende und informative Geschichte am Ende des 2. Weltkriegs.

  • Buffy1999

    aus Wesel

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ergreifende Zeitreise in…

    Eine ergreifende Zeitreise in das Jahr 1945 Das Buch war in 13 Kapitel unterteilt. Jeder Monat hatte ein Kapitel, nur der April wurde verständlicherweise in zwei Kapitel unterteilt. Am Ende jedes Kapitel gab es vorwiegend von der Mutter des Autors, Anni Bäuml, kurze Geschichten, die anhand damaliger Kalendereinträge entstanden sind. Aber auch von seinem Vater Hansi Lackner gab es einige Beiträge. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Allerdings wurden so viele Namen genannt, wovon einige auch später wieder auftauchten, sodass ich diese manchmal nicht sofort wieder zuordnen konnte. Auch flossen einige berühmte Personen in die Geschichten ein, die noch bis heute bekannt sind wie z. B. Marlene Dietrich, Hans Albers, berühmte Schriftsteller und viele mehr. Die Kalendereinträge mochte ich sehr, da man so erfuhr, wie manche Menschen trotz des Krieges ihren Alltag bewältigten. Verständlicherweise waren auch sehr viele schreckliche Taten geschildert. Besonders eine Stelle des Buches hatte mich zutiefst erschüttert und mir liefen die Tränen. Ich habe auch aus diesem Buch viele neue Kenntnisse mitgenommen, die mir bis dato gar nicht bekannt waren. Bücher dieser Art sind so wichtig, damit man begreift, wie bestialisch ein Krieg ist und vor allem, dass man alles versuchen muss, damit so ein Hass auf andere Menschen, Völker und Religionen erst gar nicht entsteht. Fazit: Eine bewegende und informative Geschichte am Ende des 2. Weltkriegs.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional

    Mein Fazit: Zitat:" Herbert Lackner macht Geschichte lebendig...." Und das so tiefgreifend, dass man ins Staunen kommt, denn selbst mir als Vielleser über Zweiten Weltkrieg, gibt es viele Fakten, die selbst mir neu waren und unter die Haut gingen. Dieses Buch ist all denen gewidmet, die noch kurz vor Kriegsende einen sinnlosen Tod sterben mussten. So wie zum Beispiel die 280 Todesopfer, die am 12.3.45 in einem Wiener Luftschutzkeller gestorben sind. Nicht alle konnten geborgen werden und deshalb hat die Stadt Wien auf dem Gelände aus Respekt vor den Toten ein Mahnmal erbaut. Das war ein Gänsehautmoment, den ich nicht beschreiben kann. "1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit" ist ein Epos, das von den letzten Kriegstagen erzählt. Die Geschichten sind sehr emotional, die Fakten gut recherchiert und dramatisch dargestellt vom Autor. Es ist sein persönlichstes Werk, und das liest man in jeder Zeile heraus. Es ist mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben, teilweise sehr emotional und berührend geschrieben. Jede Geschichte hat ein Happy End, ob gut sei dahin gestellt. Bekannte Nazigrößen wie: * Hermann Göring, der als Reichsmarschall und Nachfolger Hitlers gilt, * Heinrich Himmler, der Führer der SS und des Geheimdienstes, * Joseph Goebbels, der Reichspropaganda-Leiter, sowie * Reinhard Heydrich, der als "Schlächter von Prag" bekannt ist * Rudolf Höß, Leiter des KZ Auschwitz u.v.m Die einzelnen Schicksale von Überlebenden in Österreich sind sehr bewegend, die Schilderungen vom Übergang Krieg bis zur Befreiung Österreichs, sind sehr bewegend, traurig und zeigen das ganze Ausmaß an Gewalt, an Gräueltaten der Nazis an der unschuldigen Bevölkerung, nicht nur in Nazideutschland. Die Einblicke des Autors in seine eigene Familiengeschichte, seiner Eltern Anni und Hans, fand ich sehr emotional. Vielleicht für ihn auch eine Art Verarbeitung, denn die Herausforderungen nach dem Krieg waren für alle Menschen sehr prägend und voller Leid. Ich muss gestehen, dass ich diese Seiten im Buch im Zusammenhang gelesen habe und mir die Tränen kamen. Sehr berührend und eine Hommage an seine Eltern. Ein wunderbares Buch voller Emotionen, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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