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Der Berg, das Gewehr, der See

2

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23,7/12,7/2 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Eisblau / Blau

Übersetzt von

Andreas Donat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0292-6

Beschreibung

Rezension

»Das schonungslose Porträt eines Mannes, der keine Ahnung hat, wie man ein Vater ist, geschrieben von einem Autor mit einer ganz besonderen Begabung für Sprache.«



Aftenposten, Das beste Buch des Jahres






»Ein leises Buch und trotzdem passiert ganz schön viel. […] Ein Buch, das mich nachhaltig begleitet.«



Dennis Witton, Buchhandlung Wortreich



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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23,7/12,7/2 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Eisblau / Blau

Übersetzt von

Andreas Donat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0292-6

Herstelleradresse

Rauch, Karl Verlag
Grafenberger Allee 82
40237 Düsseldorf
DE

Email: info@karl-rauch-verlag.de

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  • Lust_auf_literatur

    4/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Poetik der Reduktion

    Die Poetik und die Reduktion stecken schon im Romantitel: Der Berg, das Gewehr, der See. Kein Und, kein Adjektiv, kein unnötiges Wort. Lars Ramslie zählt zu den besten Schriftstellern Norwegens und wurde für seinen Roman mit dem Oktober-Preis, der renommiertesten literarischen Auszeichnung, preisgekrönt. Auch mich hat die intensive Geschichte einer ambivalenten Vater-Sohn-Geschichte sehr beeindruckt. Ramslie erzählt aus der Ich-Perspektive des neunjährigen Lars-Einar, wechselt aber auch öfter in die Sicht des erwachsenen Lars-Einars, der im Rückblick auf seinen Vater und seine Erlebnisse schaut. Der neunjährige Junge Lars verbringt nur die Ferien bei seinem Vater auf einem abgelegenen Hof. Ansonsten lebt er bei seiner Mutter in der Stadt. Auf die Wildheit der Natur und auf seinen Vater blickt er mit ängstlichem Respekt. Es sind Dinge in der Vergangenheit mit seinem Vater vorgefallen, die erst nur angedeutet und später enthüllt werden. Lars weiß, dass sein Vater zwei Gesichter hat. Das eine liebt er zärtlich, das andere fürchtet er. „Und trotzdem will ich einfach nur mit dir zusammen sein. Versuchen, dich zu retten, deine Seele. Trotzdem fühle ich mich sicher, von dir beschützt.“ Eines Morgens bricht der Vater mit seinem Sohn vom Hof auf und wandert mit ihm in die Berge. Ohne Erklärung, ohne Proviant, dafür aber mit Gewehren. In der unzugänglichen Wildnis der Berge ist der Erzähler komplett von seinem Vater abhängig, wenn er überleben möchte. Er muss sich darauf verlassen, dass sein Vater sich um ihn kümmert, ihn beschützt. Diese gemeinsame Zeit wird die letzte sein, die er mit seinem Vater verbringt, und das letzte Mal sein, dass er ihm so nahe ist, wie der erwachsene Lars später weiß. Eine der Schlüsselszenen seiner Kindheit. Ramslie lässt mich an den Gefühlen des jungen Lars direkt teilhaben und veredelt sie mit den poetischen Bildern und Gedanken des erwachsenen Erzählers. „Wir waren Gespenster. Aus einer ausgelöschten Zukunft. Ohne Gelegenheit, ohne Erlaubnis, sich zu manifestieren. Aus dem Buch herausgestrichen.“ Mir gefielen besonders gut Ramslies Beschreibung der Gefühle in seinem Erzähler für seinen Vater, die zwischen bewundernder und zärtlicher Liebe und angstvollem Respekt widerstreiten. Eine Mischung, die sich so oft in Romanen über Eltern-Kind-Beziehungen findet und hier von Ramslie in literarischer Höchstform bearbeitet wird. Auch die Einbettung der Naturkulisse und der Gewehre als weitere Figuren in diesem Kammerspiel fand ich super gelungen. Und auch wenn der poetische, bildreiche und reduzierte Stil Ramslies Aufmerksamkeit erfordert, hat mich die Geschichte emotional erreicht. Ich hätte dem jungen Lars gerne einen starken Beschützer gewünscht. „Wer sonst, wenn nicht du, wäre wohl stark genug gewesen, um mich zu beschützen? Vor dir.“

  • Bewertung

    3/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Thematik, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    INHALT Dieses Buch ist kein entspannter Vater - Sohn - Roman, dass merkt man direkt auf den ersten Seiten. Der Sohn verbringt die Ferien bei seinem Vater, sie gehen wandern. So weit, so schön. Aber es gibt nicht genügend Verpflegung, dafür aber Gewehre. Regelmäßig verschwindet der Vater, unklar warum - denn das Buch ist aus Sicht des Jungen geschrieben. „Und trotzdem will ich einfach nur mit dir zusammen sein. Versuchen, dich zu retten, deine Seele. Trotzdem fühle ich mich sicher, von dir beschützt.“ Seite 42 EINDRUCK UND FAZIT Das Kinder viele Dinge noch nicht richtig erfassen und einschätzen können (vor allem mit 9), ist mir bewusst. Aber es nochmal schwarz - weiß zu lesen, fand ich sehr beklemmend. Die Sätze sind kurz und knapp, manchmal nur bestehend aus einem Wort - man muss zwischen den Zeilen lesen. Und ehrlicherweise fand ich das anstrengend. Die Situation wirkt bedrohlich und beängstigend, dieses Gefühl hat man während des Lesens des gesamten Buches. Ein Kind, welches seinen Vater liebt - diese Beziehung aber von Angst und Unsicherheiten geprägt ist. Grundsätzlich eine spannende Thematik - aber aufgrund der kurzen, prägnanten Erzählweise, hat es mich nicht wie gewünscht ergriffen. Ein solider Roman, den es sich zu lesen lohnt - wenn man kurzes und prägnantes mag

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