Produktbild: Komm, gehen wir
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Komm, gehen wir Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004276278

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine Formel für diese Art Existenz-Roman wäre: Die Einmaligkeit des Immerwährenden. Martin Walser Die Zeit 20141127

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004276278

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Patricia G.

    aus Prinzersdorf

    5/5

    27.07.2011

    Buch (Taschenbuch)

    sehr empfehlenswert

    Komm, gehen wir“ ein Buch über die Liebe bzw. eigentlich eher über die Unmöglichkeit der Liebe. Daher ist es im Grunde ein trauriges Buch - und doch an vielen Stellen unglaublich komisch. Der Einstieg ganz einfach, aber schon bald entfalten der Inhalt und die Sprache einen Sog, so dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Ein wundervolles Buch, das ich mit Nachdruck und Leidenschaft aus vielerlei Gründen empfehlen kann.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    05.09.2009

    Buch (Taschenbuch)

    liebenswert, lesenswert, merkenswert

    Vom Leser wird in diesem Buch nichts anderes erwartet,als dass er verliebt ist oder sich daran erinnern kann, wie das war. Könnte es sein,dass die Liebe das Warten auf die Liebe ist? - so steht es im Klappentext. .........."Woran erkenne ich ein Kunstwerk?",hatte Professor Keilbach im Ästhethik-Seminar in den Raum hinein gefragt. Und da so schnell keine Antwort kam und sich schon eine gewisse Verlegenheit ausbreitete,gab er die Antwort selbst: dass es unvergesslich ist. Und alle lachten. Aber Roland dämmerte genau in diesem Augenblick,dass diese Definition auch auf die Liebe passte wie keine sonst. Rosemarie, Roland und Jim verlieben sich auf Capri, wo der Himmel so blau ist und die Sonne im Meer versinkt "Komm,gehen wir" ist eine wunderschöne,tragikomische Geschichte über eine Jahrzehnte andauernde Sehnsucht.

  • Désirée Hasler

    aus Schönbühl

    4/5

    27.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    "Was ist Lieben? Bevor ich darüber nachdachte, wusste ich es noch."

    Rosemarie, Roland und Jim lernen sich auf Capri kennen, wo der Himmel so blau ist und die Sonne im Meer versinkt. Sie verlieben sich. Von diesem rauschhaften Moment an erzählt Arnold Stadler drei Geschichten über eine andauernde Sehnsucht, der Erinnerung und des Versuchs, es mit dem Zusammensein doch zu schaffen. "Komm gehen wir" ist ein grosser Roman über die Würde und die Komik der Liebe.

  • Bories vom Berg

    aus München

    1/5

    20.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unvergesslich? Mit dem Titel…

    Unvergesslich? Mit dem Titel seines Romans «Komm, gehen wir» spielt Arnold Stadler auf dessen Eingangs-Kapitel an, das geradezu symptomatisch ist für den Anfang dieser Geschichte. Es geht darin um eine ungewöhnliche, gemischt hetero-homosexuelle Ménage à trois, die in Italien ihren Anfang nimmt. Einen Hinweis auf autobiografische Bezüge bietet der Name des Protagonisten Roland, der als Anagramm den Vornamen des Autors enthält, es gibt zudem weitere Gemeinsamkeiten, die solche Schlüsse zulassen, wie Stadler in einer Stellungsnahme bestätigt hat. Seine vor allem auch von katholischen Einflüssen geprägte Geschichte behandelt, narrativ unbeirrt von vielerlei Banalitäten, das Thema Liebe und die daraus folgenden Seelen-Zustände. Der Hochzeits-Termin von Roland und Rosemarie steht fest, die beiden Studenten haben den 22. November 1978 gewählt und verbringen im August ihre «vorgezogene Hochzeitsreise» auf der italienischen Trauminsel Capri. Am Vortag ihrer Abreise liegen sie nackt an einem illegalen FKK-Strand, als ein gutaussehender, junger Amerikaner, der sich als Jim aus Florida vorstellt, sie um einen Schluck Wasser bittet. Sie kommen ins Gespräch, «und nach zwei weiteren Stunden wissen sie schon so viel von einander, dass Roland zu ihm sagt: ‹Come on, let’s got!›», aber verwirrt «go» meint, «Komm, gehen wir!». Denn Jim hat keine Bleibe für die Nacht, also laden sie ihn in ihre Pension ein. Beide sind fasziniert von ihm und nehmen ihn dann auch mit nach Deutschland. Aber schon bald beginnt es auch zu kriseln. Als beispielsweise Rosemarie ihre beiden Lover nackt auf dem Bett erwischt, schreit sie wütend: «Ich fasse es nicht – was seid ihr doch für Drecksäue!». «Das war Rolands ungewaschene Erinnerung an die Liebe», heißt es im Roman, der Student träumt nun wieder davon, Schriftsteller zu werden, «um alles festzuhalten und das Unbeschreibliche zu beschreiben». Es geht hier um drei Lieben, jede mit anderen Anziehungs-Kräften, Sehnsüchten und Erwartungen, jede mit ihrem eigenen Glücks- und Unglücks-Potential. Roland hatte sein Studium der Agrarökonomie nach einem Semester abgebrochen, und über eine anschließende Ballettausbildung, die seine Eltern nicht ganz zu Unrecht ziemlich beunruhigt hat, heißt es im Roman: «Tanzen hieß zu Hause soviel wie: Er lässt sich jetzt ficken». Aber auch diese Karriere ist mangels Talent gescheitert, und als ihn eine Fahrt an Tübingen vorbeiführt, geht es ihm durch den Kopf: «Aus jeder Klasse war der Oberspinner nach Tübingen gegangen, um entweder Philosophie oder Theologie, Psychologie oder Soziologie zu studieren, um nach zwanzig Semestern entweder als Professor, Taxifahrer oder Politiker zu enden». Und untüchtig wie er ist endet Roland als Studienabbrecher der Philosophie und versucht sich lange vergeblich als Schriftsteller. Von allen drei Protagonisten erzählt der Autor auch ausführlich ihre jeweilige Vorgeschichte. Rosemarie macht später eine steile Karriere als Ärztin, Jim verschwindet wieder in die USA und fristet dort eine fragwürdige Existenz, der Kontakt zu ihm wird immer spärlicher. Und für alle geht auch in der Liebe alles schief, was schiefgehen kann. Mit vielen Abschweifungen erzählt Arnold Stadler eine wenig plausible Geschichte voller Leerstellen und ins Nichts führender Gedankengänge. Da liest man zu Beispiel, dass die Liaison seines Trios gerade mal so lange gedauert habe wie das Pontifikat von Johannes Paul I., was in diesem Zusammenhang nicht nur befremdlich, sondern auch völlig unmotiviert wirkt. An anderer Stelle erwischt eine Mutter in Amerika ihren Sohn und Jim, den sie bei sich aufgenommen hat, am 6. Juni 1978 – «dem 103. Geburtstag von Thomas Mann» – in flagranti und wirft Jim hinaus. Was für eine geradezu an den Haaren herbei gezogene Assoziation! Und es gibt mehr, was den Leser verstört zurücklässt. Wenn also im Buch die Frage «Woran erkenne ich ein Kunstwerk?» beantwortet wird mit «Daran, dass es unvergesslich ist», dann liegt hier wahrlich kein Kunstwerk vor!

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    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

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    5/5

    15.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Melancholisch und derb geschrieben

    Man liest sich ein in den Schreibstil von Arnold Stadler und bleibt bei der Erzählung um die verworrene Liebesbeziehung dieser Drei. Gekonnt ist das oft einsame, nachdenkliche, sich des sprachlichen Austausches mit anderen entziehende Innenleben des Philosophie-Studenten und Schriftstellers Roland im Deutschland der siebziger Jahre beschrieben. Auch ein Bild seiner katholisch geprägten Heimat, besonders der Region des Schwarzwaldes, zeichnet der Autor, liebevoll und kritisch zugleich. Wie sich die Zeiten und Gepflogenheiten seither geändert haben, auch das hält diese melancholische, teils ironische und zugleich oft in derber Sprache formulierte Geschichte fest. Kunstvoll aufgeschriebens Leben, Lieben und Leiden, das aber auch Glücksmomente nicht ausspart!

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