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  • Produktbild: Alleinruhelage
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Artikelbild von Alleinruhelage
Eva Menasse

1. Alleinruhelage

Alleinruhelage

Gesprochen von
123

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

110

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822500

Beschreibung

Rezension

»Eva Menasse erzählt wohltuend unsentimental – und verleiht dem Hörbuch mit ihrer eigenen Lesung besondere Intimität.«

Produktdetails

Verkaufsrang

110

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822500

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haus zu verkaufen

    Klappentext: Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“. „Alleinruhelage“ ist die Geschichte von einem Haus mit Garten von Eva Menasse. Die Leser*innen begleiten in dieser Geschichte eine Frau, die keinen Namen bekommen hat. Die Frau ist Mitte 50, ist Schriftstellerin und kommt aus Österreich. So weit stimmt die Frau mit der Autorin überein. Der Rest bleibt der Fantasie der Leser*innen überlassen. Das Haus, um das es in der Geschichte geht, hat die Frau mit ihrem Mann gekauft. Es steht in der ostdeutschen Provinz. Das Haus liegt in schöner „Alleinruhelage“ direkt am See. Jetzt ist die Frau allein und möchte das Haus verkaufen. Um es in einen repräsentablen Zustand zu bringen, heuert die Frau Alla und Bolek aus Polen an. Die beiden, quasi Alleskönner, sollen das Haus wieder fit bekommen. Dabei passieren einige unerwartete Dinge. Eva Menasse lässt das Haus zu einem Protagonisten werden. Als Leser*in erfährt man über das Leben in diesem Haus. Von schönen und weniger schönen Zeiten. So erfährt man auch von den anfänglichen Schwierigkeiten, die sich auftaten, als sie aus dem Westen kommend das Haus in Ostdeutschland erworben haben. Die Autorin beleuchtet die Zeit nach der Wende ziemlich genau. Die Charaktere sind lebensnah und authentisch. Die Frau, die das Haus verkaufen möchte, hat viele Erinnerungen, die den Leser*innen offenbart werden. Alla und Bolek aus Polen, die das Haus renovieren sollen, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Für mich ist der Hauptprotagonist das Haus, das schon viel gesehen und erlebt hat. Der Schreibstil von Eva Menasse ist flüssig und gut verständlich. Immer wieder streut sie etwas Humor in die Geschichte ein, was das Ganze auflockert. Die Atmosphäre wechselt so, wie die Erinnerungen. Von himmelhochjauchzend bis hin zur Melancholie. „Alleinruhelage“ ist ein Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben

    Der Titel des Romans „Alleinruhelage“ bezeichnet den besonders ruhigen Standort des Hauses, das die unbenannte Ich-Erzählerin im gleichnamigen Buch von Eva Menasse verkaufen möchte. Es steht an einem fiktiven Ort in Mecklenburg-Vorpommern, von Wald umgeben und mit einem See in unmittelbarer Nähe. Die aus Österreich stammende Verkäuferin hat dort viele Jahre mit ihrer Familie die Wochenenden verbracht, manchmal aber auch wochenlang in Schreibklausur. Nun jedoch unternimmt sie einen erneuten Versuch, das Haus zu verkaufen. Nachdem sie den endgültigen Beschluss gefasst hat, neue Käufer zu finden, wandern ihre Gedanken zurück zu den Anfängen ihrer Ehe und dem bald darauf entstandenen Wunsch, ein Wochenendhaus zu kaufen. Bei ihrer Suche findet das Ehepaar ein abgelegenes ehemaliges Wirtshaus, in dessen Umgebung sich eine Siedlung mit mehreren Datschen befindet. Durch das Verhalten einiger Bewohner dieser Sommerhäuser ergeben sich immer wieder besondere Situationen, nicht zuletzt, weil ein Verein, dem sich auch die Ich-Erzählerin anschließt, das nachbarschaftliche Miteinander regelt. Es sind vielfältige Themen, die die Verkäuferin aufgreift: amüsante, ernste, gesellschaftskritische und persönliche. Ein Bautrupp, der zum Ausmisten und Reparieren des Gebäudes anrückt, beschreibt sie als Vergnügen, wohingegen sie das Verhältnis zu ihrer Tochter als belastet schildert. Ihre Erinnerungen reichen teils sogar bis zu ihrer Kindheit zurück, wobei die Begebenheiten authentisch wirken und ihre Gefühle gut nachvollziehbar sind. Es finden sich auch interessante Fakten, die bewegen und nachdenklich stimmen. Einige Ereignisse werden in politische Zusammenhänge von Ost- und Westdeutschland sowie Österreich eingeordnet. Der Roman „Alleinruhelage“ von Eva Menasse ist ein facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben, die ohne Schwermut ihr Wochenendhaus verkaufen möchte. Die vielfältigen Ereignisse, die sie während ihrer Aufenthalte dort erlebt hat, haben schöne, traurige, wütende und versöhnliche Erinnerungen hinterlassen. Die Geschichte vermittelt eine breite Palette an Stimmungen und macht zugleich Mut, sich auf einen Neuanfang einzulassen. Das Buch hat mich angenehm überrascht und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Humor und Melancholie

    Kennt ihr das auch? Man sieht das Lesebändchen immer weiter Richtung Buchrücken wandern und ertappt sich dabei, langsamer zu lesen – einfach, weil man nicht möchte, dass das Buch zu Ende geht. So erging es mir bei Eva Menasses Alleinruhelage. Die Erzählung über die Zeit in einem Haus am See beginnt auf ungewöhnliche und sehr humorvolle Weise: mit einem Dialog zwischen der Ich-Erzählerin und ihrem Haus. Auch das osteuropäische Paar, das die Renovierung übernimmt, wird mit so viel Witz und Situationskomik beschrieben, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt. Im Fortgang schlägt die Geschichte jedoch auch melancholische Töne an. Eva Menasse erzählt mit großer sprachlicher Rafinesse von den Gräben zwischen Ost und West, vom Verlust einer Liebe und von der Veränderung einer Landschaft. Sie beobachtet scharf – ihre Umgebung ebenso wie sich selbst. Alleinruhelage ist ein kluges, sprachlich brillantes und sehr berührendes Buch. Ein Buch, das lange in mir nachklang.

  • Jürg K.

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartiges Buch mit Tiefgang

    Diese Geschichte trifft mich, weil sie zeigt, wie radikal sich ein Leben verschieben kann, wenn ein vertrauter Rahmen plötzlich wegbricht. Die Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe im Wochenendhaus steht, wirkt auf mich wie jemand, der inmitten der Überreste eines früheren Glücks versucht, sich selbst neu zu erfinden. Das Haus ist nicht nur ein Ort, sondern ein Echo jeder geplatzte Wasserhahn, jede schiefe Wand erinnert daran, wie viel Mühe man in ein Leben gesteckt hat, das nun nicht mehr existiert. Dass ihr die Hilfe vom Himmel fällt in Gestalt von Alla und Bolek, diesen rauchenden Alleskönnern hat für mich etwas Tröstliches. Sie bringen eine andere Welt mit, eine andere Geschichte, und plötzlich wird das Haus zu einem Ort, an dem Fremdheit und Nähe sich mischen. Die Konflikte mit den Schrebergärtnern, die kleinen Gemeinheiten, die Missverständnisse zwischen Ost und West, zwischen Herkunft und Gegenwart, all das wirkt wie ein Brennglas auf die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet. Der Entschluss, das geliebte Haus zu verkaufen, ist für mich kein Scheitern, sondern ein Akt der Selbstbehauptung. Ein leises, aber entschlossenes „Ich gehe weiter“. Eva Menasse zeigt in diesem Roman, wie Abschied nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch Klarheit. Wie man in der Fremde sich selbst schärfer sieht. Und wie ein Haus, das man loslässt, manchmal der erste Schritt in ein Leben ist, das endlich wieder offen vor einem liegt.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur ein Haus?

    Eigentlich geht es in Alleinruhelage nur um den Verkauf eines Hauses. Die namenlose Protagonistin muss das alte Anwesen am See schnell ausräumen, weil die Käufer auf eine zügige Übergabe drängen. Selbst das Brennholz, das dort noch liegt und eigentlich gut für den Kamin geeignet wäre, möchten sie nicht übernehmen. Während des Ausräumens werden nach und nach Erinnerungen an viele Jahre in diesem besonderen Haus wach. Das Gebäude war ursprünglich eine Waldwirtschaft, die von den Vorbesitzern aufgegeben wurde. Das alte Hinweisschild blieb jedoch erhalten, weil sich dort Fledermäuse eingenistet hatten. Ein kleines Detail, das mir besonders gut gefallen hat und die Atmosphäre des Romans wunderbar unterstreicht. Der Hausverkauf steht sinnbildlich für das Ende eines Lebensabschnitts. Vieles hat sich verändert. Der Ehemann geht seinen eigenen Weg, die Kinder sind längst erwachsen, und obwohl die Protagonistin viele Jahre dort gelebt hat, ist sie nie wirklich heimisch geworden. Als gebürtige Österreicherin blieb sie immer auch ein wenig Außenstehende, was sich besonders in ihrem Blick auf die Veränderungen nach der Wende zeigt. Dieses Thema spielt im Roman eine wichtige Rolle, wird aber eher beobachtend als unmittelbar erlebt. Eva Menasse schreibt sehr einfühlsam und mit viel Gespür für Stimmungen. Die Landschaft, das Haus und die Menschen werden so anschaulich beschrieben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Für mich war es ein echtes Zwei-Tage-Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es entsprechend schnell ausgelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, atmosphärische Romane mit viel Tiefgang und feinen Beobachtungen mögen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (123)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Haus, ich verkaufe dich.«

    Das Haus im Wald ist stummer Zeuge und Zeitgenosse. Es hat viel mitgemacht, die Ehe, das Großziehen der Kinder, die Scheidung. Und nun soll es verkauft werden. Nach zwanzig Jahren reicht es der Erzählerin stumme Kämpfe mit Wühlmäusen, Schilf und Nachbar:innen auszufechten. Sie verkauft das Haus, aber nicht ohne retrospektiv die letzten Jahre Revue passieren zu lassen. Was dabei entstanden ist, ist ein feiner episodischer Roman über das Loslassen und Festhalten. Über unsere Gesellschaft die sich in Kleinkriegen mit Nachbar:innen zementiert und durchaus auch Witz und Bissigkeit enthält.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Mischung macht es…

    In „Alleinruhelage“ von Eva Menasse schildert die Protagonistin ihre Zeit im Wochenendhaus in Vorpommern. Zehn Jahre nach der Wende erwarben sie und ihr Mann das Haus. Nun, zwei Jahrzehnte später, ist ihre gemeinsame Zeit vorbei und die Ehe gescheitert. Das Haus wird renoviert und soll verkauft werden. Menasse lässt die Erinnerungen ihrer Protagonistin assoziativ aufleben. Es sind Erinnerungen an glückliche Momente mit ihrer Patchwork-Familie, aber auch an die ersten Risse in der Ehe und den Kampf mit der alten DDR-Technik im Haus, die nicht mit der des Westens kompatibel ist. Sie erzählt vom See vor dem Haus, der langsam umkippt, und dem aussichtslosen Versuch, ihn gemeinsam mit ihren teils skurrilen Nachbarn zu retten. Der Ton ist mal melancholisch, wehmütig, von feinem Humor durchzogen und selbstkritisch. Dazwischen liest man von deutscher Geschichte; Aufbruchzeiten und Neuanfängen. Diese Mischung hat mich sehr angesprochen.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Werner

    Monika Werner

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wendepunkt

    Was bleibt nach 20 Jahren … Die Protagonistin ist nach der Trennung allein in dem Haus, das sie damals gemeinsam mit ihrem Mann an einem See im ostdeutschen Nirgendwo gekauft hat – in einer Alleinruhelage. Nun möchte sie es verkaufen, damit das gelingt, heuert sie zwei Polen an, die handwerkliche Alleskönner sind. Immer wieder schwelgt sie in Erinnerungen, damals mit den Kindern und das Leben in Ostdeutschland, das Leben, was mal schön, mal weniger schön war. Sehr authentisch, mit Melancholie und Humor liest Eva Menasse selbst. Ihr gelingt ein kluges und ruhiges Buch über einen Wendepunkt im Leben. Ich war sehr beeindruckt!
  • Zum Bewerterprofil von Christina Dumke

    Christina Dumke

    Thalia Brühl Markt

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Phasen des Lebens

    Was tun mit dem viel zu großen Haus wenn sowohl die Kinder als auch der Ehemann Geschichte sind. Ein feines leiser Roman über festhalten und loslassen, Erinnerungen pflegen oder daran zerbrechen. Eva Menasse ist eine begnadete Erzählerin, die uns auf eine spannende Reise mitnimmt. Lädt zum Nachdenken ein und hallt lange nach.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reflexion in der ostdeutschen Provinz

    Ein Anwesen in der ostdeutschen Provinz, zwei Allrounder, die sich um die Instandsetzung kümmern - viel Neues scheint dieses Thema zunächst nicht zu bieten. Doch bei Eva Menasse geht es um weit mehr als um die Tücken eines alten Hauses. Einst das Ferienhaus der Familie, wird es nach der Scheidung zum Rückzugsort der Erzählerin, obwohl sie es eigentlich verkaufen will. Von hier aus führen ihre Gedanken zu Erinnerungen, Beobachtungen und Geschichten, die manchmal unvermittelt auftauchen und ebenso unvermittelt wieder in eine andere Richtung führen. Die Nachbarschaft, Freundschaften, eine Affäre, die deutsch-deutsche Geschichte und der Klimawandel finden ihren Platz. Selbst der Garten gibt Anlass, über das Klima nachzudenken. Menasse erzählt assoziativ und mit Humor von Menschen und ihren Eigenheiten. Ich hatte den Eindruck, dass auch Erlebtes eingeflossen ist. Darüber lässt sich trefflich spekulieren. Die Autorin liest selbst. Auch wenn man hört, dass sie keine ausgebildete Sprecherin ist, hatte ich bald das Gefühl, einer Lesung beizuwohnen und mochte das sehr.

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