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Selbstbild mit russischem Klavier Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2018

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,8/12,2/3,2 cm

Gewicht

376 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004301468

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

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Erscheinungsdatum

10.08.2018

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,8/12,2/3,2 cm

Gewicht

376 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004301468

Herstelleradresse

Ullstein Verlag GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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Geschichte eines Lebens im Exil

yellowdog am 20.01.2021

Bewertungsnummer: 1124775

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Leser kann man sich glücklich schätzen, diesen Roman lesen zu dürfen. Den letzten Roman hatte Wondratschek als Manuskript an einen Mäzen verkauft und das Buch blieb der Öffentlichkeit vorenthalten. Diesmal erscheint das Buch, bei Ullstein! Und man wirklich von Glück sprechen, denn das Buch ist es Wert! Der Roman besteht hauptsächlich aus den Gesprächen des Erzählers, ein Schriftsteller, mit dem russischen Pianisten Suvorin in Wien und den Reflektionen des Schriftstellers über das Gehörte. Somit ist es ein fast klassischer Künstlerroman. Es ist wohl kein Zufall, dass Wondratscheks Sympathie einer widerspenstigen Figur gehört, der auf Eigenständigkeit besteht, zur Not auch Rebellion nicht scheut. Das geschieht meistens mit einer humorigen Note. Suvorin hat Charme, aber auch seine Schwächen, z.B. seine Trinkerei, aber er steht dazu, wie er ist und lässt sich nicht verbiegen. Es ist die Geschichte eines Lebens, auch die des Alterns. Die Gespräche in dieser Umgebung entwickeln einen eigenen Sound und als Leser kann man in dieser Sprache schwelgen.

Geschichte eines Lebens im Exil

yellowdog am 20.01.2021
Bewertungsnummer: 1124775
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Leser kann man sich glücklich schätzen, diesen Roman lesen zu dürfen. Den letzten Roman hatte Wondratschek als Manuskript an einen Mäzen verkauft und das Buch blieb der Öffentlichkeit vorenthalten. Diesmal erscheint das Buch, bei Ullstein! Und man wirklich von Glück sprechen, denn das Buch ist es Wert! Der Roman besteht hauptsächlich aus den Gesprächen des Erzählers, ein Schriftsteller, mit dem russischen Pianisten Suvorin in Wien und den Reflektionen des Schriftstellers über das Gehörte. Somit ist es ein fast klassischer Künstlerroman. Es ist wohl kein Zufall, dass Wondratscheks Sympathie einer widerspenstigen Figur gehört, der auf Eigenständigkeit besteht, zur Not auch Rebellion nicht scheut. Das geschieht meistens mit einer humorigen Note. Suvorin hat Charme, aber auch seine Schwächen, z.B. seine Trinkerei, aber er steht dazu, wie er ist und lässt sich nicht verbiegen. Es ist die Geschichte eines Lebens, auch die des Alterns. Die Gespräche in dieser Umgebung entwickeln einen eigenen Sound und als Leser kann man in dieser Sprache schwelgen.

Das Märchen vom Buch, dass unbedingt gelesen werden wollte

kingofmusic aus Bielefeld am 20.01.2021

Bewertungsnummer: 1195735

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es war einmal ein Buch. Sein Schöpfer Wolf Wondratschek taufte es auf den Namen „Selbstbild mit russischem Klavier“. Auf seiner Reise durch die Welt der Literatur-begeisterten Menschen kam das Buch auch zu einem Nerd mit dem komischen Namen „kingofmusic“. Das Buch machte es sich auf dem Ebook-Reader gemütlich und harrte der Dinge, die da kommen mögen. Eines Tages kam die Stunde des Buches und der Leser las die ersten Zeilen, Seiten…Doch so recht wurden das Buch und der Leser keine Freunde – zu unübersichtlich war es geschrieben, keine wörtliche Rede…Der Leser klappte das Buch zu und ließ es liegen. Doch mit diesem Schicksal wollte sich das Buch nicht begnügen und bat um eine weitere Chance. Da der König sich in der Zwischenzeit auch Gedanken um das Buch gemacht hatte (er hatte sich eigentlich auf selbiges gefreut), gewährte er dem „Selbstbild mit russischem Klavier“ die (verdiente) zweite Chance. Und siehe da: der König und das Buch wurden nach und nach Freunde. Das Buch erzählte dem König die Geschichte von einem Schriftsteller, der einen abgehalfterten russischen Starpianisten kennenlernt und ihm gebannt und fasziniert bei der Erzählung seiner Lebensgeschichte zuhört. Die Geschichte des Pianisten ist eine faszinierende Reise durch die Welt der Kunst, der Musik, der Literatur – verpackt in eine definitiv nicht leicht zu lesende Art und Weise (ohne wörtliche Rede, kaum Absätze). Der König musste sich also sehr auf die Lektüre seines neuen Freundes konzentrieren. Doch am Ende der Lektüre verneigte sich der König vor dem Buch, dankte ihm für die Beharrlichkeit, mit der es versucht hatte, ihn von sich zu überzeugen und streute die Kunde über die (trotz schwieriger Lesart) poetische und rührende Geschichte in alle Welt – auf dass mehr Menschen einer Geschichte die Chance geben, die zu entdecken sie wahrlich verdient hat. Das Buch aber freute sich über den neuen Freund und unterhält sich jetzt mit seinen Kollegen in der Bibliothek des Königs und hofft, eines Tages erneut „entdeckt“ zu werden. Ende

Das Märchen vom Buch, dass unbedingt gelesen werden wollte

kingofmusic aus Bielefeld am 20.01.2021
Bewertungsnummer: 1195735
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es war einmal ein Buch. Sein Schöpfer Wolf Wondratschek taufte es auf den Namen „Selbstbild mit russischem Klavier“. Auf seiner Reise durch die Welt der Literatur-begeisterten Menschen kam das Buch auch zu einem Nerd mit dem komischen Namen „kingofmusic“. Das Buch machte es sich auf dem Ebook-Reader gemütlich und harrte der Dinge, die da kommen mögen. Eines Tages kam die Stunde des Buches und der Leser las die ersten Zeilen, Seiten…Doch so recht wurden das Buch und der Leser keine Freunde – zu unübersichtlich war es geschrieben, keine wörtliche Rede…Der Leser klappte das Buch zu und ließ es liegen. Doch mit diesem Schicksal wollte sich das Buch nicht begnügen und bat um eine weitere Chance. Da der König sich in der Zwischenzeit auch Gedanken um das Buch gemacht hatte (er hatte sich eigentlich auf selbiges gefreut), gewährte er dem „Selbstbild mit russischem Klavier“ die (verdiente) zweite Chance. Und siehe da: der König und das Buch wurden nach und nach Freunde. Das Buch erzählte dem König die Geschichte von einem Schriftsteller, der einen abgehalfterten russischen Starpianisten kennenlernt und ihm gebannt und fasziniert bei der Erzählung seiner Lebensgeschichte zuhört. Die Geschichte des Pianisten ist eine faszinierende Reise durch die Welt der Kunst, der Musik, der Literatur – verpackt in eine definitiv nicht leicht zu lesende Art und Weise (ohne wörtliche Rede, kaum Absätze). Der König musste sich also sehr auf die Lektüre seines neuen Freundes konzentrieren. Doch am Ende der Lektüre verneigte sich der König vor dem Buch, dankte ihm für die Beharrlichkeit, mit der es versucht hatte, ihn von sich zu überzeugen und streute die Kunde über die (trotz schwieriger Lesart) poetische und rührende Geschichte in alle Welt – auf dass mehr Menschen einer Geschichte die Chance geben, die zu entdecken sie wahrlich verdient hat. Das Buch aber freute sich über den neuen Freund und unterhält sich jetzt mit seinen Kollegen in der Bibliothek des Königs und hofft, eines Tages erneut „entdeckt“ zu werden. Ende

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Selbstbild mit russischem Klavier

von Wolf Wondratschek

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