Produktbild: Der Mond von Yazahaan
Band 1

Der Mond von Yazahaan Problem 73

Aus der Reihe Der Mond von Yazahaan
6

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

Realm & Rune Verlag

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

19/12/2,4 cm

Gewicht

354 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-26063-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

Realm & Rune Verlag

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

19/12/2,4 cm

Gewicht

354 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-26063-3

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswerter Auftakt

    Ich habe mich schon länger auf das Debüt der Autorin gefreut und es war schön, dann mit dem ersten der beiden Bände beginnen zu können. Man merkt beim Lesen, dass Johanna Brenne schon viel geschrieben hat, etwa zahlreiche Kurzgeschichten, die in Anthologien veröffentlicht wurden. Ihr Stil war mir schon von ihren Kurzgeschichten vertraut und ist flüssig und präzise. In Der Mond von Yazahaan lernen wir die beiden Hauptfiguren Casdan und Neblis kennen, die mir beide sympathisch waren und richtig lebendig für mich wurden im Laufe der Geschichte. Doch auch die Nebenfiguren wie z.B. Fossi und Ira sind mir ans Herz gewachsen und gerade von Ira möchte ich im 2. Band noch mehr lesen. Der Weltenbau von der bisher noch sanften Dystopie der Autorin hat mir auch sehr gefallen, denn er ist einerseits nahe an unserer Welt hier, andererseits weit genug davon entfernt, um spannend zu sein und neugierig zu machen. Ich habe oft beim Lesen gerätselt, was es mit der Welt der Geschichte auf sich hat. Teilweise erinnert sie an unsere vielleicht 60er Jahre, teilweise an die Gegenwart, teilweise an eine mögliche Zukunft nach großen Katastrophen und Kriegen. Was die Hauptfiguren angeht, hat man über Casdan bisher etwas mehr erfahren als über Neblis, daher bin ich gespannt, wie es im 2. Band sein wird. Generell gibt es viele Aspekte, die neugierig auf Band 2 machen. Den Punkt mit dem vergessenen oder verdrängten anderen Kontinent etwa, fand ich toll. Es bleibt auch spannend, ob sich womöglich zwischen zwei Figuren eine Liebesgeschichte entwickeln könnte. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den abschließenden 2. Band.

  • Heidrun

    5/5

    16.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Junger Held in einem starren System

    Ich fand dank des gut zu lesenden Schreibstils schnell in die Geschichte hinein. Die Autorin entwirft ein dystopisches Szenario einer Welt strenger Kontrollen, die ein wenig an die ehemalige DDR erinnert. Entsprechend weiß der junge Casdan auch nicht, wem er trauen kann. Aber eines weiß er umso besser: Er will die Lebensaufgabe seines Großvaters vollenden und den Fehler beheben, der es bisher unmöglich machte, eine Rakete zur Mondkolonie zu schicken. Im Kontakt mit einem offiziell gar nicht existierenden Land eröffnen sich neue Möglichkeiten. Es ist eine spannende Coming-of-Age-Geschichte, in der es darum geht, wie man sich im starren System dennoch selbst treu bleiben kann. Ich bin gespannt, wohin Casdans Weg ihn noch führt, und freue mich auf Band 2.

  • Carmen

    aus Chemnitz

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    SciFi, Agententhriller und mehr

    „Der Mond von Yazahaan - Problem 73“ von Johanna Brenne begleitet den Wissenschaftler Casdan bei einer wichtigen Aufgabe, der der gesamte Staatsapparat untergeordnet ist: den Mond zu erreichen und eine verlorene Kolonie wiederzufinden. Klingt erstmal nach klassischer Sci-Fi, entwickelt sich aber schnell zu einem Buch rund um Hoffnung, Druck, Kontrolle und ziemlich vielen unbequeme Wahrheiten. Dazu trägt auch der Weltenbau bei, der eine Gesellschaft skizziert, die weder laut noch chaotisch ist. Vielmehr sorgt das perfekt organisierte System, in dem jeder seine Stellung und Aufgaben kennt, für das ständige Gefühl, dass etwas gehörig schiefläuft. Das baut sich nach und nach auf und bald ist man mir Casdan zusammen dabei, zu überlegen, welche Folgen seine Arbeit wohl für ihn selbst haben wird. Casdan selbst ist kein klassischer Held, sondern durch und durch Wissenschaftler, der es sich zu Aufgabe gemacht hat, das seit Jahren vorherrschende Problem 73 zu lösen. Er ist schüchtern, naiv und lebt perfekt integriert in der Welt, in der er sozialisiert wurde. Würde nicht eine unerwartete Aufgabe auf ihn warten, würde das wohl auch so weitergehen. Casdan fällt nicht nur heroische Taten auf und stolpert eher in sein persönliches Abenteuer. Dadurch wirkt seine Entwicklung umso glaubhafter. Man ist direkt dabei, wenn in ihm erste Zweifel aufkommen und wie er so manchen Schritt aus Unwissenheit geht, bei dem man kurz die Hände vors Gesicht schlägt und ihn schütteln möchte. Die Handlung selbst mischt Sci-Fi mit etwas Dystopie und ein bisschen Agenten-Feeling. Casdan ist kein James Bond, aber das Gefühl vom Sci-Fi Roman in einen Agenten-Thriller zu rutschen ist definitiv da. Das „Problem 73“, an dem alle scheitern, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Es geht nicht nur um Technik oder Raumfahrt, sondern auch um Wahrheit, Macht und die Frage, wem man eigentlich glauben kann.

  • Bewertung

    aus Warstein

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das große Ziel

    Eine Dystopie, nach der" grossen Katastrophe" haben sich die Länder zu einem Staat zusammengeschlossen.: Yazahaans. Und es gibt quasi nur ein Ziel. Sie wollen eine Rakete bauen und damit einen Kontakt zu ihrer Mondkolonie herstellen. Die Kolonalisten zurückholen, denn seit langer Zeit gibt es keinerlei Kontakt mehr. Und gewisses technisches Wissen ist verlorengegangen. Auch für Casdan, einen jungen Raketenwissenschaftler ist die Lösungs des Problems 73, das einen Start der Rakete verhindert, sein vorrangiges Ziel. Er hat es seinem Grossvater versprochen. Und dann erhält er einen geheimen Auftrag, dee alles ändert und auch seine Sicht auf Alles. Der Schreibstil gefällt mir er ist flüssig und gut verständlich und wird zum einen aus der Sicht Casdans und zum anderen aus der von Neblis einem angehenden Astronauten, der aus einer der sehr angesehenen Familien stammt, erzählt. Beide treffen zufällig aufeinander und schliessen Freundschaft. Casdan ist sehr engagiert brennt quasi für seine Aufgabe während Neblis nicht wirklich weiss was er möchte. Es geht um Träume, Ziele, Intrigen, aber auch Sehnsüchte und der Wunsch nach einem besseren Leben, nach Veränderungen. Und dann gibt es die Dissidenten, die die Regierung stürzen wollen. Die Handlungsorte werden sehr ausführlich beschrieben, man kann sich alles gut vorstellen. Mein Fazit Eine gut geschriebene Dystopie , die ohne technische Inovationen vorkommt. Wo alles sich auf ein Ziel richtet. Man die Menschen aber über vieles im Unklaren lässt. Vielschichtige Protagonisten, gut gestaltete Handlungsorte und eine spannende und einfühlsame Handlung. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung.

  • reziprov

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ei spannender Auftakt

    Inhalt: Casdan arbeitet als Raketentechniker im Raumfahrtzentrum von Yazahaan, einem Superstaat, der nach der großen Katastrophe entstanden ist. Alles Streben in diesem Staat ist einer großen Aufgabe gewidmet: Eine Rakete zum Mond zu senden, um Kontakt mit der verloren gegangenen Mondkolonie aufzunehmen. Doch da ist das Problem 73 an dem alle Ingenieure immer wieder scheitern. Als Casdan mit einer geheimen Missio betraut wird, ist er einerseits begeistert, doch die Gefahren im Hintergrund lassen sich nicht so einfach ausblenden. Meine Meinung: Johanna Brenne hätte wohl kaum einen besseren Zeitpunkt für den Release ihres Buches wählen können, als im Fahrwasser der Artemis-Mission, die die Menschheit seit langer Zeit das erste Mal wieder in die Nähe unseres Mondes gebracht hat. Und wenn man sich das Setting so anschaut, dann kann die Geschichte sowohl in einer Galaxie weit, weit weg stattfinden, aber genau so gut auf einer postapokalyptischen Version der Erde. Casdan ist dabei ein Protagonist, dem man sehr gerne durch die Unwägbarkeiten des Plots folgt. Ist er am Anfang noch ziemlich naiv, weil er nur auf das Problem der Rakete fixiert ist, lernt er schnell dazu und muss sich schließlich sogar dem komplexen Drumherum, genannt Politik stellen. Nach und nach habe ich dabei Yazahaan näher kennengelernt. Ein Land, das in vielerlei Hinsicht Staaten wie Nordkorea, oder aber auch der DDR ähnelt. Solange man im System mitschwimmt, ohne es groß zu hinterfragen, kann das Leben durchaus angenehm sein, doch wehe, man stellt zu viele Fragen, oder etwas in Frage. Management bei Champignon ist dann nicht unüblich. (Die Untergebenen und das Volk im Dunkeln lassen – mit Mist bei Laune halten und wenn sich Köpfe zeigen abschneiden.) Die Autorin zeigt sehr geschickt, was Informationsmanagement bewirken kann, und vergleicht nebenher die Vor- und Nachteile zweier Staatsformen. Letztlich fragt man sich aber als Leser immer wieder, welche Information nun wahr ist und welche Sichtweise objektiver erscheint. Der ganze Plot entwickelt sich dabei schnell zu einer Art Agentengeschichte und dadurch erhöht sich die Spannung kontinuierlich. Dieser erste Teil dient dabei stark dem Aufbau des Szenarios, ohne langweilig zu werden, und ich bin schon sehr gespannt, wie das Unternehmen Mondrakete im zweiten Teil fortgeführt wird.

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