Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Anne ist ein lebensfrohes Mädchen mit Träumen und Hoffnungen für die Zukunft. Und sie liebt Gott von ganzem Herzen. Im Sommer 2009 ändert sich ihr Leben und das ihrer Familie jedoch schlagartig: Anne wird wegen dauerhafter starker Kopfschmerzen ärztlich untersucht und bekommt eine schreckliche Diagnose: Sie hat den aggressivsten Hirntumor, den es gibt. Durchschnittliche Überlebenszeit: weniger als ein Jahr. Es folgt eine Operation, doch danach ist Anne nicht mehr dieselbe. Drei Jahre später erliegt sie ihrer Krankheit. Anhand von Tagebucheinträgen und Briefen berichtet Annes Mutter aus den letzten drei Jahren im Leben ihrer Tochter und davon, wie sie lernte, Gott auch in dieser schweren Situation zu vertrauen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Gott erfüllt nicht immer unsere Wünsche, aber er trägt uns jeden Tag durch die schweren Zeiten hindurch!
Bewertung aus Rahden am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 850543
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Sie ist jung, schön und intelligent. Für ihre Eltern ist sie ein pflegeleichtes Kind, das ihnen keine Probleme bereitet und auf das sie sich immer verlassen können. Das ändert sich auch nicht, als sie in die Pubertät kommt. Sie ist vielseitig begabt und sehr gut in der Schule. In ihrem Elternhaus hört sie zum ersten Mal von Jesus, bekehrt sich und lässt sich taufen. Sie ist aktiv in ihrer Gemeinde und will möglichst vielen Menschen von Jesus erzählen. Und sie hat die Träume eines Teenagers, sie spart für den Führerschein, möchte Abitur machen und studieren gehen. Eine Journalistin zu werden ist ihr großer Traum
Anne Karunaratna, die Tochter einer Deutschen und eines Singhalesen, ist erst siebzehn Jahre alt, als sie die schockierende Diagnose bekommt. Sie leidet unter einem Glioblastom multiforme Grad IV, einem sehr aggressiven und schnell wachsenden Gehirntumor. Es gibt dagegen keine Behandlung und die Ärzte geben Anne nur noch sechs Monate zu leben. Auf die junge Frau und ihre Familie kommt eine schwere Zeit. In vier Wochen wird sie sechs Mal operiert. Danach ist Anne nicht dieselbe. Ihre motorischen Fähigkeiten sind stark eingeschränkt und sie kann nicht mehr sprechen. Sie leidet unter einer Amnesie. Nach vielen Wochen des Krankenhausaufenthalts und der Reha wird Anne nach Hause entlassen und muss alles wieder erlernen, was ihr auch sehr gut gelingt. Die Chemotherapie beginnt. Doch obwohl es Anne sehr gut geht, zeigen sich erste Schatten. Die Tumorreste wachsen weiter, es bilden sich Metastasen und Zysten. Trotz der schlechten Prognose bleibt Anne positiv, weder trauert sie ihren verlorenen Fähigkeiten nach, noch grämt sie sich wegen der schlechten Zukunftsaussichten, sondern ist für jeden Tag unendlich dankbar. Sie freut sich auf den Himmel und auf die Begegnung mit Jesus wie ein Kind sich auf Weihnachten freut. Drei Jahre später im Alter von nur 20 Jahren stirbt Anne, still, ruhig und fast ohne Schmerzen. Zurückbleiben viele unbeantwortete Fragen. Warum Anne? Warum ließ Gott es zu? Warum musste sie sterben? Warum geschah kein Wunder, obwohl so viele Christen weltweit für sie beteten? Viele Fragen bleiben unbeantwortet, doch auf einige können ihre Eltern und Geschwister eine Antwort geben.
In einem Brief schrieb Ilse Karunaratna, die Mutter von Anne,: Ich bin sicher, dass die Kraft dazu nicht unserer Charakterstärke entspringt, sondern unserer persönlichen Beziehung zu Gott. Wir erleben buchstäblich, dass Gott uns jeden Tag die Kraft gibt, die wir brauchen. (S. 59 60)
Nihal Karunaratna, der Vater von Anne, schrieb in dem Gemeindebrief-Artikel: In dieser Zeit habe ich gelernt, mit dem himmlischen Vater ehrlich zu reden, ähnlich wie die Psalmisten zu Gott gesprochen haben. (S. 102)
Annes ältere Schwester Mona schrieb an ihre Bekannte: Es ist kaum zu glauben: Anne konnte nach ihrer Reha sprechen, laufen (womit keiner gerechnet hatte) und wieder weitgehend am Leben teilhaben. DAS WAR MEIN WUNDER!!! Natürlich habe ich mir gewünscht, dass sie nicht stirbt, sondern geheilt wird, aber MEIN WUNDER war schon geschehen. (S. 244-245)
Dieses Buch hat mich berührt wie wenige vorher. Aus einer Mappe über Anne, die aus Tagebucheintragungen, Briefen und Mails bestand, ist ein sehr persönliches, authentisches und ehrliches Zeugnis des christlichen Glaubens entstanden. Ein sehr trauriges Buch und dennoch voller Hoffnung. Im Innenteil finden sich liebevoll gestaltete Fotos von Anne, die die letzten drei Jahre ihres Lebens zeigen.
Abschließen möchte ich mit Annes Worten: Bitte seid nicht so traurig. Ich habe euch sehr lieb und möchte, dass ihr glücklich seid, indem ihr an Gott festhaltet
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