Soziale Marktwirtschaft: Makroökonomische Psychologie des Wirtschaftswunders Währungsreform, Marshallplan, und die kollektive industrielle Wiederauferstehung in der frühen Bundesrepublik, 1948–1960
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- Deutsch ausgewählt
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
05.04.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
29,7/21/0,7 cm
Gewicht
369 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-38586-7
Dieses Wunder war jedoch keine Magie, sondern das Resultat einer drastischen, fast schockartigen makroökonomischen Operation. Am 20. Juni 1948 entwertete die Währungsreform schlagartig alle alten Ersparnisse, füllte aber über Nacht die leeren Schaufenster mit dringend benötigten Gütern. Parallel dazu hob der Wirtschaftsminister Ludwig Erhard eigenmächtig die Preisbindungen auf. Diese radikale Rückkehr zu den Gesetzen von Angebot und Nachfrage entfesselte eine immense kollektive Arbeitswut und katapultierte die stagnierende Industrie nach vorn.
Dieses Sachbuch analysiert die harte finanzielle Architektur der Nachkriegsjahre. Sie studieren die psychologischen Effekte harter Währungen, die reale infrastrukturelle Hilfe durch den amerikanischen Marshallplan und den delikaten Balanceakt zwischen freiem Kapitalismus und sozialem Netz.
Begreifen Sie die Mechanik des Wohlstands. Erkennen Sie, wie brutale währungspolitische Schnitte und entfesselte Märkte ein ruiniertes Land wieder an die Weltspitze katapultierten.
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