Produktbild: Staatsfeindliche Biographien?
Band 17 Vorbesteller

Staatsfeindliche Biographien? Politische Verfolgungserfahrungen und mediale Öffentlichkeiten im deutsch-deutschen Kontext

58,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

573

Maße (L/B/H)

23/15/3,3 cm

Gewicht

922 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52291-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

573

Maße (L/B/H)

23/15/3,3 cm

Gewicht

922 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52291-3

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Produktbild: Staatsfeindliche Biographien?
  • InhaltVorwort1. Einleitung1.1 Politische Situation und Strafverfolgungen in Deutschland nach 19451.2 Mediale Öffentlichkeiten2. Theoretischer und methodologischer Ansatz der Studie2.1 Konzeptionelle Überlegungen2.1.1 Zum Konzept der politischen Kultur2.1.2 Triangulierende Forschungsmethodologie2.2 Empirische Basis und methodische Herangehensweise2.2.1 Triangulierende Biographieforschung2.2.2 Zur Datenbasis der Untersuchung3. Biographische Verarbeitungsformen der politischen Strafverfolgung in Ostdeutschland3.1 Politisches Engagement im Zeichen des AntikommunismusPeter Nebel: „…bis dahin war ich ein Gegner der DDR, danach hab ich sie gehasst“ (17/43)3.1.1 Zur Struktur der Selbstpräsentation Peter Nebels3.1.2 Politische Sozialisation3.1.3 Nachkriegszeit: Begegnungen mit den Besatzungsmächten3.1.4 Politisches Engagement3.1.5 Inhaftierung, Haftzeit und politisches Engagement nach der Entlassung3.1.6 Biographische Be- und Verarbeitungsformen der politischen Inhaftierung3.1.7 Politisches Engagement im Zeichen des Antikommunismus: fallübergreifende KonturierungenAnton Malente: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“3.1.8 Zusammenfassung: Politisches Engagement im Zeichen des Antikommunismus3.2 Wider das VergessenEberhard Brandt: „Wir sind keine Täter, wir sind genauso Opfer wie die andern“ (20/28-29)3.2.1 Selbstpräsentation Eberhard Brandts3.2.2 Politische und biographische Umbrüche3.2.3 Internierung3.2.4 Fremdheit nach Entlassung und Inhaftierung3.2.5 Flucht und Neuanfang im Westen3.2.6 Erinnerung lebendig halten: Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung3.2.7 Biographische Be- und Verarbeitungsformen der Internierung und Inhaftierung: Wider das Vergessen3.2.8 Wider das Vergessen: fallübergreifende Konturierungen: Ilse Leidinger, Margarethe von Thalen, Hannelore Appelt3.3 Öffentliche Anpassung – NormalisierungHeinz Oswald: „… »Sie sind verhaftet wegen Staatsverbrechen, nu halten Sie endlich die Schnauze«, so das hab ich mir zu eigen jemacht, hab künftig die Schnauze jehalten“ (5/33)3.3.1 Kontaktaufnahme mit Heinz Oswald3.3.2 Zur Selbstpräsentation Heinz Oswalds im Interview3.3.3 Das Leben nach der Haftentlassung3.3.4 Das Leben vor der Haftentlassung3.3.5 Erzählung über die Verhaftung 1956 und autobiographische Dokumentation3.3.6 Die Verhaftung im Spiegel von Akten und medialer Berichterstattung3.3.7 Biographische Be- und Verarbeitungsformen der Inhaftierung: Öffentliche Anpassung/Normalisierung3.3.8 Öffentliche Anpassung/Normalisierung: fallübergreifende KonturierungenGünter Meisner: „Ich habe mich äh immer versucht nicht wahr hier, anzupassen nicht wahr“ (44/33)3.3.9 Der Untertypus: Bemühen um NormalisierungHans Westermann: „Wie kann nur so=n=so=n=so=n Gutachter so so=n Scheißdreck schreiben (…) die psychischen Schäden hätten damit [mit der Inhaftierung, M.S.] überhaupt nichts zu tun“ (51/44-47)3.4 Christlich-soziale Reformwillige3.4.1 Berufsbiographisches, kirchenpolitisches EngagementStefan Freymuth: „Meine Motivation (….) Jura zu studieren äh war die, dass ich dann natürlich versucht hätte politisch tätig zu werden, so hab ich nur Kirchenpolitik betreiben können“ (6/46-7/2)3.4.2 Im religionspädagogischen Dienst der KircheGreta Sänger: „Der Kirchenrat wusste oft einen Tipp dem Verbot die Spitze zu nehmen“3.4.3 Tradition, Familie und generationsspezifisches ErlebenFranziska Runge: „Wir kamen aus einer Tradition in der Jungen Gemeinde dass wir wussten wir können also für unsere Überzeugungen, für unseren Glauben, für unser politisches Bekenntnis auch inhaftiert werden“ (2/3-6)3.5 Verharmlosung der Sanktionierung/InhaftierungGustav Weissflog: „Also in meinem Leben trifft vieles zusammen, was möglicherweise bei anderen nicht so kompliziert ist“ (52/29)3.5.1 Sport, Politik und Krieg3.5.2 Politische Karriere nach 19453.5.3 Thematische und temporale Tendenzen der Selbstpräsentation und Historisierung als biographische Strategie3.5.4 Fallübergreifende Konturierungen: Verharmlosung der Sanktionierung bzw. InhaftierungWaldemar Sandow: „Dieser Knast, de:r (2) wa:r, natürlich ein Unglück, aber irgendwie zwei Seiten einer Medaille ooch n Glücksfall ja“ (12/27-29)4. Biographische Verarbeitungsformen der politischen Strafverfolgung in Westdeutschland4.1 Politisches Engagement gegen NS-KontinuitätenMarkus Hulsberg: „Ich fühlte mich als Bürger der Bundesrepublik, bin ja hier (…) auch geboren, und mir schwebte immer vor dass ich hier, politisch arbeite“ (26/31)4.1.1 Kontaktaufnahme und Struktur der Selbstpräsentation4.1.2 Vom Katholiken zum Kommunisten4.1.3 Politisches Wirken in der Bundesrepublik bis zur Verhaftung4.1.4 Politisches Wirken zwischen Untersuchungshaft, Verurteilung und Illegalität4.1.5 Biographisches Verarbeitungsmuster der politischen Strafverfolgung: Politisches Engagement gegen NS-Kontinuitäten4.1.6 Fallübergreifende Konturierungen: Wilfried Rabe, Werner SchnellWilfried Rabe: „Ich hab also die ganze Zeit über die Sie berichten wollen, den Antikommunismus auch am eigenen Leibe erfahren“ (3/5)4.2 Familiengedenken an Leiderfahrungen und Verfolgung im NSMartha Kleefeld: „Und jetzt bist du auch schon hier und aus den selben wieder politischen Gründen wie damals“ (12/36)4.2.1 Aufwachsen in antifaschistischer Familientradition und Nationalsozialismus4.2.2 Politisches Engagement und Widerstand als familiales Erbe4.2.3 Biographisches Verarbeitungsmuster der politischen Strafverfolgung: Familiengedenken an Leiderfahrungen und Verfolgung im NS4.2.4 Fallübergreifende Konturierungen: biographische Aneignung einer familialen TraditionPaul Winkler: „Ich [kam] nach Hause, und in meinem Elternhaus, fand sofort schon wieder Politik statt“ (2/40)4.3 Engagement ohne StigmaKurt Nowak: „Meine SS-Vergangenheit hat se gar nich interessiert, aber (…) meine KPD-Vergangenheit die wurde mir immer wieder vorgehalten“ (16/7)4.3.1 Selbstpräsentation4.3.2 Familienhintergrund und politische Sozialisation im Nationalsozialismus4.3.3 Erfahrungen mit Krieg und NS-Verbrechen4.3.4 Ankunft zu Hause und Etablierung einer Schweigepraxis4.3.5 Politische Umorientierung und Inhaftierung4.3.6 Rasche Überwindung einer Identitätskrise4.3.7 Biographisches Verarbeitungsmuster der politischen Strafverfolgung: Engagement ohne Stigma4.3.8 Fallübergreifende KonturierungenHorst Gruber: „…obgleich ich begann, diesen Irrtum zu spüren, verdrängte ich ihn“5. Zur Macht der Anerkennung5.1 Anerkennungs- und Missachtungsprozesse5.1.1 Kollektive Wertegemeinschaften und familiale Traditionen5.1.2 Mediale, räumliche und gedenkpolitische Öffentlichkeiten und juristische Aufarbeitung5.2 Fazit: Die Figuration der Geachteten und der Geächteten im Wandel5.2.1 Nationalsozialismus5.2.2 Zwischen Zusammenbruch und Neuanfang nach 19455.2.3 Deutsche Zweistaatlichkeit5.2.4 Nach Mauerfall und deutscher Einigung5.3 SchlussfolgerungenLiteraturTranskriptionszeichenAbkürzungen