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Heinz Strunk in Afrika

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2011

Verlag

Rowohlt Polaris

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,4 cm

Gewicht

328 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004379313

Beschreibung

Rezension

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.02.11
Heinz Stunk ist ein literarischer Komödiant. Mit seinen bisherigen Büchern hat er eine große Leserschaft zum schmunzeln gebracht. Sein neues Buch ist dagegen ein Totalausfall. Der Autor schreibt über die Reise mit seinem Kumpel, diesen zieht es nach Kenia. Große Sympathieträger sind beide nicht, im Gegenteil, Herr Strunk, mit zahllosen Fehlern befrachtet, zieht über andere Menschen her wie ein Tornado. Hier fehlt die nötige Reife und zum lachen ist das schon gar nicht. Das Buch ist so lustig, wie ein einzelnes Staubkorn in der Wüste zu beobachten. Das einzig anspruchsvolle in diesem Buch ist, wenn Strunk Bestsellerautor Ian McEwan zitiert. Herr Strunk war aber so gescheit, gleich selbst ins Buch zu schreiben, was von demselbigen zu halten ist: ?Herr Strunk, das war sehr, sehr schlecht. Sie sind nichts weiter als ein elender Hobbyautor, aus Ersatzteilen in den Werkstätten von Kleinmeistern gefertigt. Schämen sollten Sie sich!? Genau.

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2011

Verlag

Rowohlt Polaris

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,4 cm

Gewicht

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EAN

2710004379313

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  • Bewertung

    2/5

    23.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Hamburger und ein Wiener in Mombasa

    In „In Afrika“ erzählt Heinz Strunk, der Autor von einem Urlaub in Kenia mit seinem Freund C. (hierbei soll es sich wohl um Christoph Grissemann, einen österreichischen Kabarettist und Moderator handeln). Seit Jahren verbringen die beiden zur Weihnachtszeit einen gemeinsamen Urlaub. Urlaubsziel ist egal, Hauptsache es gibt Meer, Sonne, eine gepflegte Hotelanlage und ein Casino in der Nähe. Die beiden sind weder an tollen Erlebnissen, Sehenswürdigkeiten oder Urlaubsbekanntschaften interessiert, wichtig ist vor allem, nicht krank zu werden, nicht zuzunehmen und viel Ruhe. Also geht es dieses Mal, im Dezember 2007, nach Mombasa. Über Kenia selbst erfährt man wenig – und bei dem Wenigen handelt es sich um allgemeine Plattitüden und Klischees. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil spielt sich in der Hotelanlage ab mit der immer gleichen täglichen Routine: man trifft sich um Punkt 9 Uhr zum Frühstück, dann geht es an den Pool zum Lesen oder Schlafen, Mittagessen, wieder Pool, Abendessen, Unterhaltungsprogramm in der Anlage. Im zweiten Teil geht es dann tatsächlich auch mal in die Stadt nach Mombasa, um ins Casino zu gehen und Frauen zu treffen, mit denen sie Zeit in Bars und Discos verbringen. Die Damen werden natürlich dafür bezahlt. Heinz Strunk kann natürlich mit Sprache umgehen, aber mit seinem Humor kann ich leider überhaupt nichts anfangen. Für mich waren die 268 Seiten dieses Werkes nichts als eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen, Plattheiten und Klischees. Da werden die anderen Gäste des Hotels durch den Kakao gezogen, Kenia und die Kenianer kommen auch nicht besser weg - nichts als Klischees und Vorurteile. Dem Buch kann man höchstens etwas abgewinnen, wenn man es als Persiflage des deutschen „Normalo“ - Pauschalurlaubers sieht: irgendwo hinreisen ohne die geringste Ahnung bzw. das geringste Interesse an Land und Leuten, Hauptsache schönes Wetter, Schnitzel und Bier. Aber muss man darüber tatsächlich ein Buch schreiben? Wie gesagt, ich konnte mit dem Buch überhaupt nichts anfangen, der Humor ist nicht meiner, ich konnte nicht mal schmunzeln, es hat mich nur genervt. Und wenn es nicht so schnell zu lesen gewesen wäre, hätte ich es sicher abgebrochen. Gekauft hätte ich mir das Buch ohnehin nicht, habe es in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden. Und nun überlege ich ernsthaft, ob es wieder dorthin zurückwandert oder ob ich es nicht doch lieber gleich in die Papiertonne entsorge. Naja, Strunk-Fans wird es wohl gefallen, also doch Bücherschrank, Hauptsache ich habe es nicht im Haus!

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Florian Wieseler

    Florian Wieseler

    Thalia Leverkusen

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    5/5

    31.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Erholung vom Urlaub

    Reisen ist das neue Statussymbol von heute, möglichst weit weg und am besten eine Kreuzfahrt buchen. All das Paradoxe und eigentlich manchmal Unangenehme, das wir beim Reisen auf uns nehmen, bringt niemand so unterhaltsam auf Papier wie Heinz Strunk.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.03.2011

    eBook (ePUB)

    Kurzweilig witzig

    Wie immer jagt auch im neuen Buch von Heinz Strunk ein Scherz den nächsten, der Leser schmunzelt sich quer durch das Buch. Dieses Mal unterwegs in Afrika erwartet uns weniger ein Reisebericht als eine Spaß-Reise mehr oder minder aufregender Art. Bissige Seitenhiebe sowie (selbst)ironische Beobachtungen machen "In Afrika" mehr als lesenswert. Prädikat: gelungen.

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