Produktbild: Schutzlos digital
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Schutzlos digital Für eine sichere Kindheit in Zeiten von Social Media, KI, Games und Digitalisierungsdruck | Warum ein Social-Media-Verbot nur der Anfang ist

1

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2601 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426569443

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2601 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426569443

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  • Dani12143

    aus Oldenburg

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wie können Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digitalen Welt geschützt werden

    Mit Schutzlos digital widmet sich Jeannette Deckers einem hochaktuellen Thema: Wie können Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digitalen Welt geschützt werden, ohne ihnen gleichzeitig den Zugang zu wichtigen Entwicklungen und Kompetenzen zu verwehren? Smartphones, soziale Netzwerke, Künstliche Intelligenz und Computerspiele sind längst fester Bestandteil des Alltags vieler Kinder und Jugendlicher. Für Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte entstehen dadurch jedoch ganz neue Herausforderungen. Diskussionen über Bildschirmzeiten, das erste eigene Smartphone oder die Nutzung sozialer Medien gehören in vielen Familien mittlerweile zum Alltag. Hinzu kommen Probleme wie Cybermobbing, problematischer Medienkonsum und der enorme soziale Druck, ständig erreichbar und online präsent zu sein. Jeannette Deckers betrachtet diese Entwicklung sehr kritisch. Als Mutter und Gymnasiallehrerin erlebt sie nach eigener Darstellung täglich, welche Auswirkungen digitale Medien auf Kinder und Jugendliche haben können. Sie setzt sich deshalb für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ein und vertritt die Auffassung, dass Kinder vor Inhalten und Erfahrungen geschützt werden müssen, die sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes noch nicht angemessen verarbeiten können. Interessant ist dabei, dass das Buch offenbar nicht bei der einfachen Forderung nach einem Verbot stehen bleibt. Vielmehr geht es um die grundsätzliche Frage, welche Verantwortung Erwachsene, Schulen, Politik und Gesellschaft tragen. Denn Kinder können nicht allein dafür verantwortlich gemacht werden, mit Plattformen und Technologien vernünftig umzugehen, die gezielt darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden. Das Buch beschäftigt sich außerdem mit möglichen Zusammenhängen zwischen unreguliertem Medienkonsum und Lernproblemen, Einsamkeit oder zunehmender Gewaltbereitschaft. Gleichzeitig soll es Eltern dabei unterstützen, Entscheidungen im Familienalltag sicherer zu treffen. Besonders schwierig dürfte für viele Familien die Frage sein, wann ein Kind sein erstes Smartphone bekommen sollte. Wenn nahezu alle Freunde bereits eines besitzen, entsteht schnell der Eindruck, das eigene Kind würde ohne Smartphone ausgeschlossen. Diesem gesellschaftlichen Druck standzuhalten, ist vermutlich alles andere als einfach. Auch die Digitalisierung von Schulen und Bildung wird kritisch hinterfragt. Digitalisierung wird häufig automatisch mit Fortschritt gleichgesetzt. Dabei ist es wichtig, genauer hinzusehen und zu fragen, wann digitale Medien Lernen tatsächlich unterstützen und wann sie möglicherweise sogar hinderlich sein können. Besonders wertvoll erscheint mir der Gedanke, dass Medienerziehung nicht bedeuten kann, Kinder möglichst früh einfach mit allem vertraut zu machen. Medienkompetenz braucht Begleitung, Regeln und altersgerechte Grenzen. Schutz und Bildung müssen dabei nicht im Widerspruch zueinanderstehen. Schutzlos digital verspricht deshalb ein interessantes Sachbuch für Eltern, Lehrkräfte und alle Menschen zu sein, die beruflich oder privat mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Dabei dürfte es sicherlich auch Aussagen enthalten, über die sich diskutieren lässt. Gerade das macht das Thema jedoch wichtig: Wir müssen uns damit auseinandersetzen, welche digitale Kindheit wir Kindern ermöglichen möchten und welche Grenzen notwendig sind. Denn bei allen Chancen, die digitale Medien zweifellos bieten, sollte eines nicht vergessen werden: Kinder benötigen Zeit für echte Begegnungen, Bewegung, Kreativität, Langeweile, Freundschaften und Erfahrungen in der realen Welt. Technik sollte ihr Leben ergänzen – und nicht bestimmen. Schutzlos digital regt damit dazu an, den eigenen Umgang mit Smartphones, Social Media, KI und Digitalisierung kritisch zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Ein aktuelles und sicherlich diskussionsreiches Buch über eine Frage, die uns alle betrifft: Wie schaffen wir es, Kinder auf die digitale Zukunft vorzubereiten und sie gleichzeitig in ihrer Entwicklung bestmöglich zu schützen? Rezension von: Die Magie der Bücher

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