Produktbild: Das Jahr des Feuer-Affen
Band 2

Das Jahr des Feuer-Affen Weird Girl Romance

Aus der Reihe Feuermann & Venusfrau
4

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

420 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-61602-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

420 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-61602-2

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • Bewertung

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Affaire mit der Liebe kollidiert

    Liane Louck ist Anfang vierzig, als ihr Ehemann ihre Ehe als offene Beziehung definiert und ihr empfiehlt, sich doch einen Liebhaber zu suchen. Im Internet lernt sie als Leeloo „Gecko“ kennen, einen deutschen Ingenieur mit Arbeitsplatz in Thailand. So ist ihre Beziehung zunächst auf Chatten beschränkt, das aber immer mehr erotische Formen annimmt. Als Gecko für einen Kurztrip nach Deutschland kommt, lernen sie sich persönlich kennen und merken, dass die körperliche Komponente auch im realen Leben für sie sehr reizvoll und befriedigend ist. Leeloo, die seit Jahren mit ihrem Mann nicht mehr geschlafen hat, merkt, wie sehr sie das vermisst und genießt die Treffen mit Gecko, auch bei späteren Besuchen in Thailand. Doch eines Tages werden seine Nachrichten seltsam… Die Autorin Liane Louck hat mit ihrer Figur Leeloo eine sympathische Frau geschaffen. Sie verzweifelt nicht in ihrer Ehe und nimmt ihr Glück selbst in die Hand. Esoterisch angehaucht lässt sie sich auch vom Universum leiten und merkt dabei, dass manche Lösungen nicht dem persönlichen Wunsch entsprechen müssen, also Augen auf bei den Wünschen, die man ins Universum gibt. Die Story ist mit Humor und Spice geschrieben und sehr unterhaltsam. Als Nebeneffekt lernt man auch noch einiges über Bangkok und Thailand kennen, was für mich auch interessant war. Das Buch hat zwar einen Vorgängerband, wenn man diesen aber nicht kennt, kommt man trotzdem dank der Einleitung sehr gut in die Story. Das Buch selbst und der Cliffhanger am Ende werden mich aber auf alle Fälle dazu verleiten, den Folgeband zu lesen!

  • Bewertung

    4/5

    11.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Eine bereichernde Komplikation“ – Fernbeziehung mit Hindernissen.

    Liane Loucks „Das Jahr des Feuer-Affen“, der zweite Band der Reihe "Feuermann & Venusfrau", beginnt mit einer Szene, die ebenso ungewöhnlich wie bezeichnend ist: Eine Frau Mitte vierzig steht an einem Dezembermorgen auf einem Schotterparkplatz am Münchner Flughafen, um einen Mann zu treffen, den sie bislang nur aus dem Internet kennt. Was folgt, ist keine romantische Komödie im herkömmlichen Sinne, sondern die schonungslos offene Bestandsaufnahme einer Affäre, die sich zwischen Chatfenstern, Flugreisen und den unauflösbaren Widersprüchen zweier Lebensentwürfe entfaltet. Literaturkritikerin Sigrid Löffler hat einmal bemerkt, dass gute Literatur dort entsteht, wo das Private politisch und das Politische privat wird. Nun ist „Das Jahr des Feuer-Affen“ kein politischer Roman, doch er verhandelt ein Thema, das durchaus gesellschaftliche Relevanz besitzt: die offene Ehe, das Älterwerden, die Frage, ob Liebe an Exklusivität gebunden sein muss. Louck erzählt davon ohne missionarischen Eifer, aber mit einer bemerkenswerten Ehrlichkeit. Ihre Protagonistin zweifelt, hadert, genießt und leidet – und gerade in dieser Ambivalenz liegt die Stärke des Buches. Formal bedient sich die Autorin eines Mittels, das in der Gegenwartsliteratur zunehmend Verwendung findet, hier aber konsequent durchgehalten wird: Ein erheblicher Teil der Handlung spielt sich in Messenger-Dialogen ab. Das könnte ermüdend wirken, doch Louck versteht es, die Chat-Passagen rhythmisch zu variieren und immer wieder durch erzählerische Passagen aufzulockern. Der Stil ist locker, selbstironisch, mitunter schnoddrig, aber nie beliebig. Man merkt, dass hier jemand schreibt, die ihr Metier beherrscht. Besonders gelungen ist die atmosphärische Schilderung Bangkoks – die Hitze, der Verkehr, die Gerüche, die Höflichkeit der Menschen –, die dem Roman eine sinnliche Dimension verleiht, die über das rein Beziehungsgeschichtliche hinausgeht. Auch die Nebenfiguren, allen voran die Freundinnen und der Ehemann, sind lebendig gezeichnet, auch wenn sie bisweilen etwas blass bleiben. Was den Roman jedoch daran hindert, große Literatur zu sein, ist seine bisweilen überbordende Länge und die Neigung, emotionale Muster zu wiederholen. Die ständigen Nähe-Distanz-Schleifen zwischen den Protagonisten, so realistisch sie sein mögen, nutzen sich ab. Zudem bleibt die männliche Hauptfigur über weite Strecken hinweg eigentümlich konturlos – man versteht seine Motive, aber man fühlt sie nicht. Hier hätte eine straffere Erzählweise gutgetan. Dennoch: Ich wurde gut unterhalten, ja mehr noch, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, so flüssig und eingängig ist der Schreibstil. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Szene am Strand der thailändischen Insel, in der das Meer bei jedem Wellenschlag blau zu leuchten beginnt – ein Bild von großer sinnlicher Kraft, das den Roman für einen Moment in die Sphäre des Magischen hebt. Dass man sich eine Verfilmung dieses Stoffes gut vorstellen kann, liegt auf der Hand: als kurzweilige Serie, die mit Chat-Einblendungen spielt und zwischen München und Bangkok pendelt. Die Vorlage bietet genügend Stoff für mehrere Folgen. Von mir gibt es vier von fünf Sternen. Den Abzug in der Bepunktung gibt es, weil die Handlung an einigen Stellen gestrafft werden könnte und die männliche Figur mehr Tiefe verdient hätte. Ich habe mit der Entscheidung lange gehadert. Ein halber Stern zusätzlich wäre angemessen gewesen für die sprachliche Leichtigkeit und die unbestreitbare Unterhaltsamkeit dieses Romans – doch fünf Sterne wären mir zu viel des Lobes für ein Buch, das seine besten Momente nicht über die gesamte Strecke durchhält. Trotzdem freue ich mich auf Band 3 - "Cheat Stray Love: Weird Girl Romance (Feuermann & Venusfrau 3)".

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    07.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die virtuelle Liebe auf die Realität trifft

    In „Das Jahr des Feuer-Affen“ von Liane Louck geht die Geschichte von Leeloo und Gekko weiter. Was zwischen den beiden zunächst vor allem virtuell funktioniert, muss sich nun zunehmend im echten Leben behaupten – mit ziemlich viel Gefühl, Unsicherheit und Chaos. An den Schreibstil musste ich mich anfangs etwas gewöhnen. Die Mischung aus Erzähltext, Chatverläufen, Denglisch und teilweise herrlich teenagermäßigen Formulierungen war zunächst ungewohnt, hat mir dann aber richtig gut gefallen. Gerade dieser Wechsel macht die Geschichte sehr lebendig und oft auch wirklich lustig. Besonders mochte ich die Dynamik zwischen Leeloo und Gekko. Beide können schriftlich erstaunlich offen sein, tun sich aber schwer, Dinge im direkten Gespräch auszusprechen. Das führt immer wieder zu Situationen, bei denen ich am liebsten gerufen hätte: „Nun redet doch einfach miteinander!“ Leeloo fand ich dabei sehr menschlich. Manche ihrer Reaktionen wirkten auf mich kindisch oder sogar etwas manipulativ – und gleichzeitig musste ich mir eingestehen, dass ich an ihrer Stelle vermutlich ganz ähnlich reagiert hätte. Genau das hat sie für mich greifbar gemacht. Auch Gekko bleibt spannend, weil er mal sehr nah und zugewandt wirkt und sich dann wieder zurückzieht. Besonders die Kapitel aus seiner Perspektive mochte ich sehr. Zwischendurch dreht sich die Geschichte für meinen Geschmack etwas im Kreis, bekommt aber rechtzeitig wieder neuen Schwung. Insgesamt ist „Das Jahr des Feuer-Affen“ eine humorvolle, ungewöhnliche und sehr menschliche Geschichte über Liebe, Sehnsucht, Erwartungen und die Frage, was von einer virtuellen Verbindung übrig bleibt, wenn sie auf die Realität trifft.

  • Ramona

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Geschichte - für mich ein schwieriger Schreibstil

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit diesem Buch nicht ganz warm geworden bin. Der Schreibstil ist ziemlich eigen und hat mir den Einstieg nicht gerade leicht gemacht. Auch nach einigen Kapiteln konnte ich mich nicht wirklich daran gewöhnen und musste mich teilweise ziemlich durch die Seiten arbeiten. Das ist natürlich sehr subjektiv, aber für mich hat es den Lesefluss deutlich gebremst. Auch die Kommunikation zwischen den Figuren war für mich ein schwieriger Punkt. Gerade bei den beiden Hauptfiguren hatte ich oft das Gefühl, dass sie zwar miteinander reden, aber trotzdem nicht wirklich das sagen, was sie eigentlich denken oder fühlen. Dadurch entstanden für mich weniger spannende Missverständnisse als vielmehr Situationen, bei denen ich mir irgendwann einfach gewünscht habe: Redet doch bitte einmal vernünftig miteinander. Trotzdem gab es auch Dinge, die mir gefallen haben. Die Grundidee fand ich interessant und die Beziehung der beiden hatte durchaus ihre süßen Momente. Gerade die Gefühle auf Leeloos Seite konnte ich gut nachvollziehen. Auch Gekko fand ich als Figur interessant, gerade weil er für mich lange schwer einzuschätzen war. Ich wollte tatsächlich wissen, was hinter seiner Art steckt und wohin sich das Ganze entwickelt. Leider hat mich die Geschichte insgesamt trotzdem nicht so richtig gepackt. Manche Entwicklungen waren für mich eher anstrengend als mitreißend und ich hätte mir bei den Figuren und ihrer Beziehung an einigen Stellen mehr Tiefe und vor allem mehr Klarheit gewünscht. Gleichzeitig glaube ich, dass hier einfach unterschiedliche Geschmäcker eine große Rolle spielen – die besondere Sprache und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, werden sicherlich genau das sein, was andere Leser mögen.

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Bewertungen (4)

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