ADHS in der Perinatalzeit. Spezifische Anforderungen an die Hebammenbetreuung
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- Deutsch ausgewählt
52,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.02.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
200
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,5 cm
Gewicht
298 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17714-3
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Medizin - Sonstiges, Note: 1,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in der Perinatalzeit stellt eine bislang wenig beachtete Herausforderung in der Hebammenarbeit dar. Neben psychosozialen Belastungen bestehen erhöhte Risiken, etwa für postpartale Depressionen oder Angststörungen. Zugleich fehlen direkte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Hebammenbegleitung betroffener Frauen. Ziel dieser Arbeit ist es, Grundlagen für eine professionelle und diversitätssensible Hebammenbetreuung von Frauen mit ADHS in der Perinatalzeit zu schaffen. Dabei wurde ein methodischer Bogen geschlagen. Ausgehend von Konzepten und Fortbildungsinhalten zur psychosozialen Begleitung vulnerabler Frauen wurden diese systematisch analysiert, um daraus handlungsleitende Prinzipien abzuleiten, die auf die spezifische Begleitung von Frauen mit ADHS in der Perinatalzeit übertragbar sind. Hierfür wurde ein Critically Appraised Topic (CAT) durchgeführt das eine systematische deutschsprachige Literaturrecherche umfasst. Die Ergebnisse wurden theoriegeleitet anhand des professionellen Handelns nach Oevermann und des Neurodiversitätsansatzes eingeordnet und im Transferteil der Arbeit gezielt auf die Bedarfe von Frauen mit ADHS übertragen. Die Analyse zeigt, dass sich Fortbildungen für Hebammen zur psychosozialen Begleitung vulnerabler Frauen insbesondere mit Themen wie Ressourcenorientierung, Gesprächsführung, Ermutigung und professioneller Selbstverortung befassen. Zudem werden in der Praxis psychosoziale Konzepte umgesetzt, die handlungsleitende Prinzipien wie vertrauensvolle Beziehungsgestaltung, strukturierte psychosoziale Einschätzung und Partizipation erkennen lassen. Diese Prinzipien können - unter Berücksichtigung des theoretischen Bezugsrahmens - als Grundlage für eine differenzierte, diversitätssensible und ressourcenorientierte Hebammenbegleitung von Frauen mit ADHS in der Perinatalzeit dienen. Die Arbeit verdeutlicht die Notwendigkeit, das Thema ADHS in der Hebammenbildung stärker zu verankern, um eine bedürfnisorientierte psychosoziale Begleitung von Frauen mit ADHS in der Perinatalzeit zu ermöglichen. Hierzu werden Impulse für die Entwicklung entsprechender Fortbildungsinhalte skizziert.
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