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Produktbild: Der letzte Schrei
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Der letzte Schrei

54

9,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3,1 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Hatze'aka haachrona

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

2710004395368

Beschreibung

Rezension

»Sein Ermittler Oded Chefer gilt inzwischen nicht mehr als schrille Ausnahmeerscheinung, sondern spätestens seit diesem Roman als ein neuer Charakter der israelischen Gegenwartsliteratur.« Carsten Hueck, SWR 2 lesenswert, 14.08.2022 ("SWR 2 lesenswert Magazin")
»Wenn Sie schon zu viele Krimis gelesen haben, lesen Sie trotzdem «Der letzte Schrei». Dieses Buch ist ein Genre-Chamäleon. Witzig, divers und mit der richtigen Portion Lokalkolorit debütiert der israelische Autor Yonatan Sagiv auf Deutsch.« Nora Zukker, Basler Zeitung & Tages-Anzeiger, 15. Juli 2022 ("Basler Zeitung")
»Sagivs erfolgreicher Kriminalroman um den schwulen Detektiv Oded Hefer porträtiert die zeitgenössische israelische Kultur als ein pluralistisches und glamouröses Fest.« queer.de, 13.07.2022 ("queer.de")
»Ein spannender queerer Krimi, der mit den klassischen Codes des Genres spielt.« »Dieser Krimi ist anders. Die Story wird aus einer queeren Perspektive erzählt und revolutioniert damit das Genre.« »Dank seines bissigen Erzählstils, verpackt in eine leichte Sprache, ist der zeitgemäße Krimi die perfekte Strandlektüre.« Renzo Wellinger, Glamour, 30.06.2022 ("Glamour")
»Stan Kraychik und Mr. Love haben mit Yonatan Sagivs Ermittler einen queeren Großneffen bekommen, der sie glatt an die Wand spielt.« Maria Leitner, Buchkultur, April 2022 ("Buchkultur")
»Ein wilder Kriminalroman, witzig und ungehemmt, mit fließenden Geschlechteridentitäten und scharfsinniger Prosa.« ("La’Isha")
»Ein Roman, der ebenso düster wie witzig ist und dabei mit den Codes des klassischen Krimi-Genres spielt.« ("Liberation!")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3,1 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Hatze'aka haachrona

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

2710004395368

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstr. 52
8004 Zürich
Schweiz
Email: info@keinundaber.ch
Url: www.keinundaber.ch
Telephone: +41 44 2971233
Fax: +41 44 2971230

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  • buckelfips

    5/5

    18.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch hat mich überzeugt

    "Der letzte Schrei" kein klassischer Kriminalroman, sondern ein sehr lesenswerter Blick in den Umgang mit Rassismus, Migration, und dem Anders-Sein in Israel. Oded, ein Privatermittler, der eben Anders ist, die falschen Männer attraktiv findet, sich selbst zu oft im Weg steht, das schwarze Schaf der Familie ist und zuviel redet, möchte es endlich schaffen, den Schritt nach oben in die Gesellschaft. Er nimmt den Auftrag an, heraus zu finden warum ein Sternchen nicht mehr singen kann/will und dann kommt noch eine vermisste Frau dazu. Hängen die Fälle zusammen oder will Oded das nicht wahr haben, da er sich entscheiden müsste. Der Schreibstil ist gut lesbar, auch wenn die langen Beschreibungen der angebeteten Personen anstrengend sind. Das Cover und die gesamte Aufmachung des Buches, mit Lesebändchen und Schutzhülle machen es noch besser. Fazit: Davon könnte ich mehr lesen. Bravo

  • darkola77

    5/5

    06.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schillernd, humorvoll und ein Ermittler, der ins Herz geht

    Schrill, fesselnd und mit viel Esprit und Wortwitz – Yonatan Sagivs „Der letzte Schrei“ ist ein Fest! Und sich gemeinsam mit dem Privatermittler Oded Chefer auf die Spur des Mörders zu begeben, gleicht einem wilden Ritt durch die Höhen und Tiefen der Tel Aviver Gesellschaft, deren oberen Zehntausend, ihre queeren Communitys und auch ihre sozialen und moralischen Abgründe. Ein Popsternchen wieder zum Strahlen zu bringen und den Grund für ihre tiefe Traurigkeit zu ermitteln, ist denn schon als Auftrag durchaus ungewöhnlich für einen Detektiv. Chefer selbst ist dies ebenso mit wenig Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten, analytisch und chaotisch zugleich in seinem Vorgehen und mit einer Identität als queere Person, über sich selbst in der weiblichen Person sprechend. Emotionen, soziale Beziehungen und seine Rolle in diesen beschäftigen ihn sehr und lenken ihn kurzzeitig immer wieder von seinen Ermittlungen ab, lassen ihn sein Ziel jedoch nie aus dem Auge verlieren. Fernab des üblichen ist auch das Milieu, in dem Chefer seine Ermittlungen aufnimmt. Im Dunstkreis eines PR-Moguls und einer alternden Popdiva stößt er auf allerlei Ungereimtheiten und darauf, dass viel zu viel Geld auch viel zu viele Schlupflöcher vor Recht und Gesetz und Raum für ein Wertesystem des Hedonismus und Selbstbezugs bietet. Die Figuren und deren Umfeld des LGBTI* mag für einen Kriminalroman ebenso schillernd sein, wie es die Figuren zum Teil selbst sind. Auch heute ist Transsexualität noch mit vielerlei Klischees und Vorurteilen belegt, die Sagiv augenzwinkernd aufnimmt, verwirft und soziakritisch einen Blick hinter die Fassade aus Schminke und schönem Schein richtet. Die Dialoge und Ausführungen über Gendertheorie und die Möglichkeiten und Fragen, die sich auftun, gesellschaftlich geschaffene Zuweisungen als reines Konstrukt anzuerkennen, sind dabei ebenso klug wie humorvoll. Den mahnenden Zeigefinger erhebt Sagiv jedoch nie, Geschichte und Charaktere wirken für sich selbst. „Der letzte Schrei“ hat auch bei mir seine Wirkung nicht verfehlt – gerade auch, weil er so viel mehr ist als ein gut konstruierter Krimi. Er ist ein Spiel mit den Geschlechtern und ihren Rollen, ein Blick auf das, was so selbstverständlich sein sollte. Und es doch häufig noch nicht ist. Vor allem aber ist er ungewöhnlich witzig, ungewöhnlich unterhaltsam und eine große Freude von der ersten bis zur letzten Seite.

  • julesandjude

    5/5

    31.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Queere Reise durch Tel Aviv

    Warnung: Dieses Buch enthält politisch nicht korrekte Sprache und spielt mit traditionellen Bildern von Mann und Frau. Kurzum, es geht ziemlich bunt, schrill, laut und lustig im nicht so traditionellen Krimi "Der letzte Schrei" von Yonatan Sagiv zu. Oded Chefer, ein eher erfolgloser Privatermittler aus Tel-Aviv, der von sich selbst im femininen spricht und schwul ist, träumt vom großen Erfolg und Reichtum. Sein neuer, auf den ersten Blick einfacher Auftrag scheint ihm auch die Tür in Israels High Society zu öffnen. Er soll herausfinden, was mit dem 15-jährigen aufsteigenden Pop-Sternchen Carine Carmeli in letzter Zeit los ist. Oded sieht sich schon bei den Reichen und Schönen Israels ein- und ausgehen, doch schnell verkomplizieren sich seine Ermittlungen, weist sein Auftrag doch schon bald Überschneidungen mit dem Verschwinden von Gabriela, einer transsexuellen Frau, auf. Ehe er sich versieht, ist er mit zwei Leichen und Ermittlungen in der LGBTQ-Community von Tel Aviv und den Abgründen der israelischen High Society konfrontiert. Schon die Handlung zeigt, dass es sich hier nicht um den traditionellen Kriminalroman handelt. Oded entspricht auch nicht dem Bild des "klassischen" zynischen, stillen und einzelgängerischen Detektivs vieler Kriminalromane. Er ist geschwätzig, nimmt kein Blatt vor dem Mund und ist oftmals unverschämt und provozierend in seinen Gesprächen. Auch lässt er sich leicht von schönen und muskulösen Männern ablenken und zieht oft die falschen Schlüsse. Auch wenn er auf dem ersten Blick unsympathisch rüberkommen mag, zeigt er auch Momente tiefen Mitgefühls und Verletzlichkeit. Er ist mit alle seinen Makeln menschlich und das macht ihn sympathisch. Trotz des eher schrillen und humorvollen Stils des Kriminalromans, spricht der Roman auch geschickt ernstere Themen an und schreckt auch vor gesellschaftskritischen Tönen nicht zurück. Neben dem modernen, liberalen und lebensfrohen Tel Aviv, zeigt Yonatan Sagiv auch dass Tel Aviv, das von einer wirtschaftlichen und sozialen Kluft sowie von Gentrifizierung geprägt ist. Ebenso werden auch die Probleme Israels und in dessen Gesellschaft angesprochen wie z.B. soziale und ethnische Spannungen und der ambivalente Umgang mit Flüchtlingen und Immigranten, auch der israelisch-palästinensischer Konflikt ist in der Handlung präsent. Mein Fazit: Ein Kriminalroman, der queer und anders ist, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht und einen Tel Aviv bzw. Israel von einer anderen Seite kennenlernen lässt. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Erlangen

    5/5

    18.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    besonders

    Queer, kurzweilig und unglaublich eloquent ist dieses Buch. Jeder Satz ist wunderbar ausgeschmückt, damit die Geschichte illustriert wird, aber nicht so sehr, dass es gestellt wird. Für mich bestand dieser Krimi aus vielen Prämieren. Weder hatte ich jemals ein Buch in der Hand, welches in Israel spielt, noch eines mit fast ausschließlich queeren Protagonist*innen. Und auch ein schwuler Privatdetektiv als Hauptfigur war etwas neues für mich. Es war unglaublich cool, in eine so "neue" Welt einzutauchen mit dubiosen Unternehmern, Teenagern und der reichen Oberschicht Israels, mit Verbindung, welche erst nach und nach offengelegt werden und mit einem kratzbürstigen Ermittler, der das Schaubild eines Antihelden ist. Oded Chefer hat mein Herz vor allem dadurch erobert, dass er oft unsicher und peinlich ist und auch teilweise irgendwie fehl am Platz. Fettnaversucht er so gut es geht zu vermeiden, aber leider schafft er es doch eher schlecht als recht. Immer wieder zeigt er seine Außenseiter-Seite und ist auch eigentlich ziemlich unsympathisch mit seinen zickigen und unbedachten Bemerkungen und der Selbstzentriertheit. Bis zum Ende des Buches hat mich die Geschichte gefesselt und vor allem die Sprache hat das Buch noch mal um einiges besser gemacht (auch wenn kein Mensch zu Konsum von Kokain "eine Linie ziehen" sagt). Eines der besten Bücher in diesem Jahr.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    15.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter Einblick

    Yonatan Sagiv schreibt in diesem Kriminalroman über Oded - nicht gerade ein üblicher und alltäglicher Detektiv. Oded lebt in Israel, steht auf Männer und lässt sich von allem ablenken. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in Nebenschauplätze, Geschichten der israelischen High Society und jugendlicher Schwärmereien, aber auch ebenso mit illegalen Einwanderern, Mobbing, Queerness und Ausgrenzung. Sagiv gelingt in diesem Krimi nicht nur eine spannende Handlung über diverse kleine und große Fälle, die sich nur allmählich zusammenfügen, sondern auch ein spannender Einblick in die israelische Gesellschaft mit all ihren verletzenden Einzelheiten. Dabei ist er äußerst aktuell, tolerant und doch so pointiert und gewitzt, dass ich unwillkürlich in Lachen ausbrach, nur damit mir das Lachen sogleich im Halse stecken blieb. Die literarischen Einblicke in das queere Leben Israels waren so interessant, dass ich mich nun gerne weiter mit diesem Thema beschäftige und ich freue mich, dass es ganz nebenbei und alltäglich in einem Krimi dargestellt wurde.

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