Produktbild: Voll im falschen Film
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Voll im falschen Film Ein nüchterner Roman

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2026

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B)

20,6/13,5 cm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-968-4

Beschreibung

Rezension

»Ein Seelendrama. Unfassbar ehrlich.
Und trotzdem saukomisch.« Peter Prange
Tiefgründig, skurril und trotz des sensiblen Themas meisterhaft humorvoll. Ich habe selten so viele unterschiedliche Emotionen beim Lesen auf einmal gespürt.
Sebastian Fitzek

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2026

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B)

20,6/13,5 cm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-968-4

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

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  • Karin Braun

    aus Kiel

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Par de force zurück in die Trockenheit

    Bis auf das ihr Exmann will, dass die Kinder bei ihm und seiner Frau leben, läuft es nicht schlecht für die erfolgreiche Schauspielerin Nora Stern. Seit drei Jahren ist sie vom Alkohol weg, in einem neuen erfolgversprechenden Film, soll sie die Hauptrolle spielen und der Ausblick auf die Zukunft ist eher positiv. Doch dann, eines Tages, sie war laufen, wacht sie in einer Art Partykeller auf, ein reichhaltiges Büffett ist gedeckt und außer Alkohol gibt es nichts zu trinken. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort gelandet ist. Zuerst hält sie stand, doch denn öffnet sie die erste Flasche Wein. Vier Tage später erwacht sie wieder im Stadtpark und ist wieder drauf. Da nichts im Haus ist, macht sie sich auf zur Tankstelle, wo sie von einem Reporter überrascht wird. Klar ist, wenn sie nicht wieder trocken wird, verliert sie die erfolgversprechende Rolle in dem anstehenden Film und, was noch schlimmer ist, das Sorgerecht für ihre Kinder. Da es nicht ihr erster Absturz ist, ist schnell klar, dass ihr die abgedrehte Geschichte mit der Entführung niemand glauben wird. Die Menschen in ihrem Umfeld haben halt schon so einiges mit ihr erlebt. Doch wer hat ein Interesse daran, dass sie wieder trinkt und Gefahr läuft alles zu verlieren? Das versucht sie heraus zu bekommen und dabei gleichzeitig trocken zu werden. Voll im falschen Film ist ein sehr ehrliches Buch über Alkoholismus. Wiebke Lorenz ist alkoholkrank, schreibt also Noras Story aus der Perspektive der Betroffenen. Sie erzählt die Geschichte eines Absturzes und des Zurückfindens in die Trockenheit ohne Selbstmitleid, sondern mit Selbstironie und Humor, wobei sie nie Klamauk abrutscht. Wie Alkoholkranke und ihr Umfeld leiden, wird an keiner Stelle beschönigt. Gerade durch den manchmal leichten Ton, trifft einen die Angst und die Not in der sich die Protagonistin befindet, doppelt. Fazit: Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Voll im falschen Film

    Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter und seit drei Jahren trockene Alkoholikerin. Eines Tages wacht sie jedoch in einem fremden Partykeller auf. Sie wurde niedergeschlagen und entführt, um dort im Keller zwischen Unmengen Alkohol eingesperrt zu werden. Irengendwann kann ie nicht mehr widerstehen… Nach vier Tagen kommt sie wieder zu sich. Sie ist nicht mehr im Keller, sondern auf einer Wiese und neben ihr liegt eine Falsche. Nora hat nur einen Gedanken, sie muss wieder trocken werden, stehen doch Dreharbeiten an und im Sorgerechtsschreit macht sich der Alkoholkonsum auch nicht so gut… Wird sie es schaffen?   Zwischenzeitlich dachte ich beim Lesen es wäre ein Krimi, unglaublich spannend. Es ist auch kein Roman über Alkoholismus und dessen Folgen. Im Klapptext heißt es „Ein bitterkomischer Roman über Abhängigkeit, Demütigung und die dünne Linie zwischen Täter und Opfer.“ Bitterkomisch fand ich den Roman auch nicht unbedingt, er hat beim Lesen schon ein komisch-beklemmendes Gefühl ausgelöst. Auf jeden Fall spannend zu lesen und für mich schon ein erschütternder Einblick in das Leben eines Alkoholikers. Schnell ist auch klar, es ist ein rein fiktiver Roman, die Sory etwas absurd. Dennoch hat mich der Roman zum Nachdenken angeregt und auch ein bisschen betroffen gemacht.

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Diese verdammte Sucht

    Ein wichtiges Buch, das sich mit dem Thema Alkoholabhängigkeit befasst. Es ist keine Betroffenheitsliteratur, sondern fast ein Krimi. Nora, Schauspielerin, Mutter, gerade im Sorgerechtsstreit mit ihrem geschiedenen Mann, trockene Alkoholikerin. Sie findet sich eines Tages gefangen in einemunbekannten Keller wieder, bei einem gedeckten Buffet, nur leider gibt es als einziges Trinkbare alle arten von Alkohol. Irgendwann kann sie nicht mehr widerstehen, so groß ist der Durst. Und wieder geht alles von vorn los. Nur sollte sie rasch nüchtern werden, es hängt ja ihre ganze berufliche und private Existenz davon ab. Aber sie findet heraus, dass ihr jemand ganz bewusst schaden will. Das große Thema Abhängigkeit spannend behandelt.

  • krani

    aus Münster

    5/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht lustig

    Nora Stern ist Fernsehschauspielerin, geschieden und hat zwei kleine Kinder. Sie ist trockene Alkoholikerin, aber trocken bleibt sie nicht. Was wie ein bemüht witziger Rückfall beginnt, wird zu einem Krimi, denn dieser Rückfall wurde herbeigeführt, um Nora zu schaden. Fotos tauchen auf, die die Schauspielerin sturzbetrunken zeigen. Nora versucht, den Fall aufzuklären, doch ihre Kämpfe mit der Sucht behindern sie. Sehr eindrücklich schildert Nora, was Alkohol mit einer Süchtigen macht, wie sie damit umgeht und sich zu wehren versucht. Wie sie immer wieder verliert, sobald ihr erneut etwas Unerwartetes zustößt. Nicht nur ihre Karriere ist in Gefahr, auch das Sorgerecht für ihre Kinder. Die Trinkerin Nora ist keine sympathische Hauptperson. Sie ist arrogant und rücksichtslos, und sie vergrault ihre besten Freunde. Doch ihre Kämpfe mit der Sucht sind begreiflich. Sie werfen ein Schlaglicht auf das, was Alkoholiker heutzutage ständig durchmachen müssen. Der Schluss der Geschichte hat einen leicht moralisierenden Beigeschmack, was mir weniger gefallen hat, aber durchaus passend war. Auch der sarkastische Humor passt gut zum Thema, das eigentlich überhaupt nicht lustig ist. Ein erschütternder Einblick in Romanform. Keine Betroffenenliteratur.

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