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Produktbild: Voll im falschen Film

Voll im falschen Film Ein nüchterner Roman

29

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2026

Verlag

PenDragon

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-968-4

Beschreibung

Rezension

»Ein Seelendrama. Unfassbar ehrlich. Und trotzdem saukomisch.« Peter Prange
Tiefgründig, skurril und trotz des sensiblen Themas meisterhaft humorvoll. Ich habe selten so viele unterschiedliche Emotionen beim Lesen auf einmal gespürt.Sebastian Fitzek

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2026

Verlag

PenDragon

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-968-4

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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  • Martin Schult

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein einziger Rausch

    Nora Stern ist eine mehr oder weniger erfolgreiche Schauspielerin, die vor drei Jahren erfolgreich ihrer Alkoholsucht den Rücken gekehrt hat. Die Ehe ist gescheitert, aber ihre beiden Kinder sind ihr ein und alles. Eines Morgens erwacht sie in einem Partykeller und meint am Abend zuvor niedergeschlagen worden zu sein. Der vermeintliche Entführer hat sie mit reichlich Essen und perfider weise mit alkoholischen Getränken versorgt. Sie kann lange ihren Durst ignorieren, nur irgendwann muss sie trinken und leitet damit wieder den Rückfall in ihre Alkohol-Krankheit ein. Sie hat viel zu verlieren, da sie zum einen für eine Rolle in einem Film vorsprechen muss und zum anderen Durch den Rückfall das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren kann. Sie erinnert sich an Renate, eine hilfsbereite Frau aus der Selbsthilfegruppe. Kann sie Nora helfen, möglichst schnell wieder vom Alkohol loszukommen? Die erfolgreiche deutsche Autorin Wiebke Lorenz hat mit ihrem Roman “Voll im falschen Film” das brisante Thema Alkoholsucht aus meiner Sicht hervorragend in eine spannende, humorvolle und authentische Geschichte verpackt. Sie erzählt das Ganze in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Durch die etwas skurril wirkende Szene zu Beginn des Buches, in der Nora wieder in die Alkoholsucht getrieben wird, wird der Spannungsbogen des Buches sehr gut aufgebaut und über die ungeklärten Hintergründe, sowie den Kampf gegen den Alkohol stets auf einem hohen Niveau gehalten. Das Besondere des Romans ist für mich zum einen die sehr gute Aufarbeitung des Themas Alkohol, wo der Schrecken dieser Krankheit und die Konsequenzen für die betreffende Person schonungslos offenbart werden, aber zum anderen auch dies dann in eine Story voller humorvoller Momente zu verpacken. Insgesamt ist “Voll im falschen Film” ein außergewöhnlicher und überraschender Roman, der mich mit dem Genre-Mix, der einfühlsamen Geschichte um die bemitleidenswerte Hauptprotagonistin und dem Erzähltalent der Autorin begeistern konnte. Eines meiner Lese-Highlights in diesem Jahr, welches ich natürlich sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • SmilingKatinka

    aus Finningen

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtig und witzig

    Dieses Buch ist so wertvoll und gleichzeitig so spannend, witzig und einfach nur schön, dass man es unbedingt lesen sollte. Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter und trockene Alkoholikerin. Bis sie eines Tages in einem Partykeller aufwacht, in dem es nur Alkohol gibt. Sie hat Durst, schrecklichen Durst und rutscht wieder in die Sucht. Das ist ungünstog, denn eigentlich kämpft sie gerade um das Sorgerecht und muss auch beruflich beweisen, dass sie den Feind Alkohol hinter sich gelassen hat. Nora hat einen herrlich bissigen Humor und ist einfaxch unglaublich sympathisch. Ich mochte sie sofort und habe mit ihr gelitten, gekämpft, mich gefreut und war verzweifelt. Dieses Buch schafft es hervorragend, die Tücken des Alkohols zu thematisieren, ohne belehrend oder herablassend zu wirken. Als Tochter eines wundervollen Menschen, der sich nach jahrzehntelanger Sucht herausgekämpft hat, war ich einfach nur begeistert, wie mit dem Thema Alkohol umgegangen wird. Doch Noras Kampf ist nicht die einzige Komponente. Man will ja auch wissen, wer ihr das angetan hat. Oder bildet sie sich das alles doch nur ein? Ein wundervolles Buch über Sucht, Freundschaft und den Weg zurück ins Leben. Herrlich geschrieben und doch so tief.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman über Abhängigkeit und Demütigung.

    Das Buch hat mich sofort neugierig gemacht, ich mag das Cover. Ich konnte bei dem Titel noch nicht erahnen, um welches Thema es sich handelt. Die Farben und die Illustration harmonieren sehr gut zusammen und ich mag das Gesamtkonzept des Covers. In dem Roman von Wiebke Lorenz geht es um Nora Stern, die Schauspielerin und Mutter ist Alkoholikerin und seit 3 Jahren abstinent. Doch dann wacht sie in einem fremdem Partykeller auf, niedergesschlagen und verschleppt. Getränke gibt es nur mit Alkohol. Nach 4 Tagen hängt sie wieder an der Flasche und muss so schnell wie möglich trocken werden. Es stehen Dreharbeiten an und dann gibt es noch den Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann. Wer kann das Nora angetan haben? Und was soll das Motiv sein? Nora beginnt nachzuforschen, sie muss den Täter finden. Als sie sich an einer Tankstelle Nachschub holen wollte wird sie von einem Paparazzi abgelichtet, das kann kein Zufall sein, jemand hat es auf Nora abgesehen…. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil war angenehm zu lesen und die ernsten Themen wurden sehr gut angesprochen und umgesetzt. Nora war ein facettenreicher Charakter, auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alkoholsucht ist eine Krankheit, eine Story die zum Nachdenken anregt

    Der Roman „Voll im falschen Film“ von Wiebke Lorenz handelt von einer Schauspielerin, die alkoholkrank ist. Das Buch erzählt eindrucksvoll die Geschichte von Nora und beleuchtet den Bereich der Suchterkrankungen aus einer neuen Perspektive. Die Vielschichtigkeit der Story ist so breit gestreut, dass ich sie in unterschiedliche Genres einordnen würde. Zum einen passt es in die Sparte Belletristik, wobei die Entwicklung der Hauptprotagonistin im Vordergrund steht und die Leserschaft das Drama um ihre Erkrankung hautnah spüren kann. An einigen Stellen wird es auch zu einem Psychodrama, welches auf mich wie eine Verschwörung wirkt oder wobei es darum geht, dass Nora Schwierigkeiten hat, ihr Erleben anderen glaubhaft zu vermitteln. Der Schauplatz der Geschichte liegt an gegensätzlichen Orten. Zum einen ist da ihr Haus, ihr Bulthaup-Showroom aus Hochglanz und Stahl, der in gewisser Weise ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Zum anderen sind es äußere Schauplätze wie die Joggingstrecke und die Wiese, der Supermarkt und die Tankstelle. Aber im Grunde liegt der Hauptschauplatz in ihrem Kopf und in ihren Erinnerungen, in ihren Gedanken und Motivationen. Niemand kann es nachvollziehen, wenn sie berichtet, dass sie tagelang in einem Keller eingesperrt war, in welchem zwar reichlich Speisen vorhanden sind, aber ausschließlich alkoholische Getränke zur Verfügung stehen. Für Nora ist das der Super-GAU, da sie bereits seit drei Jahren trocken ist und ihre Gründe hat, trocken zu bleiben. Sie erleidet einen Rückfall und weiß genau, dass sie binnen kürzester Zeit wieder trocken werden muss, da sie für eine neue Hauptrolle eingeplant ist und ein Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann ansteht. Wiebke Lorenz gelingt es dabei in beeindruckender Weise, die Gefühlswelt der Protagonistin aufzuzeigen. Die Leserschaft lernt beide Seiten kennen: den inneren Kampf, den sie täglich führt, wie andere sie sehen und über sie urteilen und auch, welche Motivations- und Handlungsstrategien für ihr Agieren gelten. Menschen, die bisher der Meinung waren, dass eine Alkoholsucht ein persönlicher Makel ist, werden hier eines Besseren belehrt. So erleben wir in dieser Story, wie zum Teil sogar Ärzte Probleme haben, mit der Erkrankung umzugehen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Nora erzählt, die sich zunächst stark dagegen wehrt, professionelle Hilfe anzunehmen. Anstatt einen Grund zu finden, warum es notwendig wäre, eine Entgiftung zu machen oder in eine Therapiegruppe zu gehen, findet sie stets ausschließlich Gründe, warum es gerade nicht geht. Die Botschaft hier ist ganz klar: Niemand kann einem Alkoholiker helfen, der nicht selbst zu 100 % bereit dafür ist. Die Motivation, um aus der Trink-Spirale herauszukommen, muss intrinsischer Natur sein, um erfolgreich zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist an einigen Stellen sehr scharfzüngig, oftmals auch lustig bzw. unter dem Motto „Lachen, um nicht zu weinen“. Und das Buch ist vor allem eins: Eine humorvolle Satire! An manchen Stellen wirkt das Buch auch ein wenig bedrückend, denn wenn man sich in die Welt von Nora versetzt, in ihre Gedanken eintaucht und ihr Erleben nachvollzieht, dann erscheint oftmals eine Dunkelheit, aus der es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Tatsache ist nämlich auch, dass kein Mensch, der unter einer Suchterkrankung leidet, sich jemals als geheilt bezeichnen kann. Die Alkoholsucht ist da, gehört zum Alltag, zum Leben dazu. Es gibt trockene Phasen und es gibt Menschen, die es schaffen, trocken zu bleiben. Es muss jedoch ganz klar herausgearbeitet werden, dass niemand vor einem Rückfall sicher ist und dass die Erkrankung ein Leben lang bleibt. Diese Schlussfolgerung wird auch innerhalb der Geschichte immer wieder deutlich. Als Leser erkennt man, welche Situationen, welche ungünstigen Kombinationen und wie stark die Drucksituationen sind, die immer wieder die Gedanken auf den Alkohol zurückführen – entgegen jeder Vernunft. Die Protagonistin ist eine starke Frau, die im Laufe des Buches eine Veränderung durchlebt, welche zu einer Wandlung führt. Trotzdem fragt man sich als Leser bis zum Schluss, warum die Dinge hier so passieren, wie sie passiert sind. Die Lösung ist in sich schlüssig; wer das Buch gründlich liest, und in die Geschichte hineinfühlt, kann schnell die richtige Ahnung bekommen. Trotzdem ist die Spannungskurve sehr hochgehalten, denn es geschehen immer wieder Dinge, mit denen Nora nicht gerechnet hat. Daraus zieht sie ihre Schlussfolgerungen, verletzt zum Teil andere Menschen, erkennt aber auch gewisse Verbindungen zur Herkunftsfamilie und zieht ihre eigenen Schlüsse daraus. Fazit: Die Geschichte ist mal etwas ganz anderes als die herkömmlichen Bücher zum Thema Sucht. Die Tatsache, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit einbringt, ist für die Thematik besonders wertvoll. Hier wird in eindrucksvoller Weise beschrieben, wie das Gehirn in schwachen Momenten reagiert. Ich würde es als eine Pflichtlektüre für die Oberstufe empfehlen, da es aus meiner Sicht einen prophylaktischen Wert hat! Aber auch Menschen, die sich für das Thema „Alkoholsucht“ interessieren oder die eventuell co-abhängig sind, werden hier einiges erfahren, was ihnen im Alltag hilft.

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman wie ein Thriller – und doch keiner

    In »Voll im falschen Film« steht Nora Stern eigentlich wieder fest im Leben. Sie ist Schauspielerin, Mutter von zwei Kindern und seit drei Jahren abstinent. Doch dann wird sie beim Joggen niedergeschlagen und entführt. Als sie in einem Partykeller wieder zu sich kommt, beginnt ein Albtraum: Ein reichhaltiges Buffet wartet auf sie – und dazu jede Menge Alkohol. Nora kämpft gegen die Sucht, da die Zeit gegen sie ist, und es bleiben die drängenden Fragen: Wer hat ihr das angetan und warum? Wiebke Lorenz erzählt Noras Geschichte ehrlich, eindringlich und mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor. Ihre Sprache ist schnörkellos, kurzweilig und sehr bildhaft. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Situationskomik und verstörenden Momenten. Beim Lesen musste ich immer wieder lachen, obwohl mir das Lachen angesichts von Noras Situation manchmal im Hals stecken blieb. Nora ist eine starke, aber auch widersprüchliche Hauptfigur. Sie kennt die Folgen ihrer Sucht und weiß, was auf dem Spiel steht. Trotzdem gelingt es ihr nicht einfach, sich gegen die Sucht zu behaupten. Gerade dieser verzweifelte Kampf macht sie glaubwürdig und nahbar. Als Leserin oder Leser ist es nicht immer leicht auszuhalten, wie sehr die Sucht ihr Denken und Handeln bestimmt. Gleichzeitig spürt man, dass Nora nicht aufgeben möchte. Die Nebenfiguren bleiben für mich ein Stück weit hinter Nora zurück. Sie erhält die ungeteilte Aufmerksamkeit, sodass die anderen Figuren weniger Raum und Tiefe bekommen. Trotzdem sind sie keineswegs überflüssig. Sie setzen wichtige Akzente, geben Nora Halt und bringen zusätzliche Dynamik in die Handlung. Damit runden sie die Geschichte ab, auch wenn sie im Vergleich zur Hauptfigur deutlich weniger präsent sind. Der Roman zeigt außerdem, wie selbstverständlich Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist. Das Feierabendbier, der Sekt zu besonderen Anlässen oder der Alkohol als vermeintlicher Bestandteil einer gelungenen Party werden so alltäglich dargestellt, dass man leicht vergisst, wie problematisch dieser Umgang für viele Menschen sein kann. Wiebke Lorenz moralisiert dabei nicht, sondern hält der Gesellschaft auf eindringliche Weise den Spiegel vor. »Voll im falschen Film« hatte für mich einen echten »Suchtfaktor« – nicht wegen der Alkoholthematik, sondern weil ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte ist stellenweise so spannend wie ein Thriller, ohne tatsächlich einer zu sein. Auch die Auflösung und das Ende dürften die Leserschaft spalten. Manche werden sie vielleicht als zu glatt oder zu einfach empfinden, andere als konsequent und passend. Für mich überwiegen jedoch eindeutig die Stärken: eine glaubwürdige und widersprüchliche Hauptfigur, ein eindringlicher Blick auf die Alkoholsucht, gesellschaftliche Denkanstöße und eine Sprache, die trotz der schwierigen Thematik immer wieder Raum für Humor lässt. Fazit: Ein bewegender, ungewöhnlicher und mutiger Roman über Sucht, Rückfall und den schwierigen Weg zurück ins Leben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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