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Bienenwespe

9

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-75128-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-75128-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte

    „…Und wie ich hier so am Küchentisch sitze, fühlt es sich an, als hätte ich einen dieser abgetragenen Pullover übergestreift, bekannt, kratzig und wenig tröstlich…“ Nach der Trennung von ihrem Mann ist Marie aus London mit ihren beiden Söhnen in die Heimat zurückgekehrt, nach Tausamen auf den Peeterhof im Alten Land. Dort betreiben die Eltern eine Apfelplantage. Das obíge Zitat gibt ihre Gefühle wieder. Die Autorin hat eine bewegende Geschichte geschrieben. Der Schriftstil besticht durch die vielen treffenden Metapher. Den Gegensatz dazu bilden Absätze, die häufig nur aus eine kurzen Satz bestehen. Hier werden Zustände gekonnt auf den Punkt gebracht. Die Personen werden gut charakterisiert. Der 8jährige Vincent ist ein stiller Junge, der gern liest und sehr begabt ist. Karl ist 13 Jahre und eher lebhaft. Er scharrt schnell einen großen Freundeskreis um sich. Mit dem Lernen hat er es nicht so. Marie ist Lehrerin. Sie hat eine Stelle an der örtlichen Schule bekommen. Es war ein Satz der Mutter, der sie zur Rückkehr bewogen hat. Wird es ihr aber gelingen, Grenzen zu ihrer dominanten Mutter zu ziehen? „…Ihre Wünsche und Forderungen kommen mit einer Selbstverständlichkeit, die mir schon als Kind das Gefühl gaben, ich sei eine Erweiterung ihres Willens, kein eigenständiger Mensch…“ Auf ihren Vater kann sie nicht bauen. Der ist still und hält sich zurück. Das war schon in der Kindheit so. Was die Mutter sagte und tat, hat er abgenickt. Er ist es allerdings, der den Hof am Laufen hält. Immer wieder kommen Erinnerungen an die Kindheit hoch. Bei ihren eigenen Kindern bemüht sich Marie, ihnen die Freiheit zu geben, die sie brauchen. Beruf, die eigene Familie und eine Mutter, die Wert darauf legt, an erster Stelle zu stehen, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen, bringen Marie fast an ihre Grenzen. Spannend finde ich, wie die Mutter im Dorf von einigen Frauen gesehen wird. Dort gilt sie als empathische und hilfsbereite Person. Nur der Pfarrer blickt hinter die Maske und bringt das gegenüber Marie zum Ausdruck. „…Manche Dinge, und manche Menschen, ändern sich nicht. Pass bitte auf dich auf. Ich mache mir Sorgen…“ Glücklicherweise findet Marie Frauen, die ihr zur Seite stehen, wenn sie eine kurze Auszeit braucht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie einem die Kindheit prägen kann, wie Schuldgefühle aufgebaut werden, die lange nachwirken. Gleichzeitig schwingt die Hoffnung mit, dass es die Möglichkeit gibt, sich aus toxischen Verhältnissen zu lösen. Beeindruckend fand ich die Worte, die Marie ihren Söhnen am Schluss des Buches sagt, um die Vielschichtigkeit des Menschen zu beschreiben. Mit dem Zitat möchte ich meine Rezension beenden. „…So ist das auch im Leben, manchmal sind wir ganz wie die Bienen, fleißig, hilfsbereit, bemüht, alles richtig zu machen. Und manchmal sind wir wie die Wespen, ungeduldig, gierig, blind vor Eifer, weil wir Angst haben, zu kurz zu kommen…“

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Heidis Bewertung:

    Ich finde Tinas Erstlingswerk sehr gelungen, und es hat mir viel Freude gemacht, es zu lesen. Insgesamt ist es sehr niveauvoll geschrieben, auch die vielen kurzen Kapitel mit überwiegend sehr kreativen Überschriften finde ich toll und dieses 1. Buch macht Lust, weitere Bücher von Tina zu lesen. Wirklich toll gemacht

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Neuanfang in einer dysfunktionalen Familie

    "Bienenwespe" von Tina Reszka ist ein berührender Roman über Marie, eine fast 50-jährige Frau, die mit ihren beiden jungen Söhnen nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Ehemann aus London zurück in ihre Kindheitsheimat, das Alte Land, zieht. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwierig – nicht nur wegen des Ortswechsels, sondern vor allem wegen der unveränderten, toxischen Beziehung zu ihrer narzisstischen Mutter. Tina Reszka beschreibt mit feinem Gespür, wie es ist, in einer dysfunktionalen Familie auszuharren. Die Qualen Maries im täglichen Umgang mit ihrer Mutter werden schonungslos und doch einfühlsam dargestellt. Besonders schmerzhaft ist zu beobachten, wie auch die beiden Söhne die Verstimmungen und das Leiden ihrer Mutter spüren. Der von Konflikten geprägte Alltag erschwert zudem die ohnehin schon schwierige Integration der Kinder in ihr neues Umfeld. Doch es gibt auch Hoffnung: Menschen, die Marie und ihren Söhnen zur Seite stehen, sorgen dafür, dass sie sich nicht dauerhaft einsam fühlen. Der Roman ist wie ein Journal aufgebaut – kurze Berichte über einzelne Tage oder Ereignisse vertiefen die emotionale Belastung durch ihre sachliche, aber eindringliche Darstellung. Der Roman hat mich an ähnliche persönliche Erlebnisse erinnert. Ich bin dankbar, dass Tina Reszka sich dieses Themas in einer so berührenden und authentischen Weise angenommen hat. Ein großartiges Buch!

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bienenwespe von Tina Reszka

    Bienenwespe ist ein sehr gut zu lesendes Buch, welches ich wärmstens empfehlen kann. Es ist eine Familiengeschichte, die alle schönen, schwierigen und auch amüsanten Situationen beschreibt. In manchen Situationen die beschrieben werden, konnte ich mich gefühlsmäßig gut reinversetzen. Dann finde ich die kurzen Episoden, über 2-4 Seiten, sehr vorteilhaft um Pausen einzulegen. Habe das Buch auch schon verschenkt und es wurde positiv bewertet.

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Generationenkonflikt der berührt

    Mit viel Wärme führt Tina Reszka die empathische Hauptfigur Marie durch den neuen Alltag als Alleinerziehende. Als Leser fühlt man sich schnell mit ihr verbunden, man ist neugierig auf das was kommt und ihren Umgang mit verschiedenen, mitunter schwierigen Situationen. Trotz der ernsten Themen, konfliktreiche Mutter-Tochterbeziehung sowie Schuldzuweisungen, hatte ich immer wieder beim Lesen aufgrund der "feinen Ironie" der Marie ein Lächeln auf den Lippen. Das Prolog, der gelungene Schreibstil und die kurzen Kapitel geben Raum zum Nachdenken und Reflektieren. Ein sehr schön zu lesendes, unterhaltsames Buch, das zeigt, worauf es im Leben ankommt: Verzeihen, loslassen und (s)einen Platz im Leben finden. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, weil es auch dem Leser nicht die Entscheidung nimmt, ob und wie viel Verständnis für die älteren Generationen aufgebracht werden muss. Auch zum Verschenken für Freundinnen und Mütter eignet es sich hervorragend.

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