Werte und Wertewandel Die Erklärungskraft der Wertewandeltheorie nach Ronald Inglehart dargestellt am Beispiel der Rolle der Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1989
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- Deutsch ausgewählt
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.03.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
141 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-18345-8
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,1, Universität Koblenz-Landau (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Erklärungskraft der Wertewandeltheorie nach Ronald Inglehart in Bezug auf den Wertewandel der Jugendlichen von 1949 bis 1989 in der Bundesrepublik Deutschland. Das Ziel ist aufzuzeigen, dass sich bei den Jugendlichen tatsächlich ein Wertewandel vollzogen hat. Hierzu wurden die Shell Jugendstudie von 1992 und ein kumulierter Datensatz des ALLBUS von 1980 bis 2012 herangezogen, um verdeutlichend darzustellen, welche Werte, ob materialistisch oder postmaterialistisch, Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 13 bis 29 Jahren für ihr Leben als wichtiger erachteten. Die Wandelbarkeit der Werte wurde zudem genauer beleuchtet, indem die vier Jahrzehnte eingeteilt und gesondert betrachtet wurden. Tatsächlich gewannen postmaterialistische Wertorientierungen deutlich an Bedeutung, während materialistische Werte an Wert verloren. Bis es jedoch zu dieser Entwicklung kam, war die Jugendphase der Jugendlichen in den 1950er Jahren von Kriegserfahrungen geprägt. Demnach waren zu dieser Zeit besonders materialistische Werte vorherrschend. In den 1960er und 1970er Jahren bildete sich eine Jugend, die politisch aktiv war. Sie forderte Emanzipation und lehnte Autoritäten ab. Es kam daher zu einer Abwertung von Werten wie Disziplin, Gehorsam und Unterordnung. Pflicht- und Akzeptanzwerte erfuhren eine Abwertung, während Selbstentfaltungswerte aufgewertet wurden. Der Wertewandel der 1980er Jahre hob sich jedoch durch ein neues Wertmuster von den Vorgängergenerationen ab. Es bildeten sich neue Lebensstile, wodurch eine gesteigerte Individualisierung bei den Jugendlichen zum Vorschein kam. Neben den in der Kindheit und Jugendphase erlebten Erfahrungen sind Faktoren wie das steigende Bildungsniveau und der technische Fortschritt entscheidende Faktoren im Wertewandel.
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