Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.03.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-18465-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Singularitätsthese des Soziologen Andreas Reckwitz mit dem Individualisierungskonzept Ulrich Becks. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Verhältnis zwischen Singularisierungsthese und Individualisierungsthese zu klären und aufzudecken, welche konzeptionellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen. Das der Arbeit zugrunde gelegte Forschungsdesign folgt dabei der Publikationschronologie, das heißt, dass die Singularisierungsthese als neuere Zeitdiagnose (2017) im Lichte der Individualisierungsthese Ulrich Becks (1986) betrachtet werden soll. Der erste Teil der Arbeit wird das Forschungsthema systematisierend und historisch abrunden. Als gesellschaftsgeschichtlicher Terminus ist "Individualisierung" keinesfalls eine Novität - so finden sich unter einer Vielzahl von Soziologen und Philosophen gesellschaftliche Beschreibungen, die diese Bezeichnung verdienen (etwa Weber, Marx, Elias). Aus diesem Grund sollen zunächst zwei Individualisierungskonzepte in ihren Grundzügen dargelegt werden (Simmel und die Kritische Theorie in der Person Adornos), bevor Becks zentrale, im Kapitel Jenseits von Stand und Klasse ausformulierte Argumentationsstränge seines Werks Risikogesellschaft dargelegt werden. Im Anschluss werden wir die Hauptaussagen aus Reckwitz' Zeitdiagnose Die Gesellschaft der Singularitäten skizzieren. Das Herzstück der Arbeit bildet Kapitel 4, das sich mit der Frage auseinandersetzt, ob und inwiefern sich Reckwitz' Zeitdiagnose vor dem Hintergrund der Individualisierungsthese Ulrich Becks verstehen lässt. Dabei können nicht die Gesamttheorien miteinander verglichen werden, weswegen der Fokus einerseits auf den Begriff der Moderne gelegt werden soll und andererseits der "Fahrstuhleffekt" und der "Paternostereffekt" ins Verhältnis zueinander gesetzt werden sollen. Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse kann dann die Frage beantwortet werden, ob sich die Singularisierungsthese vor der Individualisierungsthese verstehen lässt. Den Abschluss bildet ein Fazit.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice