• Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten
  • Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten
  • Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten

Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten Ein packender Roman über Verlust, Identität und einen unmöglichen Neuanfang

Aus der Reihe Ultraviolett Roman
7

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.06.2026

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-042-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.06.2026

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-042-7

Herstelleradresse

Eckhaus Verlag
Buttelstedter Straße 25
99427 Weimar
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Stark

    Vorab: „Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten“ von Wolf-Ingo Härtl gehört für mich zu den besten und interessantesten Werken, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein Beweis dafür, dass man getrost die Bestseller liegen lassen sollte, um in den Kleinverlagen solche Perlen finden zu können. Wir begleiten Marie Giddas: seit Jahren professionelle Auftragsmörderin. Sie lebt in einer Welt, in der Nähe eine Schwäche und Gefühle ein Risiko sind. Ihr neuer Auftrag: Vincent soll sterben. Doch ausgerechnet dieser Mann bringt sie ganz gehörig ins Straucheln. Während die Nacht vergeht, öffnet sich Maries Vergangenheit in Rückblenden: Paris, Rio de Janeiro und der Kurilensee. Nach und nach wird sichtbar, wie aus einem verletzten Kind eine Frau wurde, die gelernt hat, Menschen zu lesen und sie letztendlich zu töten. Wolf-Ingo Härtl erzählt diese Geschichte nicht als gewöhnlichen Thriller, der allein auf Leichen, Tempo und den nächsten Schock setzt. Das hier ist ein intensives Psychogramm. Eine Art Kammerspiel über Schuld, Trauma, Einsamkeit und die verzweifelte Frage, ob ein Mensch sich noch verändern kann, wenn er längst glaubt, jede Grenze überschritten zu haben. Marie ist dabei eine interessante Figuren, man muss sie nicht sympathisch finden, um sie faszinierend zu finden. Sie ist hart, zynisch und oft abweisend und doch liegt unter jeder ihrer Entscheidungen ein Schmerz, den Härtl nie plump erklärt. Er vertraut seiner Figur und seinen Leser:innen. Das zeichnet den Roman auch aus, Marie wird nicht entschuldigt, aber sie wird verstanden. Besonders beeindruckt hat mich Härtls Sprache. Sie ist klar, elegant und präzise, zugleich aber voller Gefühl. Er schreibt mit psychologischem Gespür, jede Erinnerung fügt ein weiteres Puzzleteil hinzu, bis aus der scheinbar unnahbaren Killerin ein Mensch wird, dessen Kampf um einen möglichen Ausweg wirklich berührt. Während viele auf die immer gleichen Bestseller schauen, liegen die echten literarischen Schätze oft in kleineren Verlagen. Schaut auch mal bei den Kleinverlagen vorbei! Absolute Leseempfehlung!

  • Stillesen

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein besonderes Buch!

    „Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten“ ist ein ganz besonderes Buch. Auf den ersten Blick ist es auch eher ein Büchlein, kleiner und schmaler als die meisten Taschenbücher. Kaum mehr als 150 Seiten benötigt Wolf-Ingo Härtl, um die spezielle Geschichte der Auftragsmörderin Marie zu erzählen. Allein das kompakte Format mit dem eindringlichen Cover weckte meine Neugier. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es ist eine spannende, berührende und trotz (oder wegen?) der Kürze intensive Geschichte mit einem sehr passenden Erzählstil. Mal von Dialogen dominiert, mal von Maries Gedanken und Erinnerungen, entsteht ein facettenreiches und tiefgründiges Bild ihres Wesens und wie sie zu dem wurde, was sie heute ist. Marie tötet im Auftrag — meist Menschen, die es „verdient“ haben und für deren ultimative Bestrafung ein anderer Mensch viel Geld bezahlt. Wer sich schon immer gefragt hat, wie und warum man Profikiller wird, bekommt in diesem Buch eine Ahnung davon. Härtl nimmt uns mit durch Maries Geschichte, rückwärts erzählt in Rückblenden nach Paris, Rio und Kamtschatka. Die verschiedenen Orte werden eher beiläufig beschrieben und dennoch fühlte ich mich beim Lesen dorthin versetzt. Und fast bis ganz zuletzt bleibt die Frage offen, ob sie ihr aktuelles Ziel, mit dem sie das Bett teilt, tötet oder am Leben lässt. Ein Thriller im eigentlichen Sinne ist es meiner Ansicht nach nicht, auch wenn es in der einen oder anderen Beschreibung so zu lesen ist. Es ist ein sehr lesenswerter Roman, der nachdenklich macht. 4,5 / 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman, der noch lange nachhallt

    Ja, die versteckten Perlen funkeln manchmal am strahlendsten. Dieser Roman gehört eindeutig in diese Kategorie. Eine Frau möchte nichts weiter, als glücklich sein dürfen in ihrem Leben, doch genau das wird ihr schon in frühester Kindheit genommen. Wir Leserinnen und Leser lernen zu Anfang der Geschichte eine Frau kennen, die sich nicht nur selbst aufgegeben hat, sondern auch völlig aus der Bahn geworfen ist, wie sonst ließe sich erklären, dass sie eine professionelle Auftragskillerin geworden ist. Erfolgreich im Job, tragisch im Leben. Bis sie bei einem dieser Jobs einen Mann kennenlernt, der sie zum Reden bringt, und so begreifen wir nach und nach, wie sie das wurde, was sie ist. und ohne zu spoilern, die Auflösung ist heftig. Und wie im Nachwort zu lesen, basiert diese Ausgangslage wohl auch auf einer wahren Begebenheit. Guter Schreibstil, packende Sätze, tolle Figuren und eine Hauptfigur zum Niederknien. Die geschichte hat mich noch lange beschäftigt, als ich sie fertig gelesen hatte.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein intensiver und spannender Lesesnack

    Kann das gelingen, wenn ein Autor gedanklich in den Körper und die Seele einer Auftragsmörderin schlüpft? Wenn er ihre jetzige Situation, in der sie einen Mord begehen soll, ihren plötzlich aufflammenden Gefühlen und ihrer Vergangenheit gegenüberstellt und tief in ihre Traumata eindringt? Yes, it can. Es ist ein kurzes, aber umso intensiveres Lesevergnügen, das über unseren Tellerrand blickt, in Abgründe, die in einem ‚normalen‘ Leben nur im Kino oder in Thrillern vorkommen und gerade deswegen voyeuristische Neugier wecken. Immer klarer werden die Umstände, die Marie in dieses ungewöhnliche Leben im Dunkeln getrieben, ihr jegliche Lebensfreude und Empathie genommen haben. Gleichzeitig empfindet man mehr und mehr Sympathie und Verständnis dafür, wer aus ihr geworden ist und wünscht ihr gleichzeitig einen Ausweg aus diesem furchtbaren Schattendasein. Positiv überrascht hat mich dieser Lesesnack, der nicht nur tiefgreifend ist, sondern durchaus nachdenklich macht. Wie schnell ein Leben ins Abseits kippen kann durch tragische Umstände und lieblos und unbedachte Äußerungen, die sich in einem kindlichen und verletzlichen Herzen unauslöschlich eingraben. „Kaum warst du da, da hat er mich verlassen, sagte meine Mutter immer und immer wieder zu mir. Ich war die fleischgewordene Schuld ihres Versagens, aber das wusste ich als Kind nicht. Ich war schuld, dass sie alleinerziehend blieb, überfordert, verbittert. Mich gab es nur, um gehasst zu werden.“ (S. 70) Und doch gibt es plötzlich einen Hoffnungsschimmer, als Maries neuestes Opfer Vincent am nächsten Morgen immer noch quicklebendig neben ihr im Bett liegt und die Schutzmauern aus Bitterkeit, innerer Leere und Abgestumpftheit um ihr Herz zu bröckeln beginnen. Mit großem Einfühlungsvermögen und feinem psychologischen Gespür dringt Wolf-Ingo Härtl tief in seine Protagonistin ein. Große Empfehlung für dieses kleine, spannende und überraschende Psychogramm einer skrupellosen Frau, die aus emotionaler Vereinsamung und empfänglich für Aufmerksamkeit und Komplimente, auf die falsche Seite des Gesetzes gewechselt hat.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    05.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich, tiefgründig und spannend! Der absolute Ausnahme-Thriller

    Kann man sich in eine Romanfigur verlieben? Und ist das moralisch vertretbar, wenn diese auch noch Auftragsmörderin ist? Wäre Marie der Funke Wahrheit, den Wolf-Ingo Härtl zu diesem Thriller veranlasst hätte, ich könnte für nichts garantieren . Diese Frau ist unglaublich interessant mit ihrer Mischung aus Kälte, Härte und Zynismus und ihrer so weichen, verletzten Seele. Ich lasse jetzt erst einmal alles außen vor und beginne mit Marie, der Protagonistin, der ich über 160 Seiten mein Herz geschenkt habe. Man begegnet beim Lesen vielen Figuren, aber diese hier ist der absolute Wahnsinn. Selten habe ich das Innenleben einer Figur so differenziert erlesen können, ihren Schmerz fühlen, ihr Abgestumpftsein und ihren Wunsch nach Gefühllosigkeit. Ihr Ringen nach Leere wird nach und nach durchbrochen, als sie von ihrem Mentor den Auftrag erhält, Vincent zu töten. Ob sie will oder nicht, entwickelt sie für ihn Gefühle, die weit über sexuelles Verlangen hinausgehen. Ich kann kaum glauben, dass man allein mit Worten, ohne die Mimik und Gestik dieser Figur zu sehen, ihre Veränderung und ihre langsam keimenden Gefühle so deutlich spüren kann. Das ist eine Meisterleistung. Auch der tiefliegende psychologische Grund, warum Marie so ist, wird in einer Intensität geschildert, dass es eigentlich gar keine andere Folge geben kann als ihre seelische Kälte. Wolf-Ingos Sprache ist dabei so klug wie flüssig, so intelligent wie einfühlsam. Es gelingt ihm, seine zynische, sarkastische und kalte Protagonistin dennoch weich und verletzlich erscheinen zu lassen. Wie auch immer das geht. Mich fasziniert das unwahrscheinlich. Brillieren können darüber hinaus auch die Nebenfiguren durch die Vielschichtigkeit ihrer Charaktere. Eine stumpfe Unterteilung in Gut und Böse gibt es hier nicht. Stattdessen wird differenziert, tief in Handlungsweisen und Gefühle eingetaucht, sodass sich die Figuren schlichtweg von selbst erklären. Extrem klug durchdacht hat Wolf Ingo auch den Aufbau seines Thrillers. Wir lernen Marie durch ihre eigenen Gedanken und durch die Beobachtungen ihres Mentors Henri Junot kennen, der sie in einem pariser Straßencafé beobachtet und schließlich rekrutiert. Ihre Vergangenheit, die sie so abgebrüht werden ließ, dass sie zur Auftragsmörderin taugt, erfahren wir Leser in einem Hotelzimmer in Bayern, in dem Sie Teile ihrer Vergangenheit reflektiert und Vincent erzählt. In Form von Rückblicken auf ihre Kennenlernen mit Henri in Paris, ihre Zeit in Rio de Janeiro und am Kurilensee setzt sich Stück für Stück ein Bild zusammen. Ein ausgeklügeltes System, das mich als Leserin nicht innehalten ließ, bis ich sämtliche Puzzleteile zusammensetzen konnte und, ohne es zu merken, an einem Riss am Ende des Thrillers ankam. Ein Ende, das mich die Luft anhalten ließ und zu Tränen gerührt hat. Mehr wird nicht verraten. Für mich gehört dieser Thriller zu den besten Büchern, die ich seit langer Zeit gelesen habe.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten
  • Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten
  • Produktbild: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten