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Leibniz oder Die Einsamkeit der Monaden Novelle

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Silbergrau / Tanne

Auflage

1 Auflage Originalveröffentlichung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-506-4

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Silbergrau / Tanne

Auflage

1 Auflage Originalveröffentlichung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-506-4

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

Email: info@edition-nautilus.de

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  • Jürg K.

    4/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Roman

    Dieser Historische Roman hat mich sofort beeindruckt, weil er Leibniz nicht als unnahbaren Universalgelehrten zeigt, sondern als einen alten, müden, aber immer noch leidenschaftlich denkenden Menschen. Die Geschichte setzt in einer Phase ein, in der seine Kräfte nachlassen, seine Hoffnungen sich verflüchtigen und die Zeit ihm davonläuft. Gerade diese Verletzlichkeit macht ihn so greifbar. Man spürt, wie sehr er sich nach Anerkennung sehnt, nach einem Hof, der seine Ideen versteht und wie bitter es für ihn ist, dass seine wichtigsten Unterstützerinnen nicht mehr leben. Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre des frühen 18. Jahrhunderts: Hannover wirkt wie ein Ort zwischen Stillstand und Aufbruch, und Leibniz steht genau dazwischen. Seine Rechenmaschine, die nie fertig wird, wird fast zum Symbol seiner inneren Unruhe. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie modern viele seiner Gedanken waren die Verbindung von Vernunft und Glauben, die Idee der Monaden, sein Drang, die Welt zu ordnen und zu verbessern. Der angekündigte Besuch von Zar Peter dem Grossen bringt eine leise Spannung in die Handlung. Ein letzter Hoffnungsschimmer, vielleicht doch noch gebraucht zu werden. Doch eigentlich geht es um etwas Tieferes um die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit und den Mut, sich ihr entgegenzustellen. Für mich ist es eine feinfühlige, kluge Annäherung an einen grossen Geist, die zeigt, wie menschlich selbst die grössten Denker sind.

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