Produktbild: Versunkene Welten
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Versunkene Welten Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

1

33,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.05.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

32330 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836213

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PDF

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18.05.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

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544 (Printausgabe)

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32330 KB

Sprache

Deutsch

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Interessant und informativ

Sue aus Uelzen am 16.05.2026

Bewertungsnummer: 3139612

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Zimmermann nimmt uns in seinem Werk "Versunkene Welten" mit auf eine faszinierende und zum Teil auch geistig fordernde Reise durch die Ruinenstädte der Antike. Als Professor für Alte Geschichte weiß Zimmermann natürlich wovon er spricht, aber wie es in der Geschichte nunmal ist, ist es auch eine mühsame Arbeit und manchmal kann man sich nur auf alte Schriften und Auszeichnungen stützen, von denen man nicht immer sicher sein kann, dass sie der Wahrheit entsprechen. "So sind die menschlichen Dinge von kurzer Dauer und keineswegs beständig." (Pausanias, griechischer Reiseschriftsteller und Geograph) Während unsereins heutzutage nostalgisch auf die Ruinen von Troja, Pompeji, Korinth und Babylon blicken und voller Romantik auf den Mythos um Atlantis, zeigt uns Zimmermann mit diesem Werk, wie die Menschen der Antike diese Städte gesehen haben. Dabei stützt er sich sehr auf Schriften des antiken griechischen Geschichtsschreibers Strabon. Von ihm selbst wissen wir sehr wenig, aber er war einer der bedeutendsten Geographen der Antike und seine Schriften liefern den heutigen Historikern noch immer wertvolle Informationen über die Orte, die Menschen und die Kulturen seiner Zeit. Neben Strabon begleitet uns auch Plinius der Ältere, ein weiterer bedeutender Gelehrter der Antike, von dessen Aufzeichnungen und Studien in diesem Buch immer wieder die Rede ist. Weitere Gelehrte, von deren Wissen und Aufzeichnungen wir in diesem Atlas lesen sind unter anderem Pausanias, Diodor, Herodot, Titus Livius und einige mehr. Zudem nehmen wir auch Bezug auf die Epen Homers oder die Dichtungen Ovids, sowie auf verschiedene bekannte Mythen. All diese Gelehrten zeigen uns den Fluss des Lebens, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie Entstehung, Erhalt und Untergang zu einem sich unendlich wiederholendem Kreislauf verbinden. "All das liegt in Flammen und in trostlosen Asche versunken danieder. Selbst die Götter wünschten, dass dies nicht in ihrer Macht gestanden hätte." (Martial, römischer Dichter) Manche Ruinen entstanden durch Kriege, wie zum Beispiel Troja, andere aber auch durch Naturkatastrophen, wie Pompeji. Am Ende wird deutlich, dass Entstehung und Untergang stets Teil unseres Lebens, unseres Schaffens sind und auch immer sein werden. Nichts bleibt für die Ewigkeit. Insgesamt fand ich das Werk sehr interessant und auch gut verständlich geschrieben. Natürlich kannte ich bis dato nicht alle der im Buch behandelten Ruinenstädte und daher habe ich mich über das neue Wissen gefreut - wenn es auch utopisch ist sich alles nach einmaligem Lesen zu merken. Das zweiten Kapitel, fand ich allerdings teilweise etwas mühsam zu lesen, ob der Fülle an Informationen in Bezug auf die antiken Gelehrten und ihre Werke (hierbei sei aber auch anzumerken, dass Zimmermann schreibt, dieses Kapitel könne man getrost überblättern, wenn man nicht alles ganz genau wissen will - ich wollte es trotzdem nicht missen). Neben dem umfangreichen Anhang finden sich viele farbige Bildtafeln im Buch, sowie eine übersichtliche Karte der Lage der Ruinenstädte vorne im Buchdeckel und ein Bild eines Gemäldes von Pompeji.

Interessant und informativ

Sue aus Uelzen am 16.05.2026
Bewertungsnummer: 3139612
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Zimmermann nimmt uns in seinem Werk "Versunkene Welten" mit auf eine faszinierende und zum Teil auch geistig fordernde Reise durch die Ruinenstädte der Antike. Als Professor für Alte Geschichte weiß Zimmermann natürlich wovon er spricht, aber wie es in der Geschichte nunmal ist, ist es auch eine mühsame Arbeit und manchmal kann man sich nur auf alte Schriften und Auszeichnungen stützen, von denen man nicht immer sicher sein kann, dass sie der Wahrheit entsprechen. "So sind die menschlichen Dinge von kurzer Dauer und keineswegs beständig." (Pausanias, griechischer Reiseschriftsteller und Geograph) Während unsereins heutzutage nostalgisch auf die Ruinen von Troja, Pompeji, Korinth und Babylon blicken und voller Romantik auf den Mythos um Atlantis, zeigt uns Zimmermann mit diesem Werk, wie die Menschen der Antike diese Städte gesehen haben. Dabei stützt er sich sehr auf Schriften des antiken griechischen Geschichtsschreibers Strabon. Von ihm selbst wissen wir sehr wenig, aber er war einer der bedeutendsten Geographen der Antike und seine Schriften liefern den heutigen Historikern noch immer wertvolle Informationen über die Orte, die Menschen und die Kulturen seiner Zeit. Neben Strabon begleitet uns auch Plinius der Ältere, ein weiterer bedeutender Gelehrter der Antike, von dessen Aufzeichnungen und Studien in diesem Buch immer wieder die Rede ist. Weitere Gelehrte, von deren Wissen und Aufzeichnungen wir in diesem Atlas lesen sind unter anderem Pausanias, Diodor, Herodot, Titus Livius und einige mehr. Zudem nehmen wir auch Bezug auf die Epen Homers oder die Dichtungen Ovids, sowie auf verschiedene bekannte Mythen. All diese Gelehrten zeigen uns den Fluss des Lebens, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie Entstehung, Erhalt und Untergang zu einem sich unendlich wiederholendem Kreislauf verbinden. "All das liegt in Flammen und in trostlosen Asche versunken danieder. Selbst die Götter wünschten, dass dies nicht in ihrer Macht gestanden hätte." (Martial, römischer Dichter) Manche Ruinen entstanden durch Kriege, wie zum Beispiel Troja, andere aber auch durch Naturkatastrophen, wie Pompeji. Am Ende wird deutlich, dass Entstehung und Untergang stets Teil unseres Lebens, unseres Schaffens sind und auch immer sein werden. Nichts bleibt für die Ewigkeit. Insgesamt fand ich das Werk sehr interessant und auch gut verständlich geschrieben. Natürlich kannte ich bis dato nicht alle der im Buch behandelten Ruinenstädte und daher habe ich mich über das neue Wissen gefreut - wenn es auch utopisch ist sich alles nach einmaligem Lesen zu merken. Das zweiten Kapitel, fand ich allerdings teilweise etwas mühsam zu lesen, ob der Fülle an Informationen in Bezug auf die antiken Gelehrten und ihre Werke (hierbei sei aber auch anzumerken, dass Zimmermann schreibt, dieses Kapitel könne man getrost überblättern, wenn man nicht alles ganz genau wissen will - ich wollte es trotzdem nicht missen). Neben dem umfangreichen Anhang finden sich viele farbige Bildtafeln im Buch, sowie eine übersichtliche Karte der Lage der Ruinenstädte vorne im Buchdeckel und ein Bild eines Gemäldes von Pompeji.

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Versunkene Welten

von Martin Zimmermann

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