Schriften zur Wissenschaftslehre / Kalibrierung ontischer Zuschreibungen Eine wissenschaftliche Analyse von Geltung, Stabilisierung und Selektion
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24,90 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
13.04.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
0,8/13,5/20,5 cm
Gewicht
217 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-40855-9
In einer Zeit hochentwickelter wissenschaftlicher Modelle – von der Quantenmechanik über die Atomphysik bis hin zur Kosmologie – wird diese Frage meist stillschweigend vorausgesetzt. Doch genau hier setzt dieses Werk an: Es untersucht nicht primär physikalische Theorien selbst, sondern die Bedingungen, unter denen ihre Begriffe überhaupt ontisch, also als Aussagen über Wirklichkeit, verstanden werden können.
Im Zentrum steht die Einführung einer neuen wissenschaftslehrlichen Disziplin: der Ontomechanik – der Lehre von der Kalibrierung ontischer Zuschreibungen.
Ausgehend von einer strukturgenetischen Differenzarchitektur entwickelt das Buch eine präzise Systematik:
Auf der Quantenebene zeigt sich Geltung ohne stabile Referenz.
In der Atomphysik entsteht erstmals eine kalibrierbare Ontizität.
Das Licht erweist sich als Grenzfall zwischen kontinuierlicher Struktur und diskreter Markierung.
In der Kosmologie schließlich werden projektive Modellgrößen häufig über ihre strukturelle Grundlage hinaus ontologisch interpretiert.
Durch diese gestufte Analyse wird sichtbar: Ontische Zuschreibung ist kein Ausgangspunkt wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern ein Ergebnis – gebunden an Stabilität, Differenz und Fortsetzbarkeit.
Das Werk leistet damit einen grundlegenden Beitrag zur Wissenschaftslehre. Es trennt konsequent zwischen:
Geltung (formale Explizierbarkeit),
Differenzarchitektur (Struktur der Stabilisierung),
und Ontizität (kalibrierte Referenzbildung).
Mit großer begrifflicher Präzision und interdisziplinärer Tiefe richtet sich dieses Buch an Leserinnen und Leser, die Physik, Mathematik und Philosophie nicht isoliert betrachten, sondern in ihrem gemeinsamen erkenntnistheoretischen Fundament verstehen wollen.
Es ist kein Buch über das, was die Welt ist.
Es ist ein Buch darüber, unter welchen Bedingungen wir sinnvoll sagen können, dass etwas ist.
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