Lese-Szenen in Endes Roman "Die unendliche Geschichte" Formen und Funktionen der Lese-Szenen
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- Deutsch ausgewählt
18,95 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.03.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-18202-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Allgemeines, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Literaturtheorien des 21. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Junge gerät beim Lesen einer Geschichte buchstäblich in diese Geschichte hinein und findet nur schwer wieder heraus. - Dieser Satz soll Ende als Inspiration für seinen Roman "Die unendliche Geschichte" (1979) gedient haben. So berichtet er es jedenfalls in einem 1990 von Joachim Fuchsberger in seiner Talkshow Heut' abend geführten Interview, in welchem Ende detaillierte Einblicke in seinen Schreibprozess gibt. So interessant die Ausführungen Endes über seinen Schreibprozess sind, so wenig gehören sie in diese Arbeit. Denn der Fokus soll im Folgenden nicht auf dem Schreiben, sondern auf dem Lesen liegen, wobei der Blick bis dato weit weniger häufig auf die Reflexion und Darstellung von Prozessen der Textrezeption als auf die der Entstehung eines Textes gerichtet wurde. Darum soll nun das Motiv des Lesens und insbesondere die sogenannten 'Lese-Szenen' in Endes Roman genauer betrachtet werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Lese-Szenen es in "Die unendliche Geschichte" gibt und welche Funktionen sie jeweils einnehmen. Dafür wird zuerst ein kurzer Abriss zu Schreibszenen gegeben, da die Leseszenen als komplementäres Konzept aus ihnen hervorgegangen sind. Daraufhin wird der aktuelle Forschungsstand zu Leseszenen dargelegt, wobei ein besonderer Fokus auf lesenden Romanfiguren sowie dem Konzept der intransitiven Lektüre liegen soll. Dann wird Bezug zu einem Text von Nicolas Pethes genommen, in welchem er den Versuch wagt, eine Systematik von verschiedenen Formen von Leseszenen abzubilden. Diese soll als Ausgangspunkt und theoretische Orientierung für die darauffolgende Erzähltextanalyse dienen. In dieser soll herausgearbeitet werden, dass es in dem Roman "Die unendliche Geschichte" unterschiedliche Leseszenen gibt, die vorwiegend zu einer Grenzüberschreitung von Text und Lesenden beitragen, indem die Leser/innen zu Augenzeug/innen oder sogar handelnden Akteur/innen werden.
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