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Ins Gymi mit ADHS Lernbiografien von Jugendlichen mit ADHS und hohem IQ

1

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

22/17/0,9 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-72963-0

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

22/17/0,9 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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978-3-695-72963-0

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Aufschlussreich

Jennifer (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 24.05.2026

Bewertungsnummer: 3147473

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Rahmen einer Interviewstudie für das Heilpädagogikstudium von Mirjam Sackmann-Sierszyn ist das vorliegende Buch entstanden. Die Autorin hat es im Grunde wegen ihres Sohnes Tom geschrieben, bei dem ADHS nachgewiesen wurde. Im Buch werden 7 Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus der Schweiz hinsichtlich ihrer Schulbiografie befragt. Im Mittel überwiegen männliche Teenager mit ADHS, weil weibliche ADHSler meist gar nicht oder erst später diagnostiziert werden. Mich hat Sackmann-Sierszyns Betrachtung vor allem mit Blick aufs derzeitige Bildungssystem interessiert. Hier zeigt sich, dass neurodivergente Schüler mit ADHS oft aus dem Raster fallen und nur in den wenigsten Fällen adäquat gefördert werden. Schulangst und Schulversagen führen ganz häufig zu Schulverweigerung. Das verwundert, da ADHS recht häufig mit Hochbegabung einhergeht. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland sollte hinsichtlich der Förderung von Schülern ein Umdenken erfolgen. Leistungsschwache werden wesentlich stärker gefördert als vermeintliche Überflieger. ADHSlern fehlt es oft an Lernstrategien und Fürsprechern im Bildungswesen. Sie werden meist übersehen oder falsch eingeschätzt. Auf dem Gymnasium müssen sie ungleich mehr Kämpfe überstehen als ihre neurotypischen Mitschüler. Die Art und Weise wie die Autorin die jungen Menschen interviewt, offenbart Feinfühligkeit sowie Verständnis. Als Mutter und Heilpädagogin weiß sie einfach, wovon sie spricht. Mich hat es überrascht, wie einheitlich die Wünsche der Befragten doch sind. Alle fordern eine Schule mit mehr Bewegungseinheiten, mehr Freiraum für eigene Interessen, glasklare Arbeitsanweisungen und Verständnis für Momente der Reizüberflutung. FAZIT Ein wichtiges, weil aktuelles Sachbuch für Lehrer und Bildungsminister.

Aufschlussreich

Jennifer (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 24.05.2026
Bewertungsnummer: 3147473
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Rahmen einer Interviewstudie für das Heilpädagogikstudium von Mirjam Sackmann-Sierszyn ist das vorliegende Buch entstanden. Die Autorin hat es im Grunde wegen ihres Sohnes Tom geschrieben, bei dem ADHS nachgewiesen wurde. Im Buch werden 7 Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus der Schweiz hinsichtlich ihrer Schulbiografie befragt. Im Mittel überwiegen männliche Teenager mit ADHS, weil weibliche ADHSler meist gar nicht oder erst später diagnostiziert werden. Mich hat Sackmann-Sierszyns Betrachtung vor allem mit Blick aufs derzeitige Bildungssystem interessiert. Hier zeigt sich, dass neurodivergente Schüler mit ADHS oft aus dem Raster fallen und nur in den wenigsten Fällen adäquat gefördert werden. Schulangst und Schulversagen führen ganz häufig zu Schulverweigerung. Das verwundert, da ADHS recht häufig mit Hochbegabung einhergeht. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland sollte hinsichtlich der Förderung von Schülern ein Umdenken erfolgen. Leistungsschwache werden wesentlich stärker gefördert als vermeintliche Überflieger. ADHSlern fehlt es oft an Lernstrategien und Fürsprechern im Bildungswesen. Sie werden meist übersehen oder falsch eingeschätzt. Auf dem Gymnasium müssen sie ungleich mehr Kämpfe überstehen als ihre neurotypischen Mitschüler. Die Art und Weise wie die Autorin die jungen Menschen interviewt, offenbart Feinfühligkeit sowie Verständnis. Als Mutter und Heilpädagogin weiß sie einfach, wovon sie spricht. Mich hat es überrascht, wie einheitlich die Wünsche der Befragten doch sind. Alle fordern eine Schule mit mehr Bewegungseinheiten, mehr Freiraum für eigene Interessen, glasklare Arbeitsanweisungen und Verständnis für Momente der Reizüberflutung. FAZIT Ein wichtiges, weil aktuelles Sachbuch für Lehrer und Bildungsminister.

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