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Im Rahmen eines Projektes der Universität Hamburg hat der Autor Jürgen Rath am 18. Juli 1981 den Matrosen S. im Seemannsaltenheim in der Karpfangerstraße in Hamburg interviewt. Eigentlich wollte er in diesem Gespräch nur etwas über das Leben von Seeleuten auf Segelschiffen, um die Wende zum 20. Jahrhundert, erfahren, doch dann war Jürgen Rath von der Lebensgeschichte des alten Herrn so fasziniert, dass er das eigentliche Forschungsziel vergaß. Nichtsdestotrotz hat er die Kassette sorgfältig aufbewahrt und sie mehr als vierzig Jahre lang von Wohnungswechsel zu Wohnungswechsel mitgeschleppt, bis die Zeit endlich reif war für dieses Buch.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Cover:
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Das Titelbild zeigt ein Segelschiff auf leicht unruhiger See. Im Hintergrund Berge und dunkelblauer Himmel. Man riecht beim Anblick förmlich das Abenteuer und hat Lust, ferne Welten und dieses Leben zu erkunden.
Inhalt:
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"Ich hab so viel Lebenserfahrung in den letzten neunzig Jahren angesammelt. Also nicht bewusst angesammelt, das Leben ist so auf mich heruntergekommen. Und das soll alles umsonst gewesen sein? Ich verabschiede mich bald von dieser Welt und werde nichts weitergeben. Es ist alles urplötzlich verschwunden und vernichtet."
Jutta Steinkamp überlegt, sie zögert einen Augenblick, dann sagt sie es doch: "Glauben Sie, dass die Welt nicht weiter existieren wird, wenn Sie nicht mehr da sind?"
"Das ist ja das Problem! Ich bin weg und keiner merkt es. Nein, es ist schlimmer: Niemand weiß, dass ich jemals gelebt habe." Der alte Mann räuspert sich wieder, er wischt ziellos über die Tischdecke. "Wahrscheinlich unterscheiden wir uns nicht von den Ameisen. Wenn eine totgetreten wird, nimmt eine andere ihren Platz ein. Und wenn ich in der Kiste liege, zieht hier ein anderer alter Knacker ein, und alles geht weiter wie bisher - nur ich bin nicht mehr da."
"Das ist der Lauf des Lebens."
"Ja, das ist er wohl. Aber lohnt es sich, dafür so zu strampeln und zu kämpfen?"
Die junge Frau legt ihre Hand auf das Aufnahmegerät. "Immerhin haben wir Ihre Lebensgeschichte hier auf Kassette. Das macht Sie unsterblich."
(S. 100)
1981 hat der Autor im Seemannsaltenheim in Hamburg ein Interview mit dem damals 92-jährigen Hans S. geführt. Dieses Interview dauerte nur 2,5 Stunden, bot aber so viel Stoff, dass er viele Jahre später daraus dieses Buch schrieb. In dieser Romanbiografie führt ein weiblicher Gegenpart in Person der Studentin Jutta Steinkamp das Interview und dies sorgt an manchen Stellen für einen spannenden Dialog.
Mein Eindruck:
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Mich hat der Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Zum einen ist das Leben des Protagonisten Hans so umfangreich und aufregend, dass man kaum glauben kann, dass er alles tatsächlich so erlebt hat. Schon mit 13 Jahren wollte er zur See fahren, war aber noch zu klein und fing stattdessen an, als Nietjunge zu arbeiten. Ein sehr gefährlicher Job!
Aber auch seine anderen Tätigkeiten waren nicht ohne, sowohl auf See als auch an Land erlebt er unglaubliche Abenteuer, überlebt mehrere Kriege und wechselt sogar mehrfach seine Staatsbürgerschaft. Er hat wahrlich mehrere Leben in einem gelebt! Die Form des Interviews mit der Studentin ist sehr gut gewählt. So wirken die Erzählungen authentisch und sowohl die Konstellation Mann-Frau als auch ältere versus jüngerer Generation sorgen für einige humorvolle, aber auch tiefgründige Dialoge zwischen den beiden.
Dass das Originalinterview des Autors nur 2,5 Stunden dauerte, merkt man dem Roman nicht an. Neben dem sehr gefüllten und erfüllten Leben von Hans hat der Autor aus seinen eigenen Recherchen und Erfahrungen Text zum historischen Kontext und der Seefahrt beigesteuert und dies geschickt in die Handlung eingewoben, sodass alles zu einem großen Ganzen harmoniert.
Ich habe diesen Roman sehr genossen, mit Hans mitgelitten und mitgelacht und viel über das damalige (Seemann-)Leben gelernt und auch über die entsprechenden historischen Ereignisse.
Fazit:
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Mitreißende Romanbiografie mit Humor, Gefühl und gut recherchierten Hintergründen
Test-LR
5/5
23.02.2023
Buch (Paperback)
Ein bewegtes (Seemann-)Leben…
Ein bewegtes (Seemann-)Leben Cover: ---------------- Das Titelbild zeigt ein Segelschiff auf leicht unruhiger See. Im Hintergrund Berge und dunkelblauer Himmel. Man riecht beim Anblick förmlich das Abenteuer und hat Lust, ferne Welten und dieses Leben zu erkunden. Inhalt: ---------------- "Ich hab so viel Lebenserfahrung in den letzten neunzig Jahren angesammelt. Also nicht bewusst angesammelt, das Leben ist so auf mich heruntergekommen. Und das soll alles umsonst gewesen sein? Ich verabschiede mich bald von dieser Welt und werde nichts weitergeben. Es ist alles urplötzlich verschwunden und vernichtet." Jutta Steinkamp überlegt, sie zögert einen Augenblick, dann sagt sie es doch: "Glauben Sie, dass die Welt nicht weiter existieren wird, wenn Sie nicht mehr da sind?" "Das ist ja das Problem! Ich bin weg und keiner merkt es. Nein, es ist schlimmer: Niemand weiß, dass ich jemals gelebt habe." Der alte Mann räuspert sich wieder, er wischt ziellos über die Tischdecke. "Wahrscheinlich unterscheiden wir uns nicht von den Ameisen. Wenn eine totgetreten wird, nimmt eine andere ihren Platz ein. Und wenn ich in der Kiste liege, zieht hier ein anderer alter Knacker ein, und alles geht weiter wie bisher - nur ich bin nicht mehr da." "Das ist der Lauf des Lebens." "Ja, das ist er wohl. Aber lohnt es sich, dafür so zu strampeln und zu kämpfen?" Die junge Frau legt ihre Hand auf das Aufnahmegerät. "Immerhin haben wir Ihre Lebensgeschichte hier auf Kassette. Das macht Sie unsterblich." (S. 100) 1981 hat der Autor im Seemannsaltenheim in Hamburg ein Interview mit dem damals 92-jährigen Hans S. geführt. Dieses Interview dauerte nur 2,5 Stunden, bot aber so viel Stoff, dass er viele Jahre später daraus dieses Buch schrieb. In dieser Romanbiografie führt ein weiblicher Gegenpart in Person der Studentin Jutta Steinkamp das Interview und dies sorgt an manchen Stellen für einen spannenden Dialog. Mein Eindruck: ---------------- Mich hat der Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Zum einen ist das Leben des Protagonisten Hans so umfangreich und aufregend, dass man kaum glauben kann, dass er alles tatsächlich so erlebt hat. Schon mit 13 Jahren wollte er zur See fahren, war aber noch zu klein und fing stattdessen an, als Nietjunge zu arbeiten. Ein sehr gefährlicher Job! Aber auch seine anderen Tätigkeiten waren nicht ohne, sowohl auf See als auch an Land erlebt er unglaubliche Abenteuer, überlebt mehrere Kriege und wechselt sogar mehrfach seine Staatsbürgerschaft. Er hat wahrlich mehrere Leben in einem gelebt! Die Form des Interviews mit der Studentin ist sehr gut gewählt. So wirken die Erzählungen authentisch und sowohl die Konstellation Mann-Frau als auch ältere versus jüngerer Generation sorgen für einige humorvolle, aber auch tiefgründige Dialoge zwischen den beiden. Dass das Originalinterview des Autors nur 2,5 Stunden dauerte, merkt man dem Roman nicht an. Neben dem sehr gefüllten und erfüllten Leben von Hans hat der Autor aus seinen eigenen Recherchen und Erfahrungen Text zum historischen Kontext und der Seefahrt beigesteuert und dies geschickt in die Handlung eingewoben, sodass alles zu einem großen Ganzen harmoniert. Ich habe diesen Roman sehr genossen, mit Hans mitgelitten und mitgelacht und viel über das damalige (Seemann-)Leben gelernt und auch über die entsprechenden historischen Ereignisse. Fazit: ---------------- Mitreißende Romanbiografie mit Humor, Gefühl und gut recherchierten Hintergründen
Bewertung
aus Glauchau
5/5
14.12.2022
Buch (Paperback)
Nicht nur ein Seemannsleben
„...Auf er einen Seite saß der Kapitän, der Arbeit und Lohn zu vergeben hatte, auf der anderen Seite drängten sich die Arbeiter, die ihre Arbeitskraft anbieten wollten...“
So ist es auch in Papenburg im Jahre 1904. Dort erscheint die Mutter mit dem fast 15jährigen Hnas. Im vergangenen Jahr war er für die Seefahrt noch zu klein gewesen. Mittlerweile ist er gewachsen und bekommt seine erste Heuer als Schiffsjunge.
Der Autor hat eine abwechslungsreiche Romanbiografie geschrieben. Die Geschichte basiert auf eine Interview, dass er selbst vor etwa 40 Jahren in einem Seemannsaltenheim in Hamburg geführt hat. Im Roman allerdings wird das Interview von Jutta Steinkamp geführt. Die junge Frau ist Studentin der Sozialgeschichte und will das Gespräch als Grundlage für ihre Doktorarbeit nehmen.
Der Schriftstil wirkt über weite Phasen sachlich. Er ist sehr gut ausgearbeitet und baut gekonnt Spannung zwischen dem Interview und dem Lebenslauf auf.
Sehr detailliert wird das Leben an Bord beschrieben. In jeder Zeile wird deutlich, dass der Autor weiß, worüber er schreibt.
Die Personen werden ausreichend charakterisiert. Hans zeichnet sich durch seine Empathie aus, aber auch durch seine Fähigkeit, aus jeder noch zu kritischen Situation das Beste zu machen.
Jutta wirkt anfangs sehr distanziert und steif. Außerdem erscheint sie extrem gesetzestreu. Deshalb hat sie mit manchen Aktionen in der Erzählung von Hans so ihre Probleme.
Hans ist derjenige, der den Faden in der Hand hält und bestimmt, wann und wie es weitergeht.
Als Leser begleite ich Hans nicht nur auf den verschiedensten Schiffen, seien es Segelschiffe oder Dampfer rund um die Welt.
„...Die Amerikaner waren reichlich beliebt auf der Insel, aber nur wegen ihrer Dollars, Havanna war der Puff Amerikas, wie man damals sagte...“
Ich reise mit ihm auch durch die Weltgeschichte. Und genau die ist verantwortlich für manche Brüche in seinem Leben. Er wechselt mehrmals die Staatsangehörigkeit. Mal ist er reich, mal lebt er von der Hand in den Mund.
In der Geschichte gibt es vielfältige Informationen. So fragt Jutta, warum man Petroleum nicht mit den schnelleren Dampfern transportiert hat.
„...Die Holzfässer leckten und auf den Dampfschiffen flogen immer mal heißer Ruß und glühende Kohlenstücke aus dem Schornstein, diese Schiffe wären sofort in Flammen aufgegangen...“
Hans war nicht nur Seemann. Er hat sich erfolgreich als Farmer in Amerika versucht und als Fischer auf den Philippinen gelebt.
Probleme hat Jutta auch mit seinem Frauenbild. Hier machen sich fast 70 Jahre Altersunterschied bemerkbar.
Ab und an werden in kursiver Schrift bestimmte Themen vertieft. Heftig sind die Texte über die Gewinnung von Quecksilber. Wie sagt einer der Bergmänner, als er auf seinen Alkoholkonsum angesprochen wird?
„...Ihre Medizin hilft uns nicht bei unseren Leiden, Herr Chirurg, aber der Wein lässt uns für ein paar Stunden die Schmerzen vergessen...“
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeichnet auf eine ganz besondere Art und Weise ein inhaltsreiches Leben nach.
Gertie G.
aus Wien
5/5
14.12.2022
Buch (Paperback)
Das abenteuerliche Leben des Hans S.
Der von der Edition Karo herausgegebene, biografische Roman über den Seemann Hans S., der wenig in seinem Leben ausgelassen hat, basiert auf einem Interview, das Autor Jürgen Rath im Jahr 1981 mit dem damals über 90 Jahre alten Seemann geführt hat.
Worum geht’s?
Hans, eine Junge aus Papenburg soll, nach dem Willen seiner Mutter, zur See fahren und nicht wie der Vater in der Fabrik schuften. Dummerweise ist er zu klein, zu schmächtig und muss - bevor sich sein (?) Traum erfüllen kann, als „Nietjunge“ in der Werft arbeiten. Hier lernt er einiges fürs Leben, das ihm später auf See helfen wird, zu überleben. Als es denn endlich mit der Seefahrt klappt, ist Hans 13 Jahre alt und zu seinem Glück hat er einen Kapitän, der zwar streng, aber keine Leuteschinder ist. Lange Zeit fährt Hans als Matrose, dann als Steuermann über die Weltmeere. Um nicht, wie so viele seiner Zeit in die Mühlen des Ersten Weltkrieges zu geraten, gibt er sich als Holländer aus, mustert in Kalifornien ab, kauft Grund und Boden und versucht sich als Farmer. Dann muss er, nun amerikanischer Staatsbürger, doch noch zur Armee, desertiert und wird zu lebenslanger Zwangsarbeit in den Quecksilberminen verurteilt. Er überlebt, seine Farm ist futsch und Hans fährt wieder zur See. Auf den Philippinen findet er ein kurzes Zuhause, um dann wieder nach Europa zurückzukehren und im Altenheim für Seemänner in Hamburg die letzten Jahrzehnte seines Lebens zu verbringen.
Dort trifft er 1981 auf den Autor dieses Romans, der für die Uni Hamburg, alte Seeleute interviewt. Autor Jürgen Rath ist Historiker und Kapitän und interessiert sich für das Leben der Seemannschaften auf Segelschiffen um 1900. Ob der spannenden Lebensgeschichte von Hans S. ist Jürgen Rath so beeindruckt, dass rund 40 Jahre nach dem Interview, dieser Roman entstanden ist.
Dem Hans Schnieders aus dem Roman stellt der Autor Jutta, eine junge Studentin, als Interviewerin gegenüber. Sie wirkt genervt, ungeduldig und wenig empathisch. Doch der alte Seebär, Hans ist ja schon über 90 Jahre alt, schafft es, die junge Frau ein wenig aus der Reserve zu locken. Einen Oscar für Empathie erhält sie dennoch nicht.
Meine Meinung:
Obwohl das eigentliche Interview nur rund 2,5 Stunden gedauert hat, ist Jürgen Rath ein fesselnder Roman gelungen. Die Lücken zwischen den Eckdaten hat der Autor, der ja auch Bücher über die (historische) Seefahrt geschrieben hat, mit aufwändig recherchierten Berichten anderer Seeleute, gefüllt.
Ein interessantes Detail ist die Hypothese, dass Juttas Großmutter das Kind aus einer Beziehung von Hans sein könnte. Schade, dass das hier nicht weiter verfolgt wird.
Wir Leser lernen einiges über die Seefahrt abseits von shanghaien und Leuteschindern. Disziplin und Kommandos, die im Schlaf beherrscht werden müssen, sind im Kampf gegen Naturgewalten zum Überleben absolut notwendig.
Schmunzeln musste ich, als Hans sich über das Einweihungsfest seines Hauses auf den Philippinen freut, ohne mitzubekommen, dass es eigentlich seine Hochzeitsfeier mit der Tochter des Häuptling ist. Das Thema Frauen und Seemann wird ziemlich ausgespart. Viel Glück hat Hans hier ohnehin nicht.
Ein ungewöhnlicher biografischer Roman, der sich von der Vielzahl solcher Bücher wohltuend abhebt, da fundierte Kenntnisse der Materie und ein echtes Interview Basis sind.
Fazit:
Wer an historischen Romanen und Oral History interessiert ist, findet hier eine fesselnd erzählte Lebensgeschichte. Gerne gebe ich diesem fesselnden Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Bewertung
aus Stade
5/5
12.12.2022
Buch (Paperback)
Was für ein abenteuerliches Leben!
Der biographische Roman handelt von Hans, der eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich hat. Mit 13 Jahren hat er auf einem Segelschiff angeheuert, ist dann als Matrose gefahren, wurde später Steuermann, hat eine Farm in den USA gegründet, ist aus der Armee desertiert, hat in Quecksilberminen gearbeitet, hat auf einer kleinen Insel in den Philippinen ein Zuhause gefunden und verbringt nun die letzten Jahre seines Lebens in einem Altenheim. Soweit die Geschichte von Hans.
Der Autor hat Hans eine fiktive junge Studentin, Jutta Steinkamp, gegenübergestellt, die im Rahmen eines Uni-projekts Seefahrer, die auf Segelschiffen unterwegs waren, interviewen soll. Zuerst ist sie sehr skeptisch und desinteressiert und nimmt den alten Seebären nicht ernst. Hans hingegen ist mit seinen 91 Jahren etwas eigenwillig und störrisch. So treffen die Generationen aufeinander und langsam entwickelt sich gegenseitiger Respekt. Je mehr Hans aus seinem abenteuerlichen Leben erzählt, desto neugieriger und empathischer wird Jutta.
Die zusätzliche fiktive Geschichte um die junge Studentin Jutta und den alten Herrn Hans wird vom Autor geschickt mit der biographischen Lebensgeschichte von Hans verflochten und es entstehen keine Brüche in der Geschichte.
Das Buch entstand lange nachdem der wirkliche Matrose, Herr S., vom Autor selbst im Rahmen eines Projekts interviewt wurde. Lücken im Lebenslauf hat der Autor geschickt gefüllt und so ist der Ablauf der Geschehnisse flüssig und logisch dargestellt. Der Autor ist selbst Historiker und Seemann mit Kapitänspatent und kann das Leben auf See aus eigener Erfahrung erzählen. Wenn man nicht wüsste, dass der Kern der Geschichte wahr ist- man würde wohl alles für Seemannsgarn halten. Was für ein spannendes Leben und was für ein gut erzählter Roman!
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