Produktbild: Gestörte Idylle

Gestörte Idylle Ein Dorf. Ein Geheimnis. Kein Ausweg.

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38220

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.04.2026

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

658 (Printausgabe)

Dateigröße

2555 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783695798513

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei
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38220

Erscheinungsdatum

28.04.2026

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

658 (Printausgabe)

Dateigröße

2555 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783695798513

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  • chuckipop

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, schockierend, krass - ganz nach meinem Geschmack :)

    “Gestörte Idylle” von Marcel Richtsteiger ist ein Horror-Thriller mit 658 Seiten, dessen Titel definitiv Programm ist! Jana Richter aus Leipzig, Grundschullehrerin, erbt von ihrem Großonkel Joachim eine alteingesessene Wurstwarenfabrik im bayerischen Oberschnaubing. Um sich das Ganze anzusehen, macht sich Jana alsbald auf die Reise und kommt in einem idyllischen Bilderbuchdorf an, das jedes Klischee zu erfüllen scheint. Alles ist vorbildlich gepflegt, liebevoll hübschgemacht, inmitten toller Natur und mit netten Einwohnern, die sie freundlich und aufgeschlossen empfangen. Dennoch stoplert Jana über einige Kleinigkeiten, die nicht recht passen wollen. Einige Details, die ihr merkwürdig vorkommen. Und als sie anfängt, Fragen zu stellen, ändert sich die Stimmung und die Gemeinde Oberschnaubing wird recht abweisend. Janas Neugier ist nun aber geweckt, und als sie beginnt, genauer nachzuhaken, offenbart sich ihr Unfassbares - Grauen pur… Mir hat “Gestörte Idylle” richtig gut gefallen und trotz der beachtlichen Länge habe ich es zügig inhaliert, denn es hatte mich einfach gepackt und der bodenständige, schnörkellose und ehrliche Schreibstil des Autors trieb mich stetig voran. Die erzeugte Atmosphäre bietet einerseits unfassbares Grauen, andererseits abenteuerreiches Mitfiebern, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Die Charaktere sind facetten- und detailreich angelegt, wirken jedoch teilweise etwas künstlich bzw. hölzern - was mitnichten an mangelnden Fähigkeiten des Autors liegt, sondern aufgrund der einzigartigen Situation vollkommen passend und einleuchtend ist! Neben Jana mochte ich Frederick, Sylvia und Mina sehr gern, wenngleich man hier lange nicht weiß, wem man eigentlich trauen kann und wem besser nicht. Auch die Bedeutung einzelner Details, die sich durch die komplette Story ziehen, fand ich klasse - beispielsweise die Eule(n). Das letzte Kapitel (nach dem aufregenden “Showdown”, also quasi der Epilog) hat mir leider nicht so gut gefallen, ich fand die Aufklärung der Vorfälle etwas zu ausführlich und darum eine Spur langatmig. Alles in Allem ein packender, gruseliger Thriller, der mich bisweilen sprachlos gemacht hat - sehr empfehlenswert, aber nichts für Zartbesaitete!

  • Die Lesemöwe

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Traditionen, die in Fleisch gemeißelt sind.

    Ein Horrorthriller für starke Mägen und eine trügerische Idylle, unter der sich der Wahnsinn versteckt. Grundschullehrerin Jana Richter erbt eine Wurstfabrik in Bayern und damit ein ganzes Dorf. Tradition wird in Oberschnaubing groß geschrieben. Schon bald wird Jana in die Gepflogenheiten eingeführt und sieht sich mit einem gestörten System konfrontiert, das ihr Leben für immer zerstören könnte. Der Schreibstil ist locker und führt flüssig durch die fesselnde Handlung. In jedem Abschnitt passiert viel und es wird niemals langweilig. Zu Anfang hat Jana noch eine sehr humorvolle Art an sich, macht im Geiste ihre Späße über die Eigenartigkeit der Dorfbewohner. Man spürt deutlich, wie ihre Stimmung schrittweise kippt. Die Atmosphäre ist passend herausgearbeitet. Die Bedrohung hinter der falschen Fassade lauert zwischen jedem Satz. Die Figuren bieten eine faszinierende Charaktermischung. Was für Außenstehende abstoßend und entsetzlich ist, ist für die Einwohner in Oberschnaubing vollkommen normal, da sie es nicht anders gewohnt sind. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich fand das Buch wahnsinnig gut. Es hat mich hervorragend unterhalten und meinem Horrorleserherz neuen Zündstoff gegeben. Vielen Dank für die verstörend-fesselnde Lesezeit.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gestörte Idylle

    Was für ein großartiger Roman! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil es mich von der ersten Seite an gepackt hat. Was zunächst wie eine interessante Geschichte über ein unerwartetes Erbe beginnt, entwickelt sich zu einem unglaublich spannenden und tiefgründigen Roman über Macht, Gemeinschaft und die zerstörerische Kraft des Schweigens. Jana war für mich eine wunderbare Hauptfigur – authentisch, mutig und nahbar. Gemeinsam mit ihr entdeckt man nach und nach die Fassade eines Dorfes, das nach außen perfekt wirkt, hinter der sich jedoch dunkle Geheimnisse verbergen. Gerade diese schleichende Veränderung der Atmosphäre hat mich fasziniert: Aus Herzlichkeit wird Misstrauen, aus Geborgenheit Beklemmung. Die Spannung steigt Kapitel für Kapitel, ohne dass der Roman auf billige Effekte angewiesen ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie eindringlich der Autor zeigt, wie leicht Menschen sich an Schweigen und Wegsehen gewöhnen können – und welchen Mut es braucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Figuren sind vielschichtig, die Handlung klug aufgebaut und das Ende hat mich noch lange beschäftigt. Ein fesselnder, atmosphärischer Roman mit Tiefgang, der weit mehr ist als ein Dorfgeheimnis. Absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit psychologischer Tiefe lieben!

  • Bewertung

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    "Gestörte Idylle" ein Horrorthriller von Marcel Richtsteiger. Das Cover spiegelt einen Ausschnitt aus der Geschichte wieder. Mir hat das Buch und sein Schreibstil sehr gut gefallen. Es ist zwar keine leichte Kost aber es spiegelt einen Teil der Gesellschaft wieder und macht es dadurch Lesenswert. Jana Richter erbt von ihrem Großonkel eine Wurst- und Käsefabrik in einem Dorf in Bayern. Sie weiß nichts über Joachim Richter weil ihr verstorberer Vater keinen Kontakt mehr zu ihm hatte. Sie reist von Leipzig, wo sie Grundschullehrerin ist, nach Bayern um ihr Erbe zu begutachten. Oberschnaubing ein Dorf nahe Weilheim, dass sie freundlich empfing bis sie Fragen stellte und so manches hinterfragte. Nun wurde sie unter Kontrolle gebracht und manipuliert. Joachim Richter und das Dorf hat ein grausames Geheimnis, das sich keiner vorstellen kann und möchte. Unter Lebensgefahr dringt sie in das System ein und will es zerstören. Sie hättes es einfach haben können, 20 Millionen hatte ihr Bürgermeister Moser geboten 655 spannend geschriebene Seiten. Aber Jana kann ihre Augen nicht davor verschließen, sie muss es irgendwie beenden. Es steckt so viel Hintergründiges in dem Werk, ich kann es nur empfehlen. Was aus einer Not entsteht kann eine Dynamik entwickeln die man sich nicht vorstellen kann.

  • misspider

    4/5

    20.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aussen hui...

    Dieser Thriller hat mir richtig gut gefallen, er erzählt eine sehr komplexe und durchdachte Geschichte und ist trotz seiner Längen, überwiegend in einigen Dialogszenen, trotzdem nie langweilig. Aber da mir Handlung sowieso immer lieber ist als Gedankenaustausch, bin ich da wohl auch etwas voreingenommen. Die Protagonistin Jana, die unverhofft eine Fleischfabrik und Molkerei erbt und in der ländlichen Idylle von Oberschnaubing den reinsten Horror erlebt, war mir nicht unsympathisch, allerdings konnte ich manche unvorsichtige, vielleicht sogar dumme und daher gefährliche Handlungen auch nicht nachvollziehen. Nun gut, vielleicht hat Jana nicht so viele Thriller gelesen und kennt daher einige Grundregeln nicht, so dass sie einige typische Fehler macht... Gefallen hat mir aber, dass ihr Charakter sehr vielschichtig und keine Heldin war. Da gab es eine andere Person, die mir viel mehr ans Herz wuchs und die ich schlichtweg bewunderte für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Beziehung von Jana zu Frederick, die mir zu schnell ging und für mich bei allem, was passiert, einen komischen Beigeschmack hatte. Doch das sind nur Kleinigkeiten, denn die Story an sich, die Erzählweise und die Zusammenhänge haben mich wirklich gefesselt, schockiert und begeistert. Sehr bemerkenswert war dabei der historische Hintergrund, der den Grundstein legt für die unglaubliche Tradition, die in Oberschnaubing über die Jahrzehnte gewachsen ist. Dabei ist es besonders makaber und faszinierend zugleich, wie selbstverständlich alle damit umgehen. Da wird wirklich nichts ausgelassen, und man ist ein ums andere Mal fassungslos angesichts solch unverfrorener Doppelmoral und Scheinheiligkeit. Fazit: klare Leseempfehlung!

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