Produktbild: Wunschloses Unglück
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Wunschloses Unglück Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2001

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1 cm

Gewicht

83 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

EAN

2710004652188

Beschreibung

Rezension

»Das Geheimnis dieser traurigen Geschichte besteht darin, dass man sie atemlos liest. Das macht Handkes Sprache, in der sich Inbrunst und Distanz ... aufs Kunstvollste verbinden.« Ulrich Greiner DIE ZEIT 20120802

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2001

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1 cm

Gewicht

83 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

EAN

2710004652188

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    gut geschrieben

    Der Autor beschreibt die Lebensgeschichte seiner Mutter. Da diese ziemlich traurig war und da Handke sehr gut schreibt, entstand ein Buch, das sehr präzis, eindrücklich und berührend das Leben einer Frau bis zu ihrem Selbstmord darlegt. Manchmal wirken die Gedanken aber etwas verschlungen und einige waren für mich nicht verständlich. Macht nichts, insgesamt ein ausgezeichnetes Werk!

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    4/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Österreichische Literatur delux

    Nicht immer braucht man tränenhervorbringende Emotionen um die Traurigkeit einer Geschichte zu spüren, zu verstehen...eine sehr sachliche Darstellung eines sehr emotionallen Hintergrunds.Genial!!!

  • Zitronenblau

    3/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    wie traurig...

    Diese Erzählung biographiert das Leben und den Tod seiner Mutter durch den Ich-Erzähler. Dabei bleibt er tendenziell sachlich. Der Selbstmord soll verstanden werden und der Lesene gewinnt Einblicke in das Leben einer "armen Frau", die sich letztlich das Leben nimmt mit Tabletten. Ein sehr trauriges Buch, das durch die Sachlichkeit zwar weniger berührt, jedoch zum Nachdenken stimmt. Die Ärmste hatte halt etwas Pech, sie war vielleicht auch keine Kämpfernatur, aber ihr Tod ist und bleibt einer von vielen, schon allein einer von denen, die in ähnlicher Weise Abschied nehmen. Sicher kein Meisterwerk von Handke. Traurig schon, aber hat nicht ganz meinen Nerv getroffen. Lesenswert ist es bestimmt.

  • Daniela Ammann

    aus Wien

    3/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Es war einmal ...

    Der Erzähler berichtet über das Leben seiner verstorbenen Mutter, da ihm dieses Thema keine Ruhe lässt. Geboren in einem kleinen Nest, wurde sie auch so erzogen. Sie glaubte aber, dass sie mehr kann und ging weg, kochte in einem Hotel und liebte das neue Lebensgefühl unter Hitler, interessierte sich aber nicht für dessen Politik. Sie bekam ein Kind von ihrem Geliebten, wurde aber wieder verlassen und heiratete schließlich einen von der Wehrmacht. Dies war aber keine Liebe, trotzdem bekam sie noch drei weitere Kinde, drei weitere trieb sie heimlich ab. Nach dem Krieg kehrte sie in ihr Dorf zurück, wo sie ein sehr einsames und tristes Leben voller Entbehrungen, Enttäuschungen und Krankheit führte. Die Erlösung kam durch den Selbstmord durch Schlaftabletten. Der Erzähler bemüht sich objektiv und sachlich zu berichten, wechselt aber immer wieder zu seinen Kindheitserinnerungen. Eine wahrlich einzigartige Erzählung von Peter Handke.

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    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

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    4/5

    03.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Annäherung

    Leicht und erbaulich kann es nicht sein, wenn sich ein Autor mit dem Suizid seiner Mutter auseinandersetzt. Hier ist es eine Annäherung, der Versuch, die Innenwelt dieses nahen Menschen zu erkunden. Dabei entsteht ein Bild vor allem der Nachkriegszeit, der Unterdrückung oder Nicht- Äußerung von Gefühlen, dem Unglück, in einer Ehe ohne Liebe zu leben, ein Bild der Freudlosigkeit und auch des Fehlens von erlebtem Sinn. Die Zitate der Alltagssprache jener Jahre sagen Vieles dazu...

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