Produktbild: Der Hund und sein Mensch
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Der Hund und sein Mensch Wie der Wolf sich und uns domestizierte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Abbildungen

mit Abbildung

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/1,9 cm

Gewicht

214 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004714367

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

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dtv

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224

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/1,9 cm

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004714367

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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  • S.A.W

    5/5

    27.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der domestizierte Mensch...

    Reichholf zerstört mit viel Sachwissen die gängige Erklärung zur Domestizierung des Wolfes, dessen Junge von Menschenmüttern aufgezogen und zum Hund domestiziert wurden. Warum finden sich aber nur Mythen von Wolfskindern, also vom Wolf gesäugten Babys, aber keine Geschichten von Müttern, die Wölfe säugen, obwohl der Wolf in vielen Kulturen ein verehrtes Tier war? Laut Reichholf ging die Domestikation vom Wolf aus und zwar vor 40.000 Jahren. Damals fraßen ihm die Menschen das Futter weg, indem sie auf allen Kontinenten das Großwild jagten und ausrotteten. Der Wolf konnte nur überleben, indem er fraß, was der Mensch überließ. ER wurde vom Wildfolger zum Menschenfolger. Wolfsrudel fingen an „ihren“ Menschenclan als Teil ihres Territoriums zu verteidigen, denn der Mensch war der Nahrungslieferant und wurde deshalb vor anderen Wölfen und Raubtieren beschützt. Dazu dienten auch die Heulsignale, die die anderen Rudel vertreiben sollten. Die Urmenschen gewöhnten sich an das Heulen und erkannten bald, dass sie von „ihren“ Wolfen beschützt wurden. Dass diese die Aas-Reste beseitigten, störte niemand, ja es war sogar praktisch, wenn kein faulendes Zeug mehr herumlag. Die Wölfe fingen auch an, den Menschen Beute zuzutreiben, so wie es heute noch Delphine in Küstennähe tun, weil sie wissen, dass je mehr die Menschen fangen, desto mehr für die Delphine übrigbleibt. Je mehr Beute die Menschen machten, desto mehr ließen sie den Wölfen übrig. Die gemeinsame Jagd von Menschenclan und Wolfsrudel wurde bald normal, auch wenn sich nicht alle Wölfe auf diese Symbiose einließen, die scheuen blieben halt wild und sind heute noch Wölfe, die zutraulichen wurden zu Wolfshunden und erst nach zirka 30.000 Jahren zu verschiedenen Rassen gezüchtet, als sich mit dem Ackerbau auch die Anforderungen an die Wolfshunde aufsplitterten. Um 8.000 vZ splitterten die Chinesen die Hunde in Hüte-, Jagd-, Kampf- und Haushunde auf, seitdem gibt es verschiedenen Hunderassen. In Europa hatten die Neandertaler gegen die kombinierten Angriffe von Menschen und Hunden keine Chance, oder die Hund-Mensch-Gruppen fraßen ihnen einfach die Beute weg, weil ihre Jagd effizienter war. Vielleicht starben sie nur deshalb aus, weil die Wölfe vor ihren Speeren mehr Angst hatten und nie ihre Nähe suchten. Mussten sie auch nicht, weil die Neandertaler pfleglicher mit ihrer Beute umgingen und keine Tierarten ausrotteten. Schon damals hat der Mensch also die Ökosysteme so verändert, dass Tiere und Hominiden entweder ausstarben oder lernten, mit dem Menschen zu kooperieren. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „10.000 BC. Die Menschheitsgeschichte: älter, länger, ander.

  • Buchgespenst

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter neuer Blick wie der Hund zum Hund wurde

    Eiszeitmenschen, die aus dem Wolf den Hund züchteten – ein Bild, das sich wohl jedem, der sich schon mal mit der Entwicklungsgeschichte des Hundes auseinandergesetzt hat eingeprägt hat. Josef H. Reichholf beginnt mit dieser These und weist dann nach, dass es sich so einfach nicht zugetragen haben kann. Knochenfunde, Züchtungserfahrungen und Forschungsergebnisse der Zoologie widersprechen der märchenhaften Schöpfungsgeschichte und eröffnen dafür ein spannendes, komplexes und noch lange nicht umfassend erkundetes Forschungsfeld. Josef H. Reichholf schafft es wissenschaftlich fundiert, verständlich und sehr interessant einen weiten Bogen zu spannen, der nicht nur die Entwicklung von Wolf und Hund abdeckt, sondern so ganz nebenher die Menschheitsgeschichte abhandelt, sowie die Entwicklung der Tierwelt in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen – seit er aus Afrika seinen Siegeszug um die Welt begann. Angereichert um persönliche Erfahrungen als Hundebesitzer, die ihm auch als Wissenschaftler einen völlig neuen Blick auf den Forschungsgegenstand eröffneten. Toll geschrieben und sehr informativ bietet dieses Buch einen großartigen Einblick in ein interessantes Forschungsfeld, das noch viele Überraschungen bereithält. Manchmal hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der persönliche Erfahrungsbericht zugunsten der wissenschaftlichen Fakten reduziert worden wäre. Trotzdem langweilt das Buch auf keiner Seite! 4 ½ Sterne für ein schönes Sachbuch, das Lust macht, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Josef H. Reichholf hat eine unnachahmliche Art Sachbücher spannend und kurzweilig zu gestalten und dabei niemals banal zu werden.

  • Bewertung

    aus Großnaundorf

    5/5

    06.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    War der Hund am Anfang?

    Klappentext Einst lebte er frei wie der Wolf. Und er war Wolf. Irgendwann jedoch näherte er sich den Menschen. Zehntausend Generationen später war er Hund – und ein besonderes Lebewesen, das uns zum Spiegel wurde. Unterhaltsam und mit fachlicher Expertise widmet sich Josef Reichholf einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte, die immerhin fast zehn Millionen Haushalte in Deutschland kennen. Dafür verbindet er persönliche Geschichten mit aktueller Forschung zur Biologie und zur Evolution des Hundes und fördert Erstaunliches zutage – für alle, die ihren Hund und sich selbst ein klein wenig besser verstehen wollen. Meine Meinung Ich hatte ein anderes Buch erwartet, aber wurde trotzdem nicht enttäuscht. Beim ersten Kapitel geht es weit in der Zeitreise zurück ,zu den Neandertalern. In diesem Kapitel wird viel wissenschaftliches niedergeschrieben, wobei der Autor es gut versteht, alles sehr verständlich wider zugeben. Die Schlussfolgerungen sind klar und schlüssig. Der Autor hat in seinem zusammenfassenden Rückblick treffend geschrieben : " Das das Gebotene der Weisheit letzer Schluss nicht sein kann, ist klar " . Vieles liegt im Auge des Betrachters und wird mit anderen Meinungen kollidieren. Im zweiten Kapitel wird das Buch durch die persönlichen Erlebnisse mit dem Familienhund Branko aufgelockert. Und das dritte Kapitel beschäftigt sich mit einem Vergleich zwischen Hund und Katze. Fazit Ein lesenswertes Buch, wenn man über den Bereich von "normalen" Hundebüchern hinaus schauen möchte. Es ist in einem flüssigen, gut geschriebenen Stil verfasst und die einzelnen Kapitel und Unterkapitel machen das Lesen leicht. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    01.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Handbuch über Hundehaltung, sondern eine Chance für eine echte Beziehung

    „Über die Jahre, die ich mit Branko lebte, lösten sich manche Annahmen und Gewissheiten, die ich als Zoologe und Evolutionsbiologe über die Beziehung zum Hund mitgebracht hatte, in eine Vielzahl von Fragen und Ungewissheiten auf.“ (Zitat Seite 151) Thema und Inhalt In diesem Sachbuch geht es um die besondere Beziehung zwischen Hund und Mensch und die Frage, wie und warum sich der Wolf als Hund zum Weggefährten des Menschen entwickelte. Der Autor und Evolutionsbiologe nimmt uns mit auf eine Reise, die weit in der Vergangenheit beginnt, in der späten Eiszeit. Umsetzung Das spannend und verständlich geschriebene Buch ist in drei große Abschnitte geteilt: I Wie aus Wölfen Hunde wurden, II Die Beziehung zwischen Hund und Mensch, III Hund und Mensch – und Katze? Ein Ausblick. Eine Vorbemerkung umfasst die grundsätzliche Fragestellung, die in den nachfolgenden Texten aus verschiedenen Perspektiven untersucht und mit aktuellen Forschungsergebnissen dokumentiert wird. Ein Nachwort fasst nochmals die Überlegungen und die Gründe, warum dieses Buch entstanden ist, zusammen. Abschnitt I schildert die kontinuierliche Interaktion zwischen Menschen und Tieren, die bereits in der Steinzeit begonnen hat und deren Erforschung wissenschaftlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Ein einzigartiges Beispiel dafür sind die Wölfe, die sich mit dem Homo sapiens in zwei ökologischen Formen weiterentwickelt haben, die wilden Wölfe und die Hundewölfe, und damit die Hundwerdung von Wölfen durch Selbstdomestikation. Abschnitt II beschreibt den Alltag des Autors mit dem Familienhund Branko, der als Welpe in die Familie kam, seine persönlichen Beobachtungen und praktischen Erfahrungen. In Abschnitt III geht es um den Vergleich der Ähnlichkeiten und der Unterschiede in der Beziehung Mensch-Hund und Mensch-Katze. Auch bei der Katze ist die Ausgangssituation die Selbstdomestikation, sie hat sich ebenfalls den Menschen angeschlossen, blieb aber unabhängig. Fazit In seinen Dankesworten am Ende des Buches schreibt der Autor, er hoffe, dass es immer mehr Hunden vergönnt sein möge, ein Leben mit den Menschen zu führen, das nicht auf strenger Dressur beruhe, sondern auf jener liebevollen Beziehung, zu der die Hunde befähigt sind. Es ist diese Einstellung des Autors und Evolutionsbiologen, die uns Leserinnen und Leser aus jeder Zeile dieses Sachbuchs erreicht. Teilweise nicken wir bestätigend, aber viele dieser interessanten Fakten sind neues Wissen und führen so auch zu einem besseren Verstehen des Wesens dieser besonderen Beziehung zwischen dem Hund und seinem Menschen.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    01.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Handbuch über Hundehaltun…

    Kein Handbuch über Hundehaltung, sondern eine Chance für eine echte Beziehung „Über die Jahre, die ich mit Branko lebte, lösten sich manche Annahmen und Gewissheiten, die ich als Zoologe und Evolutionsbiologe über die Beziehung zum Hund mitgebracht hatte, in eine Vielzahl von Fragen und Ungewissheiten auf.“ (Zitat Seite 151) Thema und Inhalt In diesem Sachbuch geht es um die besondere Beziehung zwischen Hund und Mensch und die Frage, wie und warum sich der Wolf als Hund zum Weggefährten des Menschen entwickelte. Der Autor und Evolutionsbiologe nimmt uns mit auf eine Reise, die weit in der Vergangenheit beginnt, in der späten Eiszeit. Umsetzung Das spannend und verständlich geschriebene Buch ist in drei große Abschnitte geteilt: I Wie aus Wölfen Hunde wurden, II Die Beziehung zwischen Hund und Mensch, III Hund und Mensch – und Katze? Ein Ausblick. Eine Vorbemerkung umfasst die grundsätzliche Fragestellung, die in den nachfolgenden Texten aus verschiedenen Perspektiven untersucht und mit aktuellen Forschungsergebnissen dokumentiert wird. Ein Nachwort fasst nochmals die Überlegungen und die Gründe, warum dieses Buch entstanden ist, zusammen. Abschnitt I schildert die kontinuierliche Interaktion zwischen Menschen und Tieren, die bereits in der Steinzeit begonnen hat und deren Erforschung wissenschaftlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Ein einzigartiges Beispiel dafür sind die Wölfe, die sich mit dem Homo sapiens in zwei ökologischen Formen weiterentwickelt haben, die wilden Wölfe und die Hundewölfe, und damit die Hundwerdung von Wölfen durch Selbstdomestikation. Abschnitt II beschreibt den Alltag des Autors mit dem Familienhund Branko, der als Welpe in die Familie kam, seine persönlichen Beobachtungen und praktischen Erfahrungen. In Abschnitt III geht es um den Vergleich der Ähnlichkeiten und der Unterschiede in der Beziehung Mensch-Hund und Mensch-Katze. Auch bei der Katze ist die Ausgangssituation die Selbstdomestikation, sie hat sich ebenfalls den Menschen angeschlossen, blieb aber unabhängig. Fazit In seinen Dankesworten am Ende des Buches schreibt der Autor, er hoffe, dass es immer mehr Hunden vergönnt sein möge, ein Leben mit den Menschen zu führen, das nicht auf strenger Dressur beruhe, sondern auf jener liebevollen Beziehung, zu der die Hunde befähigt sind. Es ist diese Einstellung des Autors und Evolutionsbiologen, die uns Leserinnen und Leser aus jeder Zeile dieses Sachbuchs erreicht. Teilweise nicken wir bestätigend, aber viele dieser interessanten Fakten sind neues Wissen und führen so auch zu einem besseren Verstehen des Wesens dieser besonderen Beziehung zwischen dem Hund und seinem Menschen.

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    Uta Iwan

    Thalia Mayersche Dormagen

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    4/5

    27.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musste ich natürlich sofort lesen!...

    Musste ich natürlich sofort lesen! Der bekannte Evolutionsbiologe Reichholf räumt auf mit allerlei Mythen über die Entstehung der wölfischen Unterart Hund und führt den Leser tief in die Menschheitsgeschichte. Unterhaltsam-informatives Sachbuch, auch für interessierte Laien

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