Gottes Nähe neu entdecken
Viele Menschen spüren, dass sie sich von Gott und sich selbst entfremdet haben - durch Ablenkung, Leistungsdruck oder die Flucht vor schwierigen Herausforderungen. Denis Grams zeigt, warum gerade diese ungeliebten Situationen Schlüssel zu einer tieferen Gotteserfahrung sein können. Sein Buch lädt dazu ein, die lebensspendende, beruhigende und verwandelnde Gegenwart Gottes neu zu entdecken und wieder vertraut zu hören wie die Stimme eines guten Freundes.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Cornelia B.-Lesestern
5/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schlag Löcher in deine Mauern und lass Gottes Geist atmen
Dieses Buch ist der Hammer: Es trifft den Nagel auf den Kopf, es ist der Spiegel, der uns vorgehalten wird und vieles mehr....
Was es für dich ist, entscheidest du! Deshalb unbedingt selbst lesen!
Es ist ein Buch, das man nicht für jemand anderes lesen kann.
Denn jedes hier beschriebene Hindernis von Gottes Nähe jede aufgezeigte Mauer hat unterschiedliche Gewichtung bei unterschiedlichen Personen.
Über welche Mauern man mühelos springen, welche man überwinden kann und welche sich nur ganz schwer bewegen lassen, muss jeder selbst herausfinden...
Denis Grams, Autor und Pastor einer evangelischen Freikirche in der Pfalz hat mit seinem Buch „Zurück in seine Nähe“, aktuell erschienen im Brockhaus Verlag, den Nerv unserer gottesfernen Gesellschaft getroffen.
Er benennt und sieht in den Veränderungen und Entfremdungen unserer Zeit fünf Bereiche bzw. Mauern, die es einzureißen gilt:
ABLENKUNG
ENTZAUBERUNG
KÖRPERFERNE
INDIVIDUALISMUS
SINNLOSIGKEIT VON LEID UND SCHWÄCHE
Die erste Mauer, die der Ablenkung empfinde ich als die brisanteste und stärkste. Ständige Erreichbarkeit, digitale Dauerberieselung und intensive Informations- und Reizüberflutung lenken uns tagtäglich ab, um Gottes Stimme noch wahrzunehmen.
„Aufmerksamkeit ist heilig, deswegen ist jeder darauf aus“ (Robert Lax)
Digitale Grenzen für unsere Smartphone Gewohnheiten sind von Nöten und ich habe mich bei vielen Beispielen hier wieder gefunden.
Denis Grams versteht es zu entlarven und gleichzeitig die Sehnsucht nach Gottesnähe wieder zu entfachen.
Aber auch alle anderen Bereiche treffen ins Schwarze und zeigen einzeln für sich oder in Kombination mit allen anderen, den rasanten Verlust der Wahrnehmung von Gottes Gegenwart in unserem Alltag.
Grams Schreibstil ist gut lesbar und durch viele anschauliche Beispiele verständlich und direkt.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist Salz, es trifft auf unsere wunden Punkte.
Ob es unsere geistliche Speise würzen und verändern kann, liegt an uns...
Gott wartet hinter diesen Mauern – seine Zusagen sind Realität!
Grams treffsichere Zeitdiagnose und biblische Analyse öffnen uns den Blick für unsere persönlichen Mauern und ermutigen uns zu einem ganzheitlichen Glauben, der sich nicht durch unsere individualistisch geprägte Entfremdungskultur ablenken lässt.
Eine absolute Leseempfehlung, die neu die Sehnsucht nach Gottes Nähe entfacht
Bewertung
5/5
09.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Freunde, lest dieses Buch!
Denis Grams ist mit seinem ersten Buch etwas wunderbares gelungen. Er gibt Worte und Deutungen für etwas, was uns in dieser Smartphone zentrierten Welt abhandgekommen ist. Hindernisse, die sich wie eine Mauer aufgetürmt haben, sodass dieser doch so nahbare Gott in weite Ferne gerückt wurden ist. Gott ist nahe. Eigentlich.
Denis diagnostiziert theologische Einseitigkeiten und gewichtige Lügen unsere Zeit. Dabei stellt er die richtigen Fragen. Das hat mich an diesem Buch sehr beeindruckt! Auch die poetische Ader des Autors macht das Buch zu einem Lesegenuss.
Glauben darf wieder ganzheitlicher werden. Leiblicher in einer digitalen Welt. Gesünder und tiefer in einer oberflächlichen Welt. Verbundener in einer entfremdende Welt.
Es geht um Anbetung und was es mit unserer Aufmerksamkeit zu tun hat. Es geht um das Klagen und Weinen und was das mit Freude und Lachen zu tun hat. Es geht um den körperliche Aspekt unseres Glaubens wie das Knien und Fasten und was das mit unserem Herzen macht.
Rundum gelungen. Sehnsucht weckend diesem Jesus (wieder) nahe zu kommen. Große Empfehlung!
Bewertung
5/5
07.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zurück zur ersten Liebe - Ein Weckruf für das Herz
Das Buch " Zurück in seine Nähe" vom Autor Denis Grams ist ein tiefgründiger Wegweiser in die Gegenwart Gottes. In einer Welt ständiger Ablenkung, Leistungsdruck und Lärm lenkt der Autor den Blick auf die geistlichen Wunden unserer Zeit. Das Buch ist in 5 Kapitel unterteilt, das von den fünf Hindernissen der Ablenkung, Entzauberung, Körperferne, Radikaler Individualismus und Sinnlosigkeit von Leid und Schwäche handelt. Er beschreibt kein plötzliches Abwenden vom Glauben, sondern das schleichende, leise Verblassen der eigenen Spiritualität. Gerade schwierige Zeiten lassen uns oft wieder eine tiefe Gotteserfahrung spüren. Wir werden im Buch eingeladen, Gottes verwandelnde Gegenwart im Alltag wieder zu erfahren.
Fazit: Eine echte Pflichtlektüre für alle, die sich in unserer lauten Welt voller Ablenkungen, nach echter neuer geistlicher Heimat sehnen. Besonders gut gefällt mir die theologische Tiefe, die hier auf wunderbare Weise vermittelt wird. Stille ist nicht ein Ort der Leere, sondern ein Ort an dem der heilige Geist zu uns spricht. Mir hat das Buch sehr weitergeholfen.
Bewertung
4/5
17.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gott ist näher, as gedacht
„Wir meistern den Alltag, gründen Familien und engagieren uns im Job oder in der Gemeinde. Und trotzdem bleibt da dieses leise Gefühl, innerlich überrollt zu werden …“ So beginnt der Text auf der Rückseite von „Zurück in seine Nähe“ – und ich denke, irgendwie können wir uns darin alle wiederfinden.
Schon äußerlich macht das Buch einen sehr wertigen Eindruck. Der Hardcovereinband verstärkt diesen Eindruck noch. Wichtige Sätze sind im Buch zartgelb markiert, manche Gedanken haben ihren Platz auf einer eigenen gelben Seite. Die Gestaltung ist dabei angenehm zurückhaltend und fügt sich sehr schön in das Buch ein.
Denis Grams nimmt seine Leser an die Hand. Er zeigt Hindernisse auf, die uns von Gottes Nähe fernhalten können, und legt dabei so manches Mal den Finger genau in die Wunde. Er schreibt über etwas, das Vielen von uns fehlt: das Erleben der lebensspendenden und weltverändernden, berauschenden und zugleich beruhigenden Gegenwart Gottes. Dabei bleibt er nicht bei der Analyse stehen, sondern gibt ganz praktische und hilfreiche Anregungen, wie wir uns Gott wieder annähern können.
Die Gedanken verteilen sich auf fünf Kapitel, die sich allesamt gut und flüssig lesen lassen. Es geht um die vielen Dinge, die unsere Aufmerksamkeit binden: das Handy, soziale Medien, unsere zahlreichen Aufgaben und Verpflichtungen. Aber auch um die Frage, wie wir heute auf die Welt und auf Gott schauen.
Gerade hier begann für mich eine interessante, manchmal auch etwas zwiespältige Reise durch das Buch.
Denis Grams ist Jahrgang 1990 und könnte damit tatsächlich mein Sohn sein. Beim Lesen wurde mir immer wieder bewusst, wie unterschiedlich unsere Generationen geprägt sein können. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich manche Gedanken anders aufnehme als er sie vermutlich meint.
Besonders beschäftigt hat mich z.B. die Frage nach Wissenschaft und Schöpfung. Natürlich können wir heute vieles erklären, was frühere Generationen noch nicht verstanden haben. Wir wissen, welche biologischen Prozesse beim Aufblühen einer Blume ablaufen. Wir können erklären, wie die Jahreszeiten entstehen oder wie Leben funktioniert.
Aber bedeutet das, dass Gott darin weniger sichtbar ist? Ich glaube nicht.
Ich kann wissen, wie eine Blume biologisch wächst – und gleichzeitig staunen: Gott hat sie geschaffen. Das eine schließt das andere für mich nicht aus. Im Gegenteil: Gerade die unglaubliche Komplexität und Schönheit der Schöpfung lässt mich über ihren Schöpfer staunen.
Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht tatsächlich ein Stück weit „kindlich naiv“, wie Denis Grams es an einer Stelle selbst beschreibt – und er meint es dort ausdrücklich positiv. Mir wurde vorgelebt, dass Gott hinter allem steht: hinter den Jahreszeiten, dem Wachsen, der Schönheit und dem Reichtum der Natur. Ich muss nicht alles erklären, nicht alles wissen und auch nicht alles hinterfragen, um darin Gottes Wirken zu erkennen.
Und auch darin habe ich beim Lesen einen Unterschied zwischen unseren Generationen wahrgenommen.
Immer wieder kam bei mir deshalb der Gedanke auf: Vieles von dem, woran mich dieses Buch erinnert, weiß ich eigentlich schon. Ich kenne die Aufforderung, mich nicht von den vielen Stimmen dieser Welt ablenken zu lassen, sondern mich wieder auf Jesus auszurichten. Ich weiß um die Bedeutung von Gebet, Anbetung und Gottes Gegenwart.
Und doch ist „Das weiß ich schon“ vielleicht nicht das Ende einer solchen Erkenntnis. Manchmal tut es gut, an Dinge erinnert zu werden, die längst zum eigenen Glauben gehören.
An anderen Stellen habe ich mich allerdings gefragt, ob die vom Autor beschriebenen Wege tatsächlich für jeden Menschen gleich aussehen müssen. Wenn es beispielsweise um die körperliche Dimension von Anbetung und einen lebendigeren Lobpreis geht, frage ich mich: Ist nicht auch ein stiller, im Sitzen gesungener liturgischer Gesang voller geistlicher Beteiligung Anbetung – wenn er aus vollem Herzen kommt? Muss sich Lebendigkeit immer in einer bestimmten äußeren Form zeigen?
Vielleicht ist auch das meine persönliche Erkenntnis aus diesem Buch: Die Nähe zu Gott kann sehr unterschiedlich aussehen.
Meine eigene Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass ich losgehen darf. Gott geht mit. IMMER. Wenn ich eng bei ihm bleibe, führt er mich – auch wenn ich das oft erst im Nachhinein erkenne.
Zwischen Gott und mir stehen keine Mauern, weil er sich von mir entfernt hätte. Manchmal fühle ich Entfernung. Manchmal baue ich selbst wieder Mauern auf. Aber Gott wartet nicht weit entfernt auf der anderen Seite. Er wartet darauf, dass ich die Mauern wieder einreiße und mich in seine Arme fallen lasse.
„Zurück in seine Nähe“ hat mich leider nicht in jedem Punkt auf dieselbe Weise erreicht. Manches war mir vertraut, manches hat mich zum Nachdenken gebracht und manches hat bei mir Widerspruch oder Fragen ausgelöst. Aber vielleicht ist auch genau das eine Stärke des Buches: Es hat mich dazu gebracht, über meinen eigenen Weg mit Gott nachzudenken.
Und so war für mich dieses Buch weniger eine Entdeckung neuer Erkenntnisse als eine Erinnerung an Wahrheiten, die ich aus meinem Glaubensleben bereits kenne. Und vielleicht liegt genau darin seine Stärke. Es hat mich daran erinnert, dass Gottes Nähe nicht erst erarbeitet werden muss, sondern dass er längst da ist und auf uns wartet. Dafür bin ich dem Autor dankbar.
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