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Gebraucht Band 2

Die Parabel der Talente Dystopischer Roman von New York Times Bestsellerautorin – Octavia knew - Roman

Aus der Reihe Parabel
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/4,4 cm

Gewicht

539 g

Farbe

Anthrazit

Originaltitel

Parable of the Talents

Übersetzt von

Dietlind Falk

Sprache

Deutsch

EAN

2710004740298

Beschreibung

Rezension

»Octavia E. Butler [war] eine der erstaunlichsten und engagiertesten Stimmen der Science Fiction-Literatur.« Ultimo Bielefeld

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/4,4 cm

Gewicht

539 g

Farbe

Anthrazit

Originaltitel

Parable of the Talents

Übersetzt von

Dietlind Falk

Sprache

Deutsch

EAN

2710004740298

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Dystopisch, prophetisch, hoffnungsvoll

books.and.sorcery am 10.05.2024

Bewertungsnummer: 2197858

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Dilogie-Abschluss. Für Die Parabel der Talente, übersetzt von Dietlind Falk, kann ich eigentlich alles wiederholen, was ich schon zum ersten Band habe. Octavia E. Butler schafft es, mit einer einfachen, präzisen und klaren Sprache, mit einer durchdringenden Stimme und einer fast schon prophetischen Akkuratheit, dystopisch, aber dennoch stets mit Hoffnung zukunftsgerichtet zu schreiben. Ein Beispiel: In Butlers dystopischem Amerika kommt ein populistischer Präsident an die Macht, der christlichem Fundamentalismus und white supremacy direkt in die Hände spielt und dessen Wahlspruch “make America great again” lautet - der Slogan, der auch schon von Ronald Reagan genutzt wurde, erinnert daran, dass es oben genannte Themen nicht erst seit Trump gibt. Ich liebe es, wie akkurat Butler Beobachtungen und Erfahrungen literarisch umsetzt, denn das zeigt einem auf, dass es Mut braucht, der sich aus Hoffnung speist, um etwas zu verändern. Die Lektüre war keinesfalls leicht, Die Parabel der Talente hat mir nochmal mehr abverlangt, als Die Parabel vom Sämann. Aber sie hat mir vielleicht auch mehr Hoffnung gegeben. Mehr noch als im ersten Band legt sie den Fokus auf das Bilden von Community und das “Säen” von Ideen, die Hoffnung in sich tragen. Diesen Ansatz wünsche ich mir in noch viel mehr SFF-Werken, denn wie oft habe ich jetzt schon gelesen, dass Helden und Heldinnen super schnell bereit sind, ihre Familie und Gemeinschaft zu verlassen, um die Welt ganz alleine auf heroische Art zu retten? Nie verliert Butler die transformative Kraft aus den Augen, die aus Solidarität heraus entstehen kann. Trotzdem ist auch dieses Thema bei Butler nicht schwarz/weiß. So entwickelt sich eine Figur, die der Protagonistin nahe steht, in eine ganz andere Richtung - leider ein Punkt, der nah an der Realität ist. Ich empfehle diese Dilogie unbedingt und freue mich, dass ich voraussichtlich bald wirklich zu den Sternen fliegen werde ✨ Butlers SF-Trilogie Xenogenesis bekommt nämlich eine Neuauflage! Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Dystopisch, prophetisch, hoffnungsvoll

books.and.sorcery am 10.05.2024
Bewertungsnummer: 2197858
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Dilogie-Abschluss. Für Die Parabel der Talente, übersetzt von Dietlind Falk, kann ich eigentlich alles wiederholen, was ich schon zum ersten Band habe. Octavia E. Butler schafft es, mit einer einfachen, präzisen und klaren Sprache, mit einer durchdringenden Stimme und einer fast schon prophetischen Akkuratheit, dystopisch, aber dennoch stets mit Hoffnung zukunftsgerichtet zu schreiben. Ein Beispiel: In Butlers dystopischem Amerika kommt ein populistischer Präsident an die Macht, der christlichem Fundamentalismus und white supremacy direkt in die Hände spielt und dessen Wahlspruch “make America great again” lautet - der Slogan, der auch schon von Ronald Reagan genutzt wurde, erinnert daran, dass es oben genannte Themen nicht erst seit Trump gibt. Ich liebe es, wie akkurat Butler Beobachtungen und Erfahrungen literarisch umsetzt, denn das zeigt einem auf, dass es Mut braucht, der sich aus Hoffnung speist, um etwas zu verändern. Die Lektüre war keinesfalls leicht, Die Parabel der Talente hat mir nochmal mehr abverlangt, als Die Parabel vom Sämann. Aber sie hat mir vielleicht auch mehr Hoffnung gegeben. Mehr noch als im ersten Band legt sie den Fokus auf das Bilden von Community und das “Säen” von Ideen, die Hoffnung in sich tragen. Diesen Ansatz wünsche ich mir in noch viel mehr SFF-Werken, denn wie oft habe ich jetzt schon gelesen, dass Helden und Heldinnen super schnell bereit sind, ihre Familie und Gemeinschaft zu verlassen, um die Welt ganz alleine auf heroische Art zu retten? Nie verliert Butler die transformative Kraft aus den Augen, die aus Solidarität heraus entstehen kann. Trotzdem ist auch dieses Thema bei Butler nicht schwarz/weiß. So entwickelt sich eine Figur, die der Protagonistin nahe steht, in eine ganz andere Richtung - leider ein Punkt, der nah an der Realität ist. Ich empfehle diese Dilogie unbedingt und freue mich, dass ich voraussichtlich bald wirklich zu den Sternen fliegen werde ✨ Butlers SF-Trilogie Xenogenesis bekommt nämlich eine Neuauflage! Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

beklemmend real

Denise aus Berlin am 07.05.2024

Bewertungsnummer: 2195990

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

USA, in den 2030er Jahren: Lauren Olamina lebt mit ihrer kleinen Gemeinschaft in den Bergen. Sie vereint der Glaube an Earthseed, eine Religion, die von Lauren entworfen und niedergeschrieben wurde. Und während die Gemeinschaft alles tut um zu wachsen und all jenen Schutz zu bieten, die darauf angewiesen sind, wird ein radikaler Christ zum US-Präsidenten gewählt. Sein Ziel: ein ultrakonservatives USA... "Die Parabel der Talente" ist der zweite Band der Earthseed-Diologie von Octavia E. Butler und hat mich tief beeindruckt. Obwohl ich den ersten Band (bisher) nicht gelesen habe, fand ich sofort Zugang zur Geschichte und den Figuren. Die Autorin hat das Buch bereits vor 26 Jahren geschrieben. Umso beeindruckender und schockierter war ich, wie nah ihr Roman an der heutigen Realität dran ist. Seien es nun Klimawandel, Pandemien oder die Entwicklung zurück in eine ultrakonservative Gesellschaft, in der Frauen den Mund zu halten haben und alles, was abseits der "Norm" (männlich, weiß, hetero) ist, als böse und dämonisch gebrandmarkt wird. Butler zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Und doch gibt es auch Hoffnung. Dieses kleine Leuchten, was durch Lauren verkörpert wird, ließ mich glauben, dass es immer gute Menschen geben wird. Wobei Lauren nicht nur positiv dargestellt wurde. Zwar bekommt sie als Figur sehr viel Raum, da der Roman großteilig aus ihren Tagebucheinträgen besteht. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, die ihre Tagebucheinträge in einen Kontext setzen, der mich immer wieder zum Nachdenken und Reflektieren ermutigt hat. "Die Parabel der Talente" ist für mich ein Must-Read und wird zurecht als moderner Klassiker bezeichnet.

beklemmend real

Denise aus Berlin am 07.05.2024
Bewertungsnummer: 2195990
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

USA, in den 2030er Jahren: Lauren Olamina lebt mit ihrer kleinen Gemeinschaft in den Bergen. Sie vereint der Glaube an Earthseed, eine Religion, die von Lauren entworfen und niedergeschrieben wurde. Und während die Gemeinschaft alles tut um zu wachsen und all jenen Schutz zu bieten, die darauf angewiesen sind, wird ein radikaler Christ zum US-Präsidenten gewählt. Sein Ziel: ein ultrakonservatives USA... "Die Parabel der Talente" ist der zweite Band der Earthseed-Diologie von Octavia E. Butler und hat mich tief beeindruckt. Obwohl ich den ersten Band (bisher) nicht gelesen habe, fand ich sofort Zugang zur Geschichte und den Figuren. Die Autorin hat das Buch bereits vor 26 Jahren geschrieben. Umso beeindruckender und schockierter war ich, wie nah ihr Roman an der heutigen Realität dran ist. Seien es nun Klimawandel, Pandemien oder die Entwicklung zurück in eine ultrakonservative Gesellschaft, in der Frauen den Mund zu halten haben und alles, was abseits der "Norm" (männlich, weiß, hetero) ist, als böse und dämonisch gebrandmarkt wird. Butler zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Und doch gibt es auch Hoffnung. Dieses kleine Leuchten, was durch Lauren verkörpert wird, ließ mich glauben, dass es immer gute Menschen geben wird. Wobei Lauren nicht nur positiv dargestellt wurde. Zwar bekommt sie als Figur sehr viel Raum, da der Roman großteilig aus ihren Tagebucheinträgen besteht. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, die ihre Tagebucheinträge in einen Kontext setzen, der mich immer wieder zum Nachdenken und Reflektieren ermutigt hat. "Die Parabel der Talente" ist für mich ein Must-Read und wird zurecht als moderner Klassiker bezeichnet.

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