Produktbild: Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker

Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

29942

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

4822 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036892

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

29942

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

4822 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036892

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sturmkind

    Wenn dies ein Abenteuerbuch wäre mit den Naturgewalten, den vielen Erlebnissen auf dem Meer und das Leben auf Inseln, wäre ich mehr als begeistert gewesen. Aber leider ist dies die bittere Realität und ich bin schon sehr enttäuscht darüber, was die Eltern ihren Kindern mit dem Leben auf der Wavewalker zugemutet haben. Suzanne und ihr Bruder John sind sieben und sechs Jahre alt gewesen, als ihr Vater den Segler kaufte und mit der Familie auf den Spuren von Cook die Meere besegeln wollte. Als Zeitraum für seinen Traum hat er sich drei Jahre vorgenommen, doch aus den drei Jahren wurde letztendlich ein ganzes Jahrzehnt. Was als romantische Geschichte begann, erweist sich dann als gefährliches Abenteuer. Sie kamen in schwere Stürme, die Wavewalter wurde beschädigt, das Leben auf dem Schiff war hart, die Kinder mußten mithelfen, die Mutter war desöfteren seekrank, daher würde Suzanne auch noch der Küchendienst übertragen. Das Geld war immer knapp, in den Häfen wurden sie kontrolliert. Es wurden immer wieder Leute auf das Schiff aufgenommen, damit man einigermaßen um die Runden kam, meist war auch das Essen sehr einfach und karg: Es gab aber auch wunderschöne Momente, der Sternenhimmel, die Wale und Delfine in nächster Nähe, Sandstrände, Palmen, exotisches Leben. Aber leider wurde auf die Schulbildung der Kinder kein Wert gelegt, nach vielem Betteln durften sie dann am Fernunterricht teilnehmen. Die Freundschaften, die an den fernen Häfen geschlossen wurden, waren nach Ablegen der Wavewalker wieder zu Ende. Oftmals frönten die Eltern dem Alkohol und mit 15 und 16 Jahren wurden die Kinder in Neuseeland an Land gebracht und die Törn ging ohne diese weiter, die Kinder mußten sich selbst versorgen. Suzanne schaffte ihren Abschluß und konnte In England studieren und erstmals ein selbstbestimmes Leben führen und eine Familie gründen, Als Erwachsene forschte sie nach der Wavewalker, die von den Eltern inzwischen verlassen wurde und begann ihr Leben aufzuschreiben. Ein Buch, das sich über die Jahre auf den Meeren erstreckt und in fünf Teilen gesplittet sit. Vor jedem Kapitel ist eine Landkarte, in der die Reiserouten eingezeichnet sind. Trotz aller Konflikte in der Familie konnte Suzanne sich ihr Leben so aufbauen, wie sie sich es immer gewünscht hat und ich muß staunen, welche Widrigkeiten, Krankheiten, Naturgewalten diese Kinder überlebt haben. In der Mitte des Buches sind sehr eindrucksvolle Fotos, so dass sich der Leser in etwa ein Bild der Familie machen kann,

  • Puschel1304

    aus Vaale

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr bewegendes Buch!

    Fazit: Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt und berührt und ich habe noch nie zeitlich so lange an einer Geschichte gelesen, da ich es immer wieder zur Seite gelegt habe und über das Erfahrene nachdenken musste. Mit nur sieben Jahren sticht Suzanne mit ihrer Familie auf dem Segelschiff "Wavewalker" in See. Anfänglich ist die Rede von drei Jahren -Abenteuer- doch schnell ist ein Jahrzehnt vergangen und der Familienvater will einfach nicht aufhören, sein Leben auf den Meeren zu verbringen. Suzanne zeigt in diesem Buch, wie sie zu einer starken und unabhängigen Frau werden kann und der Leser wird merken, wie schwer das Leben auf See wirklich ist. Ich bin tief beeindruckt, wie ein junger Mensch eine so starke Willenskraft aufbringen kann und sich neben den Arbeiten auf dem Schiff so stark der Schulbildung aus eigenen Willen widmen möchte und hierfür alles gibt. Ein Kind, welches keine Kindheit erhalten hat, sondern schon früh lernen muss, wie nah Leben und Tod beieinander sein können und wie stark die Naturgewalt wirklich sein kann. Ein Mädchen, welches die Nähe der Mutter sucht und sie nie erhalten wird und welche ihren eigenen Weg geht. Ich bin schockiert über den Egoismus der Eltern und ihren Weg, ihr Leben so zu leben, wie sie wollen. Dabei scheint es ihnen vollkommen gleich zu sein, was dies mit ihren eigenen Kindern macht und ich habe mich durchweg fragen müssen, warum diese Kinder auf die Welt gebracht worden sind. Dieses Buch bewegt von der ersten bis zur letzten Seite und regt unheimlich zum Nachdenken an. Insbesondere hat mich das Ende dann aber aus dem Gleichgewicht gebracht und mir eine Träne bescheren können. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

  • Puschel1304

    aus Vaale

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr bewegendes Buch!

    Fazit: Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt und berührt und ich habe noch nie zeitlich so lange an einer Geschichte gelesen, da ich es immer wieder zur Seite gelegt habe und über das Erfahrene nachdenken musste. Mit nur sieben Jahren sticht Suzanne mit ihrer Familie auf dem Segelschiff "Wavewalker" in See. Anfänglich ist die Rede von drei Jahren -Abenteuer- doch schnell ist ein Jahrzehnt vergangen und der Familienvater will einfach nicht aufhören, sein Leben auf den Meeren zu verbringen. Suzanne zeigt in diesem Buch, wie sie zu einer starken und unabhängigen Frau werden kann und der Leser wird merken, wie schwer das Leben auf See wirklich ist. Ich bin tief beeindruckt, wie ein junger Mensch eine so starke Willenskraft aufbringen kann und sich neben den Arbeiten auf dem Schiff so stark der Schulbildung aus eigenen Willen widmen möchte und hierfür alles gibt. Ein Kind, welches keine Kindheit erhalten hat, sondern schon früh lernen muss, wie nah Leben und Tod beieinander sein können und wie stark die Naturgewalt wirklich sein kann. Ein Mädchen, welches die Nähe der Mutter sucht und sie nie erhalten wird und welche ihren eigenen Weg geht. Ich bin schockiert über den Egoismus der Eltern und ihren Weg, ihr Leben so zu leben, wie sie wollen. Dabei scheint es ihnen vollkommen gleich zu sein, was dies mit ihren eigenen Kindern macht und ich habe mich durchweg fragen müssen, warum diese Kinder auf die Welt gebracht worden sind. Dieses Buch bewegt von der ersten bis zur letzten Seite und regt unheimlich zum Nachdenken an. Insbesondere hat mich das Ende dann aber aus dem Gleichgewicht gebracht und mir eine Träne bescheren können.

  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leben auf dem Schiff

    Sturm Kind von Suzanne Heywood Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte Suzanne wie viele andere Kinder der Mittelschicht in England ein normales Leben. Doch dann hatte ihr Vater eine Idee er wollte wie Cook auf Seereise gehen. Zuerst nur ein zwei Jahre daraus wurden aber 10. Jahre. Ihr Vater kaufte das Segelschiff Wavewalker und sie habe die Welt umrundet. Was so schön tönt wird für Suzanne und ihren jüngeren Bruder zur gnadenlosen Realität. Das Schiff wird Heimat und Gefängnis zugleich. Ihr Vater stellt seinen Traum über alles. Mir kam es vor das ihm die Kinder und ihre Schulbildung relativ egal wahren. Ich habe mich beim Lesen ein paar mal gefragt wie kann man nur so sein als Eltern. Eigentlich geht einem das wohl der Kinder ja über alles und man möchte ihnen eine gute Zukunft geben. Obwohl die Eltern Lehrer wahren haben sie sich überhaupt nicht um die Schulbildung gekümmert und Suzanne musste sich selber darum bemühen. Das kann ich nicht verstehen. Auch das sie die junge Suzanne mit 16. Jahren und ihr Bruder einfach in Neuseeland gelassen haben und sie weitersegelten unvorstellbar. Suzanne hatte es nicht einfach, natürlich gab es auch schöne Momente auf dem Schiff. Wen sie Wale und Delfine gesehen haben. Oder neue Orte endeckten. Aber im grossen und ganzen war es für Suzanne ein Kampf und sie kann Stolz sein das sie es ohne die Hilfe der Eltern geschaft hat einen Abschluss zu machen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sturmkind

    „Sturmkind – Mein Leben auf der Wavewalker“ von der Autorin Suzanne Heywood hat sich ganz, ganz tief in mein Herz gegraben. Sue ist 6, ihr Bruder 5, als sie erfahren, sie werden die nächsten Jahre das Leben auf dem Meer verbringen. Der Vater erklärt den Kindern während einer Familienkonferenz er hätte ein Boot gekauft mit dem sie auf Cooks Spuren die Welt besegeln. Alles klingt nach einem großen Abenteuer. Aber schnell stellt sich heraus die Tour entwickelt sich zu einem großen Desaster. Sie segeln gegen den Wind und geraten von einem Sturm in den nächsten. Trauriger Höhepunkt ist zunächst eine Welle, die die Wavewalker erfasst. Sue wird dabei schwer am Kopf verletzt. Mayday-Ruhe bleiben unbeantwortet. Als sie in der Not eine kleine Insel erreichen, erhalten sie Hilfe, Sue wird mehrfach operiert. Die nächsten 10 Jahren verbringen die Cooks auf dem Meer, geraten in Stürme und stranden immer irgendwo auf einer Insel. Sue möchte ausbrechen und endlich eine Schule besuchen, denn die Eltern verwehrten ihr bisher einen Schulbesuch. Lediglich ein Fernstudium konnte sie sich erkämpfen. In jedem Hafen verschickt sie ihre Arbeiten und wartet auf neuen Lernstoff und die Korrekturen. Als sich Sue mir 17 an verschiedenen Universitäten bewirbt, gibt es für sie endlich einen Ausweg… Unfassbar, welche Tragödien sich dort auf dem Meer abgespielt haben. Die Mutter ignoriert ihre Kinder, liegt oftmals tagelang seekrank in der Koje und der Vater ist sehr herrschend. Leidtragende sind Sue und ihr Bruder John. Eine tieftraurige und leider wahre Geschichte, ich schwankte zwischen Kopfschütteln und Fassungslosigkeit. Wie Sue konnte auch ich die Schönheiten der Inseln nicht richtig wahrnehmen. Susanne Heywood schaffte es mit ihrem Schreibstil, mich als Leser an der Reise in allen Einzelheiten teilnehmen zu lassen. Jede Windbö, jeden Sturm und die Enge der Kajüten konnte ich miterleben. Sie brachte mich mitten ins Geschehen. Jeden Kampf von Sue mit den Eltern konnte ich hautnah miterleben. Unbegreiflich, wie Eltern ihr persönliches Wohl und Abenteuerlust über das Wohl der Kinder gestellt haben und ihnen sogar die Schulbildung verweigerten. Sue beschreibt sehr anschaulich, wie sie sich gefühlt hat und sich das Leben auf der Wavewalker anfühlte. Umso erfreulicher, dass sie einen Weg gefunden hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist kein Abenteuerroman, sondern eine tiefgründige Autobiografie eines Kindes auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Schonungslos und ehrlich teilt Suzanne Heywood ihr Leben. Beeindruckt hat mich auch die spätere Suche nach dem Verbleib des Bootes. Der späte Wunsch das Buch zu schreiben nachvollziehbar und auch hier zeigten sich die Eltern in ihren Aussagen wieder „von der besten Seite“. Für mich das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Es hallt definitiv nach.

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