Eine letzte Chance. Eine gefährliche Gabe - und die Frage: Kann man seinem Schicksal wirklich entkommen? « Das Abenteuer beginnt! ‘Kreis der Macht’ ist der Start der epischen Fantasy-Saga ‘Die erste Hexe’. » Seine Mutter hält ihn für einen Versager – und vielleicht hat sie Recht: Mateo droht, sitzen zu bleiben. Seine letzte Chance: ein Schulprojekt. Er soll eine Geschichte schreiben. Und so erschafft er eine neue Welt – Zeas Welt. Zeas Kräfte erwachen unkontrolliert – und reißen eine alte Wunde auf: Hat ihre Mutter sie verlassen, weil sie Angst vor ihr hatte? Als das Leben eines Freundes auf dem Spiel steht, bleibt ihr keine Wahl: nur Magie kann ihn noch retten. Zeas Mut verändert Mateo. Plötzlich steht er auf. Zeigt sich. Widerspricht. Und löst genau das aus, wovor er sich immer gefürchtet hat … » Eine berührende Doppelgeschichte zweier Teenager auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt » Die inspirierende Geschichte eines jungen Autors – und wie sein erstes Buch entsteht » Zwei Welten, eine Geschichte: Der nahtlose Wechsel zwischen Realität und epischer Fantasy
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mateo ist kurz davor das Schuljahr wiederholen zu müssen. Sein Lehrer gibt ihn eine letzte Chance: ein Schulprojekt. Mateo beschließt ein Buch zu schreiben und versinkt dabei in eine Fantasiewelt. In dieser entwickelt das junge Mädchen Zea neue Kräfte und ist stark verunsichert. Als ein Freund jedoch in Gefahr ist, muss sie sich entscheiden - mit der Kraft helfen oder zugucken.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und man bekommt einen Einblick, zu welchem Genre das Buch gehört.
Die Geschichte wird aus 2 Handlungssträngen erzählt: Mateo mit seinem Alltag und die Bucherzählung um Zea.
Die ist der Start zu einer neuen Fantasie-Reihe.
Die Protagonisten mag ich. Man sieht hier sehr schön wie aus dem schüchternen und unterdrückten Mateo, ein etwas selbstbewusster Mensch wird. Ich musste doch recht oft schlucken, wie er behandelt wird.
Auch Zea versucht ihren Weg in der Welt zu gehen und ihren Platz darin zu finden. Dabei wächst sie ebenfalls über sich hinaus.
Beide Handlungsstränge haben mir gut gefallen und mich gleich in ihren Bann gezogen. Ich bin nun gespannt wie es mit allen Protagonisten weiter geht.
Bewertung
4/5
26.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Leicht zu Lesen
Mateo lebt bei seiner toxischen Mutter und ihm droht eine Ehrenrunde in der Schule. Ein Lehrer macht ihm ein Angebot - eine Geschichte schreiben, um so seine Versetzung noch zu retten. Er macht sich daran und erschafft eine parallel Welt mit diversen Figuren, welche ähnliche Probleme haben wie er.
Der Auftakt zu einer neuen Serie - gelungen.
Bewertung
3/5
10.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn die Fantasiewelt spannender ist als das echte Leben
Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort vom Cover begeistert. Es sah geheimnisvoll, spannend und irgendwie magisch aus, sodass meine Neugier direkt geweckt wurde. Genau deshalb wollte ich die Geschichte unbedingt lesen. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass das Cover nur zu einem Teil der Handlung passt. Mit der eigentlichen Hauptgeschichte rund um Mateo hat es meiner Meinung nach nur wenig zu tun, was mich etwas enttäuscht hat.
Die Geschichte selbst behandelt viele ernste und wichtige Themen. Es geht um Mobbing, Gewalt, Einsamkeit und die schwierige Beziehung zwischen Mateo und seiner Mutter, die ihm kaum Liebe oder Anerkennung entgegenbringt. Beim Lesen hat mir Mateo oft leidgetan, denn niemand sollte sich so unerwünscht und allein fühlen müssen. Umso schöner war es zu sehen, dass er mit Berni, dem neuen Freund seiner Mutter, endlich einen Menschen in seinem Leben findet, der ihm zuhört, ihn ernst nimmt und ihm zeigt, dass er wertvoll ist. Auch Emily hat mein Herz schnell gewonnen. Sie steht Mateo zur Seite, macht ihm Mut und versucht immer, das Beste für ihn zu erreichen.
Trotzdem muss ich zugeben, dass mich vor allem die Fantasiewelt begeistert hat. Die Abenteuer, die Geheimnisse und die offene Frage, wie alles weitergehen würde, haben mich viel mehr in ihren Bann gezogen als die Ereignisse in Mateos Alltag. Besonders Zeas Geschichte fand ich spannend. Ich wollte unbedingt erfahren, ob sie ihre Mutter wiederfindet, welche Geheimnisse das Schloss noch verbirgt und ob es ihr gelingt, von dort zu fliehen. Leider wurden viele dieser Fragen nicht beantwortet, weil dieser Handlungsstrang für mein Empfinden sehr plötzlich endet. Das hat mich etwas frustriert zurückgelassen, da ich mir gerade für diesen Teil der Geschichte ein ausführlicheres und befriedigenderes Ende gewünscht hätte.
Der Einstieg in das Buch fiel mir außerdem nicht ganz leicht. Besonders irritiert hat mich, dass der Lehrer teilweise Englisch gesprochen hat. Für mich wirkte das eher merkwürdig und hat keinen wirklichen Mehrwert für die Geschichte gebracht. Hinzu kommt, dass sich die Handlung am Anfang recht langsam entwickelt. Dadurch hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, und es hat eine ganze Weile gedauert, bis mein Interesse wirklich geweckt wurde.
Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir gemischte Gefühle. Einerseits konnte es mich mit seinen wichtigen Themen und einigen liebenswerten Figuren berühren. Andererseits hat mich die Fantasiewelt deutlich mehr fasziniert als die eigentliche Hauptgeschichte, und das offene Ende dieses Handlungsstrangs hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Trotz einiger schöner Momente konnte mich das Buch daher nicht vollständig überzeugen.
Aus diesem Grund vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Rüdiger Kaufmann
3/5
11.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Gute Grundidee, gemischte Ausführung
Die erste Hexe – Kreis der Macht wird als Jugend‑Fantasyroman beworben, fühlt sich aber an, als würden zwei unterschiedliche Bücher ineinanderlaufen. Auf der einen Seite begleitet man den Protagonisten in seinem realen Leben – eine Leidensgeschichte, in der er gemobbt wird, sogar von seiner eigenen Mutter, und sich zunehmend in das Schreiben eines Fantasyromans flüchtet. Auf der anderen Seite steht die eigentliche Fantasywelt, die er erschafft: ein Land, in dem nur wenige Menschen überlebt haben und nun im Einklang mit Gaia versuchen, eine neue Gesellschaft aufzubauen.
Die Grundidee, Realität und Fantasie miteinander zu verweben, ist eigentlich stark. Aber an vielen Stellen hakt es noch. Besonders der Einstieg wirkte auf mich eher störend: Der Lehrer spricht erst Englisch, dann folgt sofort die deutsche Übersetzung. Für ein Jugendbuch, dessen Zielgruppe Englisch durchaus versteht, wirkt das unnötig doppelt und nimmt dem Text den natürlichen Fluss. Ein Glossar oder Fußnoten wären hier deutlich eleganter gewesen.
Auch inhaltlich bleibt manches unausgegoren. Der Protagonist wird wegen seines Aussehens massiv gemobbt, aber ob dahinter noch mehr steckt, bleibt unklar. In der Fantasywelt wiederum passieren einige Entwicklungen sehr schnell und teilweise wirr – besonders die Entdeckung im Wald von Zea und der anschließende Aufbruch, um einem neuen Wesen zu helfen. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Text hin‑ und herspringt und Szenen nicht sauber miteinander verbunden sind.
Im Kern stehen zwei Figuren im Mittelpunkt, die beide auf ihre Weise Außenseiter sind – gemobbt, einsam, anders. Das ist ein starkes Thema, das viel Potenzial hat. Leider wird dieses Potenzial nicht immer ausgeschöpft. Vor allem das Ende wirkt gehetzt: Was vorher ausführlich erklärt wurde, wird plötzlich in zwei, drei Sätzen abgehandelt. Eine Triggerwarnung hätte dem Buch ebenfalls gutgetan, da einige Themen durchaus belastend sein können.
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