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Noch fünf Tage Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

145649

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004918178

Beschreibung

Rezension

"Der hinreissend erzählte Roman bleibt sich bis zur letzten Seite treu in seiner sinnlichen, geschliffenen Sprache, mit seiner Präzision und den klugen, originellen Wendungen."
Romana Ganzoni, Engadiner Post

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

145649

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004918178

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Feinfühlig und sehr spannend.…

    Feinfühlig und sehr spannend. Amanda mag ihr Leben nicht. Und ihre Familie, ihre Herkunft verknüpft sie nur mit sehr wenigen angenehmen Momenten. Großmutter und Mutter schieden freiwillig aus ihrer Welt. Auch ihre Gedanken an ihren einziger Lichtblick im Leben – ihr Sohn Benjamin, der nun 18 Jahre alt ist, das Abi geschafft hat – vermag sie nicht mehr davon abhalten, in fünf Tagen Suizid zu begehen. Lange und ausführlich hat sie überlegt, sich in entsprechenden Foren umgesehen, und die für sie passende Methode gewählt. Die Teile des Buches zählen hinunter – noch vier Tage – dann irgendwann nur mehr ein Tag bis zum entscheidenden Tag. Und dazwischen tritt das Leben mit voller Wucht auf sie ein. Die Vergangenheit ihrer Familie prallt auf ihre Todessehnsucht, beginnt an den Mauern zu rütteln, reißt Löcher in ihre Fassade und ermöglicht ihr neue Blicke. Als letztendlich ihr bettlägriger Großvater Alois noch für ein paar Tage in ihrem (wirklich tollen) Haus aufgenommen werden muss, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen; bis auf den Wunsch, mit dem alles nichts mehr zu tun haben zu wollen. Aber die Watte, die all ihre Gefühle gedämpft und verschluckt hat, wird durchlässiger ... Der Inhalt ist komplex – und jedes Detail wäre jetzt ein Spoiler, der das Lesevergnügen trüben würde. Nur so viel: Alois entpuppt sich als Ekelpaket allererster Güte, ein wahrer Psychopath. Ihr Partner Jan, liebevoll, aber immer auf Dienstreise, tja … man bekommt im Laufe des Buches so seine Vorahnungen. Der Schreibstil ist direkt, beinahe unspektakulär, treibt aber die Geschichte wunderbar voran. Amanda fällt dabei nie in die zu bemitleidende Opferrolle, auch wenn sie im Prinzip das Opfer ist. Die chaotische Welt zwischen völliger Aufgabe, Alkohol und Zigaretten sind ihre Dämonen, die sie bereitwillig füttert und dennoch immer wieder versucht, auf Distanz zu halten, denn die Vergangenheit hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der Autorin gelingt das sehr gut zu beschreiben, und baut dabei einen pageturnermäßigen Spannungsbogen auf, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Sehr gerne gelesen, man kann den Roman durchaus als Psychothriller bezeichnen, auch wenn er sich erst auf den letzten Metern als solches wirklich entfaltet. Ganz große Erzählkunst und somit eine absolute Leseempfehlung.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Feinfühlig und sehr spannend.

    Amanda mag ihr Leben nicht. Und ihre Familie, ihre Herkunft verknüpft sie nur mit sehr wenigen angenehmen Momenten. Großmutter und Mutter schieden freiwillig aus ihrer Welt. Auch ihre Gedanken an ihren einziger Lichtblick im Leben – ihr Sohn Benjamin, der nun 18 Jahre alt ist, das Abi geschafft hat – vermag sie nicht mehr davon abhalten, in fünf Tagen Suizid zu begehen. Lange und ausführlich hat sie überlegt, sich in entsprechenden Foren umgesehen, und die für sie passende Methode gewählt. Die Teile des Buches zählen hinunter – noch vier Tage – dann irgendwann nur mehr ein Tag bis zum entscheidenden Tag. Und dazwischen tritt das Leben mit voller Wucht auf sie ein. Die Vergangenheit ihrer Familie prallt auf ihre Todessehnsucht, beginnt an den Mauern zu rütteln, reißt Löcher in ihre Fassade und ermöglicht ihr neue Blicke. Als letztendlich ihr bettlägriger Großvater Alois noch für ein paar Tage in ihrem (wirklich tollen) Haus aufgenommen werden muss, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen; bis auf den Wunsch, mit dem alles nichts mehr zu tun haben zu wollen. Aber die Watte, die all ihre Gefühle gedämpft und verschluckt hat, wird durchlässiger ... Der Inhalt ist komplex – und jedes Detail wäre jetzt ein Spoiler, der das Lesevergnügen trüben würde. Nur so viel: Alois entpuppt sich als Ekelpaket allererster Güte, ein wahrer Psychopath. Ihr Partner Jan, liebevoll, aber immer auf Dienstreise, tja … man bekommt im Laufe des Buches so seine Vorahnungen. Der Schreibstil ist direkt, beinahe unspektakulär, treibt aber die Geschichte wunderbar voran. Amanda fällt dabei nie in die zu bemitleidende Opferrolle, auch wenn sie im Prinzip das Opfer ist. Die chaotische Welt zwischen völliger Aufgabe, Alkohol und Zigaretten sind ihre Dämonen, die sie bereitwillig füttert und dennoch immer wieder versucht, auf Distanz zu halten, denn die Vergangenheit hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der Autorin gelingt das sehr gut zu beschreiben, und baut dabei einen pageturnermäßigen Spannungsbogen auf, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Sehr gerne gelesen, man kann den Roman durchaus als Psychothriller bezeichnen, auch wenn er sich erst auf den letzten Metern als solches wirklich entfaltet. Ganz große Erzählkunst und somit eine absolute Leseempfehlung.

  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    14.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Fünf Tage bis zum Ende: Ein düsterer Familienroman

    5 Tage hat sie Zeit, loszulassen. Fünf Tage, um sich selbst und die Welt um sich herum zu ertragen, bis alles vorbei ist. Sorgfältig plant sie ihr Ableben. Amanda folgt einer dunklen Tradition: Sowohl ihre Großmutter als auch ihre Mutter haben den Freitod gewählt. Dann quartiert sich plötzlich ihr Großvater nach einem Unfall bei ihr ein - die einzige Verbindung zur Familie, die ihr noch bleibt. Nach und nach entfaltet sich mithilfe ihres Großvaters die düstere Familiengeschichte, die hinter allem steckt. Ein sehr düsteres Buch, das von den Abgründen der menschlichen Psyche und zwischenmenschlichen Beziehungen erzählt. Ich konnte sehr mit der Protagonistin mitfühlen. Die Autorin versteht es meisterhaft, Amandas vermutlich vorhandene Depression in all ihrer Deutlichkeit zu beschreiben. Wir erleben vor allem Amandas Gedanken: wie sie sich jeden Tag aus dem Bett quält, wie sie nur mit Alkohol und Tabletten den Tag übersteht und wie sie Nähe zu ihrem Mann und ihrem Sohn meidet, um nicht ins Wanken zu geraten und den Abschied für sich zu erleichtern. Wir verfolgen ihr Innenleben, aber auch Momente, in denen sie sich selbst von außen betrachtet. Stück für Stück bekommen wir szenische Einschübe ihrer Mutter und Großmutter zu lesen. Nach und nach entfaltet sich ein Netz aus Geheimnissen und eine grausame Tat, die alles, was Amanda über die Geschichte ihrer Familie zu wissen glaubt, infrage stellt. Die Geschichte ist wunderbar erzählt. Manche Wendungen lassen sich erahnen, bewusst von der Autorin so gewählt. Brotkrumen werden hier und da gestreut, um das Puzzle zu lösen. Doch das, was am Ende aus der Zusammenführung der einzelnen Fäden entsteht, war für mich unerwartet und verstörend. Im Gegensatz zu vielen Thrillern oder Krimis wirkt diese Geschichte sehr realistisch. Es gibt keine übertriebenen Plot-Twists, keine Action und kein Blutvergießen. Die Grausamkeit schleicht sich leise ein - am Anfang noch zwischen den Zeilen, zum Ende hin dann in aller Deutlichkeit. Beim Lesen hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil ich zwar eine Ahnung von einer bestimmten Sache hatte, aber nicht von der Auflösung. Ein Buch, das allein durch sein Thema Depression schwer verdaulich ist und nach der Auflösung einen mit einem Kloß im Hals zurücklässt. Eine Empfehlung für alle, die psychologische Krimis oder Thriller mögen und Einblicke in Familienabgründe suchen. Aber Achtung: schwere Kost.

  • Bewertung

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    Amanda hat abgeschlossen mit ihrem Leben. Täglich quälen sie schlechte Gedanken, Unruhe und Erschöpfung. Ihr Sohn braucht sie nicht mehr, ihre Ehre ist lieblos. Zu ihrer Mutter hatte sie kein gutes Verhältnis. Da wurde viel geschwiegen. Wer ihr Vater ist weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass sie nicht mehr leben will und das war eigentlich schon immer so. Als plötzlich ihr pflegebedürftiger Großvater zu ihr ins Haus zieht, ändert sich einiges. Ihre Pläne geraten durcheinander und es werden erschreckende, alte Familiengeheimnisse gelüftet. Ein leiser, melancholischer Familienroman, so dachte ich am Anfang. Amanda leidet, fühlt sich nicht zugehörig. Wir erfahren viel aus dem Zusammenleben mit ihrer Mutter. Das war ziemlich traurig und einsam. Der Großvater mischt gewaltig die kleine Familie auf. Er ist nicht richtig greifbar, hat Wutanfälle, beschimpft Amanda. Allerdings will er ihr irgendwas sagen. Als das dann langsam ans Licht kommt, wurde das Buch fast zum Thriller oder Krimi. Da nahm die Story richtig Fahrt auf. Spannend und grausam entfaltet sich die ganze Geschichte mit all dem bisher unaussprechlichem. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und war echt sprachlos. Was für eine krasse Story. Was für ein furioses Ende! Eine Geschichte voller Ambivalenz menschlicher Gefühle, psychischer Belastungen. Es ist definitiv harte Kost aber lohnt sich sehr.

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unerwartet emotional und einfach erschütternd gut!

    . Bist du auch der Suche nach einer Geschichte, die dich in jeglicher Hinsicht überrascht? Die dich fassungs- und sprachlos hinterlässt? „Noch fünf Tage“ ist nicht nur ein Psychothriller, sondern ein unerwartet erschütterndes Drama! Ein kleiner Geheimtipp, der hoffentlich keiner bleibt! 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Amanda ist bereits als Kind davon überzeugt ihr Leben beenden zu müssen. Doch das Leben hatte etwas anderes mit ihr vor. Doch dann als es passt beschließt sie ihren Selbstmord. Doch unerwarteter Weise muss sie ihren kranken Großvater aufnehmen und alles scheint sich wieder gegen den Selbstmord zu stellen. . In „Noch fünf Tage“ folgen wir Amanda als Erzählerin. Wir lernen ihre tiefen Gedanken und Gefühle kennen, das nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit. Die Geschichte um Amanda beginnt sehr tiefgründig! Sie ist ihr Leben lang Außenseiterin, bzw. sieht sich so. Sie erkennt ihren eigenen Wert im Leben nicht, obwohl sie einen liebenden Ehemann und Sohn hat. Den Kampf des Leben gibt Amanda irgendwann auf und gibt sich noch fünf Tage und möchte dann alles beenden. Dann nimmt die Geschichte plötzlich einen etwas anderen Lauf und wir gehen als Leser auf Spurensuche in Amandas Leben, den es scheint nicht alles so zu sein, wie wir auf den ersten Blick wahrnehmen. Nach und nach eröffnet sich die Tragweite Amandas Vergangenheit und wir verstehen den Verlauf den ihr Leben angenommen hat. Jedoch hat mich das Ende, wie ein Schlag in die Magengegend getroffen. So unerwartet, dass ich erstmal gar nicht wusste was ich davon halten soll. Und es eigentlich immernoch nicht so richtig weiß. Schulthess Art zu erzählen ist erschüttern, einnehmend, voller Liebe und Menschlichkeit. Sie nimmt uns als Leser emotional mit auf eine Reise, die wie aus dem Leben gegriffen scheint. Einfach eine dicke Leseempfehlung an die Dramaliebhaber unter euch!

Kundinnen und Kunden meinen

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