Zwischen Feldern und Gewehren Australien Geschichte über Wirtschaftskrise Landwirtschaft und militärische Fehleinsätze der 1930er Jahre
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
24,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
27.05.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
198 (Printausgabe)
Dateigröße
1252 KB
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565463213
Im abgelegenen Westen Australiens kämpften Farmer ums Überleben, nachdem riesige Emu-Schwärme Zäune zerstörten und Weizenfelder vernichteten. Viele Siedler waren ehemalige Soldaten des Ersten Weltkriegs, denen der Staat Land versprochen hatte, jedoch kaum langfristige Stabilität bieten konnte. Die Regierung reagierte mit militärischen Mitteln und entsandte bewaffnete Einheiten in ländliche Regionen. Zeitungsberichte, satirische Karikaturen und militärische Akten zeigen jedoch weniger einen kontrollierten Einsatz als einen Verlust politischer Orientierung. Die Operation offenbarte Spannungen zwischen Hauptstadt und Provinz, zwischen technischer Planung und geografischer Realität. Gleichzeitig entstand ein öffentlicher Mythos über die Grenzen moderner Verwaltung in extremen Landschaften. Der Emu-Krieg wurde dadurch zu einem Symbol für Unsicherheit innerhalb junger Nationalstaaten der Zwischenkriegszeit.
Die Ereignisse stehen exemplarisch für eine Epoche, in der Regierungen in Europa und dem Commonwealth versuchten, Ordnung durch Organisation zu ersetzen und dabei oft an den Bedingungen der Wirklichkeit scheiterten.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice