Blinde Flecken des Westens Medien, Moral und ein missverstandener Konflikt
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- Deutsch ausgewählt
19,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.10.2026
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag BerlinSeitenzahl
180
Maße (L/B)
20/12,9 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95565-789-5
Wie entstehen Deutungen von Krieg – besonders im Nahen Osten? Warum setzen sich bestimmte Erzählungen so schnell durch? Und was geschieht, wenn Journalisten Komplexität nicht mehr abbilden, sondern sich anhand vermeintlich moralischer Kriterien entscheiden, was sie berichten und worüber sie schweigen? Rudolf Augsteins Maxime „Sagen, was ist“ scheint vielerorts durch „Zeigen, was wir fühlen“ ersetzt worden zu sein.
Anhand prägnanter Fallbeispiele untersucht Gunda Trepp die Mechanismen moderner Berichterstattung. Sie zeigt, wie politische Erwartungen, digitale Empörungsdynamiken und ein zunehmend aktivistisches Selbstverständnis vieler Medienakteure die Wahrnehmung prägen – und wie dabei die Grenzen zwischen Journalismus, Ideologie und Aktivismus verschwimmen.
Unaufgeregt beschreibt sie den dadurch entstehenden Vertrauensverlust. Und warum Demokratien gerade jetzt unabhängigen, glaubwürdigen Journalismus brauchen.
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