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Digitale Diagnosen Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/1,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Avocado

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005046375

Beschreibung

Rezension

"Gemütlich ist das nicht, was Wiesböck in ihrem Buch schreibt. Aber klug und etwas entlarvend auch." Nora Zukker, Tagesanzeiger, 20.03.25
"Inspirierend!" Meike Feßmann, Tagesspiegel, 04.03.25
"Ein erhellender Blick auf einen Trend, der symptomatisch für unsere Zeit steht." Benjamin Knödler, DLF Kultur, 06.02.25
"Ich habe es mit Gewinn gelesen." Christian Rabhansl, Deutschlandfunk Kultur, 01.02.25
„Digitale Diagnosen ist ein Plädoyer dafür, unangenehme Gefühle auszuhalten und sie nicht als etwas anzusehen, das sofort behoben gehört.“ Katja Gasser, ORF, 31.01.25
"Stringenz und Informationsdichte im Text sind fast schon atemberaubend." Simon Hadler, ORF, 28.01.25
"Eine extrem gehaltvolle und gut zu lesende Analyse des Social Media-Hypes um mentale Gesundheit." Jenny Blochberger, FM4, 28.01.25

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Gut

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Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/1,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Avocado

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005046375

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Höchst relevant

Bewertung am 19.05.2025

Bewertungsnummer: 2493841

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese eher selten Sachbücher (fertig), aber das hier hat mich gekriegt. Das Thema „Digitale Diagnosen“ ist sowohl spannend für die, die selbst in den sozialen Medien unterwegs sind, als auch für die, die keine Ahnung von den sozialen Medien haben, aber sich für Phänomene in der Gesellschaft interessieren und/oder verstehen wollen, wie die (jüngeren) Internetgenerationen die Welt und sich selbst betrachten und verarbeiten. Die Autorin schreibt wissenschaftlich fundiert, knackig, auf den Punkt und verständlich. Ich konnte sehr oft nur zustimmend nicken (was erschreckend war) und habe zugleich einen psychologischen Rahmen für meine zuvor nur losen Beobachtungen bekommen. Die Struktur des Buches ist sinnvoll aufgebaut und die Kapitel lassen sich auch häppchenweise lesen. Laura Wiesböck hat auf wenigen Seiten ein höchst relevantes Sachbuch geschrieben, das ich jedem empfehlen würde, den das Thema auch nur im Entferntesten anspricht - und auch Therapeut:innen (vor allem, wenn sie selbst nicht in den sozialen Medien unterwegs sind)!

Höchst relevant

Bewertung am 19.05.2025
Bewertungsnummer: 2493841
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese eher selten Sachbücher (fertig), aber das hier hat mich gekriegt. Das Thema „Digitale Diagnosen“ ist sowohl spannend für die, die selbst in den sozialen Medien unterwegs sind, als auch für die, die keine Ahnung von den sozialen Medien haben, aber sich für Phänomene in der Gesellschaft interessieren und/oder verstehen wollen, wie die (jüngeren) Internetgenerationen die Welt und sich selbst betrachten und verarbeiten. Die Autorin schreibt wissenschaftlich fundiert, knackig, auf den Punkt und verständlich. Ich konnte sehr oft nur zustimmend nicken (was erschreckend war) und habe zugleich einen psychologischen Rahmen für meine zuvor nur losen Beobachtungen bekommen. Die Struktur des Buches ist sinnvoll aufgebaut und die Kapitel lassen sich auch häppchenweise lesen. Laura Wiesböck hat auf wenigen Seiten ein höchst relevantes Sachbuch geschrieben, das ich jedem empfehlen würde, den das Thema auch nur im Entferntesten anspricht - und auch Therapeut:innen (vor allem, wenn sie selbst nicht in den sozialen Medien unterwegs sind)!

Präzise analysiert

Lavendelgarten aus Berlin am 01.03.2025

Bewertungsnummer: 2426260

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch "Digitale Diagnosen-Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend" hat mich zunächst aufgrund des schön gestalteten Covers angesprochen. Dass es ein Sachbuch ist, hat mich nicht vom Lesen abgehalten. Die Autorin Laura Wiesböck schreibt in einer leicht lesbaren Art und Weise, sodass auch soziologische Laien verstehen, was ihre Intention ist. Sie analysiert die heutige Gesellschaft, die den Sozialen Medien mehr vertraut als kompetenten Institutionen. Ich war überrascht, wie jung die Autorin noch ist, da ich ihre Schlüsse eher einer reiferen und älteren Soziologin zugetraut hätte. So kann man sich (positiv) täuschen. Es geht um Selbstdiagnosen, die Menschen nach dem Konsum von Facebook, Instagram und YouTube Videos für gesichert halten, obwohl sie nie bei einer fachkundigen Person Arzt/Ärztin oder Psychotherapeuten waren. Sie beschreibt Mädchen, so genannte "sad girls", die sich beim Weinen filmgerecht in Szene setzen und ihre psychischen Probleme zelebrieren, um möglichst viele Klicks zu erhalten. Ein sehr gut geschriebenes Buch, unbedingt lesen!

Präzise analysiert

Lavendelgarten aus Berlin am 01.03.2025
Bewertungsnummer: 2426260
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch "Digitale Diagnosen-Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend" hat mich zunächst aufgrund des schön gestalteten Covers angesprochen. Dass es ein Sachbuch ist, hat mich nicht vom Lesen abgehalten. Die Autorin Laura Wiesböck schreibt in einer leicht lesbaren Art und Weise, sodass auch soziologische Laien verstehen, was ihre Intention ist. Sie analysiert die heutige Gesellschaft, die den Sozialen Medien mehr vertraut als kompetenten Institutionen. Ich war überrascht, wie jung die Autorin noch ist, da ich ihre Schlüsse eher einer reiferen und älteren Soziologin zugetraut hätte. So kann man sich (positiv) täuschen. Es geht um Selbstdiagnosen, die Menschen nach dem Konsum von Facebook, Instagram und YouTube Videos für gesichert halten, obwohl sie nie bei einer fachkundigen Person Arzt/Ärztin oder Psychotherapeuten waren. Sie beschreibt Mädchen, so genannte "sad girls", die sich beim Weinen filmgerecht in Szene setzen und ihre psychischen Probleme zelebrieren, um möglichst viele Klicks zu erhalten. Ein sehr gut geschriebenes Buch, unbedingt lesen!

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Digitale Diagnosen

von Laura Wiesböck

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Meinung aus der Buchhandlung

Jan Bohnsack

Thalia Zentrale

Zum Portrait

4/5

Aktuell, klug und wichtig – mit kleinen Schwächen

Bewertet: eBook (ePUB)

„Digitale Diagnosen“ ist ein hochrelevantes Buch, das wichtige Fragen zur Zukunft unserer Gesundheitsversorgung stellt. Die Autor:innen beleuchten die Chancen und Risiken der Digitalisierung im medizinischen Bereich fundiert und mit einem klaren Blick für ethische und gesellschaftliche Dimensionen. Besonders stark sind die Abschnitte zu KI, Verantwortung und Datenschutz – Themen, die in der öffentlichen Debatte oft zu kurz kommen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Praxisbeispiele oder einen flüssigeren Stil gewünscht, aber insgesamt überzeugt das Buch durch Substanz und Relevanz. Ein empfehlenswerter Titel für alle, die sich mit der digitalen Zukunft der Medizin auseinandersetzen möchten.
  • Jan Bohnsack
  • Buchhändler/-in

4/5

Aktuell, klug und wichtig – mit kleinen Schwächen

Bewertet: eBook (ePUB)

„Digitale Diagnosen“ ist ein hochrelevantes Buch, das wichtige Fragen zur Zukunft unserer Gesundheitsversorgung stellt. Die Autor:innen beleuchten die Chancen und Risiken der Digitalisierung im medizinischen Bereich fundiert und mit einem klaren Blick für ethische und gesellschaftliche Dimensionen. Besonders stark sind die Abschnitte zu KI, Verantwortung und Datenschutz – Themen, die in der öffentlichen Debatte oft zu kurz kommen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Praxisbeispiele oder einen flüssigeren Stil gewünscht, aber insgesamt überzeugt das Buch durch Substanz und Relevanz. Ein empfehlenswerter Titel für alle, die sich mit der digitalen Zukunft der Medizin auseinandersetzen möchten.

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